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Wonhyo
wonhyo
wonhyo
Hangul원효
Hanja元 曉
Revidierte Romanisierungwonhyo
McCune-ReischauerWinhyo

wonhyo (617- 686) war ein Buddhist Mönch und Gelehrter im Königreich silla auf der koreanischen Halbinsel.[1]

Wonhyo und sein Freund Uisang (Sticher der koreanischen Hwaom-Schule) beschloss 661, nach China zu reisen, um sich einem tieferen Studium des Buddhismus zu widmen. Während ihrer Reise wurden sie von einem sintflutartigen Regensturm angegriffen und mussten in einem ihrer Meinung nach Schutzgebiet suchen. Nachts wurde Wonhyo sehr durstig, er griff im Dunkeln herum und fand eine Schüssel und trank daraus kühles, erfrischendes Wasser. Als die beiden Gefährten am nächsten Tag aufwachten, fanden sie heraus, dass sie die Nacht in einem alten Grab verbracht hatten, dessen Boden mit Schädeln übersät war. Wonhyo erkannte, dass er das Wasser aus einem Schädel getrunken hatte und dass das Wasser tatsächlich brackig war. Wonhyo war erstaunt, wie die menschliche Psyche Dinge, die von Natur aus unverändert sind, anders interpretiert. Nach dieser aufschlussreichen Erfahrung beschloss Wonhyo, nicht weiter nach China zu reisen. Auch er verließ seinen Orden und widmete sich als Laie der Verbreitung des Buddhismus. Aufgrund dieses Aspekts seines Charakters wurde Wonhyo in Korea zu einem beliebten Volkshelden.

Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Umwandlung des Silla-Landes in die Buddhismus des reinen Landes. Er widersetzte sich der gegenseitigen Konfrontation der verschiedenen buddhistischen Schulen und predigte Nachsicht und leitete auch eine Wiedergeburt im Paradies für gewöhnliche Menschen wie Fischer und Handwerker ein. Durch ihn wurden etwa achtzig Prozent der Bevölkerung Anhänger der von ihm gepredigten Lehren.

Er soll einmal den Fehler begangen haben, einen Sohn einer Prinzessin der Silla zu zeugen. (Dieser Sohn (Seolchong) ist die Erfindung des idu Schrift zugeschrieben.) Später erkannte Wonhyo seinen Fehler und nahm seine Missionsarbeit mit noch größerem Eifer wieder auf.