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Alfred Kubin
Alfred Kubin 1904; Foto von Nicola Perscheid.

Alfred Leopold Isidor Kubin (Leitmeritz, 10. April1877Wernstein am Inn, 20. August1959) war ein österreichischGrafiker, Buchillustrator und Schriftsteller.

Lebenszyklus

Kubin wurde geboren in Böhmen, die dann zum . gehörte Österreich-Ungarische Doppelmonarchie. Sein Vater war Landvermesser und Kartograph in diesem riesigen Reich und war manchmal jahrelang von zu Hause weg, so dass Alfred eine starke einseitige Bindung zu seiner Mutter pflegte. Sie starb, als Alfred kaum zehn Jahre alt war. Sein Vater heiratete ihre Schwester, die wiederum ein Jahr später starb. Als 11-jähriger wurde Alfred von einer älteren Frau sexuell missbraucht. All diese Kindheitstraumata sollten ihn tief prägen und später teilweise den Inhalt seines Oeuvres bestimmen.

1892 wurde er zu einem Onkel geschickt, der Landschaftsfotograf war in Klagenfurt das Handwerk zu lernen. Er floh 1896, um am Grab seiner Mutter einen gescheiterten Selbstmordversuch zu unternehmen. Seine Einberufung an die Militärakademie endete kurz darauf mit einem schweren Nervenzusammenbruch.

Er hatte ein Talent zum Zeichnen und studierte in München, zuerst an einer privaten Akademie und später an der Akademie der Bildenden Künste, aber er lernte mehr von seinen Besuchen in der Alte Pinakothek und zu den Staatliche Graphische Sammlung, wo er die Radierungen gemacht hat Max Klinger entdeckt und darüber hinaus das uvre von Francisco de Goya, Felicien Rops, Odilon Redon, Henry de Groux, Aubrey Beardsley, Edvard Muncho und James Ensor, alle Künstler, die einen großen Einfluss auf Inhalt und Technik seines eigenen Werkes ausüben würden. Die Lektüre von Philosophen wie Arthur Schopenhauer und Friedrich Nietzsche verstärkte sein pessimistisches Weltbild.

Er spezialisierte sich auf gewaschene Zeichnungen mit Feder und Tinte, mit einer Spritztechnik zum De Aquatinta-Technik von Goya simuliert und mit dramatischen Effekten von Chiaroscuro. Seine Themen waren seine Ängste und Qualen, seine sexuellen Obsessionen, seine makabren Albträume und seine Traumata.

Gut Zwickledt

1906 ließ er sich in einem Schloss auf dem Landgut nieder Zwickledt im Oberösterreich, wo er lebenslang leben und arbeiten würde, aber seine Kontakte zu den Avantgarde in München.

1909 veröffentlichte er seinen fantastischen Roman Auf der anderen Seite (Die andere Seite) über das absurde Leben in einer imaginären Stadt, illustriert mit Zeichnungen von ihm. Dieser Roman hätte großen Einfluss auf Gustav Meyer(Der Golem) und weiter Franz Kafka(Das Schlo). Neben seinen eigenen Büchern illustrierte er etwa 60 weitere Bücher, davon dieses von Edgar Allan Poe gehören zu den wichtigsten.

1911 gründete er mit Wassily Kandinsky, August Macke, Alexej von Jawlensky und Franz Marc die Gruppe Der Blaue Reiter aber er würde sich dann immer mehr isolieren und bald den Kontakt zu den Avantgardebewegungen verlieren.

Bei der Anschluss aus Österreich bei Nazi Deutschland 1938 seine Arbeit als "entartete Kunst“, aber es gelang ihm, weiterzuarbeiten und ein Ausstellungsverbot zu vermeiden. 1951 ist er verheiratet mit dem Großer Österreichischer Staatspreis unterscheiden.

Alfred Kubin ist ein bedeutender Künstler des Symbolismus und Expressionismus. Er schuf etwa 30.000 Zeichnungen, von denen sich ein wichtiger Teil in Wien in der Staatlichen Graphischen Sammlung befindet Albertina und in der Sammlung Rudolf Leopold, sowie in Linz im Oberösterreichischen Landesmuseum. Es Kubin-Archiv befindet sich in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München.

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