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Abiotischer (Umwelt-)Faktor ist innerhalb der Ökologie die Bezeichnung für einen externen Umweltfaktor, der keinen biologischen Ursprung hat, im Gegensatz zu biotische Faktoren (Organismen). Man unterscheidet primäre Umweltfaktoren und zusammengesetzte Faktoren, die man sich als aus zwei oder mehr primären Faktoren zusammengesetzt vorstellen kann.
| Umweltfaktoren:[1]:S. 146-241. Ökologische Geobotanik. | |
|---|---|
| Primäre Umweltfaktoren | Komplexe oder zusammengesetzte Faktoren |
| Abiotischen Faktoren
|
Die abiotischen Faktoren lassen sich in klima-, boden- und wasserbezogene Faktoren einteilen.
- Niederschlag und Feuchtigkeit
- Temperatur
- Tageslänge und Helligkeit
- Windstärke und Windrichtung
- Bodenart, Korngrößenverteilung (Textur), Bodenfauna
- Humus, Menge und Zusammensetzung
- Grundwasser, Tiefe der phreatische Ebene und Grundwasserfalle
- Säure
- Mutterfelsen
- Linderung, Neigungswinkel und Belichtung (Neigungsrichtung des Bodens)
- Salzgehalt oder Salzgehalt vom Wasser
- Trophäe: die Konzentrationen gelöster Mineralstoffe
- Saprobie: die Konzentrationen organischer Stoffe
- Wassertiefe
- Trübung (Trübung) und Transparenz
- Wellenhöhe
- Strom
Wenn sich in einer Umgebung die abiotischen Faktoren ändern, zum Beispiel durch a Flut oder Klimawandel, werden die Organismen mit den gegen diese Veränderung resistenten Eigenschaften überleben. Diese Überlebenden werden ihre Eigenschaften an ihre Nachkommen weitergeben.
Optimum
| Lineares und Gaußsches Antwortmodell in der Ökologie. | |
Lineares Antwortmodell, mit
| Gaußsches Antwortmodell, mit
|
Das OptimumWert des Umweltfaktors ist der Wert, bei dem ein maximaler, größter oder wünschenswerter Antwort, Ergebnis oder Ernte tritt ein. Optimale Bedingungen machen a maximal Antwort möglich. Letzteres wird Amplitude genannt.
Im allgemeinen Sprachgebrauch hat "optimal" eine subjektiv Bedeutung von "(relativ) gut" bis "beste", "günstigste Bedingungen" oder "maximales Ergebnis".
Toleranz, ökologische Amplitude
Das Toleranz von a nett oder von a Population ist die Fläche zwischen Minimalwert und Maximalwert von a Umweltfaktor in dem es überleben und sich vermehren kann. Die Toleranz ist das Maß, in dem man vom Optimum abweichen kann. Die Toleranz wird auch "ökologisch" genannt Amplitude". Weichen die Umweltfaktoren vom optimalen Wert ab, sprechen wir von suboptimal Umstände.
Eine alternative Bedeutung von Toleranz hängt vom mathematischen Modell für die Glockenkurve (Gauss-Kurve) ab, die die Reaktion der Spezies auf den Umweltfaktor beschreibt. Die so berechnete Toleranz hat nichts mit dem Minimalwert und Maximalwert zu tun und liegt deutlich darunter.
Wenn Arten eine hohe Toleranz gegenüber den wichtigsten abiotischen Umweltfaktoren aufweisen, spricht man von Euryoek-Arten oder ubiquist, aber wenn die Toleranzen gering sind, werden sie als stenoek-Arten oder Spezialisten bezeichnet. Beispiele für Pflanzenubiquisten sind Brennnessel (Urtica dioica) und Besen-Kreuzkraut (Senecio inaequidens). Ein Beispiel unter den Tieren ist die Motte große Mehlmotte (Pyralis farinalis). Beispielsweise können Arten, die eine geringe Toleranz gegenüber einem bestimmten Umweltfaktor aufweisen, stenotherm (mit sehr begrenzter Toleranz für Temperaturabweichungen) oder stenohalien (mit sehr begrenzter Toleranz für Salzgehaltanomalien).
Das Kurzschrift oder ökologische Amplitude ist ein zusammengesetzter Toleranzwert, der für die niederländische Flora auf der Grundlage von sieben abiotischen Umweltvariablen berechnet wird. Die Kurzschrift weist auf die ökologische Selektivität der Art hin.[2] Je niedriger der ökologische Amplitudenwert ist, desto wählerischer ist die Art im Allgemeinen.
Wenn die Umweltfaktoren Extremwerte (Minimal- oder Maximalwert) Angenommen, es gibt überhaupt kein Ergebnis: Die Antwort wird 0. Die Werte zwischen Minimum und Maximum werden als bezeichnet Toleranz.
Homöostase
Jeder Organismus ist so angepasst, dass er seine eigene innere Umgebung möglichst lange konstant halten kann, wenn sich die abiotischen Faktoren in der Umgebung ändern. Das nennt man Homöostase; Ein im Organismus „eingebauter“ Mechanismus sorgt dafür, dass zu hohe oder zu niedrige innere Faktoren automatisch reduziert oder erhöht werden, damit der Zustand des Organismus im Gleichgewicht bleibt. Ein Beispiel ist, dass eine Person zu schwitzen beginnt, wenn sie zu heiß ist, während sie bei Kälte zittert und ihr Stoffwechsel. Dieser Mechanismus wird negativ Feedback benannt und besteht aus drei Komponenten: dem Rezeptor wer die Veränderung entdeckt, der Controller, der die Informationen verarbeitet und mit dem optimalen Wert vergleicht und der Operator, der vom Controller angewiesen wird, das Gleichgewicht wiederherzustellen.
Das Ausmaß, in dem ein Organismus seine innere Umgebung konstant halten und somit die Homöostase aufrechterhalten kann, wird als bezeichnet Toleranz erwähnt. Wenn ein Organismus dies nicht mehr kann, kommt es zu einer positiven Rückkopplung, die zum Tod des Organismus führen kann.
Siehe auch
| Schematische Darstellung von a Ökosystem | ||||||||||||
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Wichtig Umweltfaktoren:
Populationsbiologische Parameter:
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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