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Es Leopold-Museum ist ein Museum in der österreichisch Hauptstadt Wien. Das Museum ist Teil der MuseumsQuartier, nahe dem Zentrum der Stadt.
Das Museum
Das Museum entstand aus der Privatsammlung von Rudolf und Elisabeth Leopold.
Mit der Entwicklung der Wiener MuseumsQuartier, entstand 2001 das neue Leopold Museum nach einem Entwurf des Architekturbüros Ortner & Ortner. Das rechteckige, quaderförmige Gebäude misst 40 x 46 x 24 Meter und ist komplett weiß verkleidet Muschelkalk bekleidet. Den Eingang erreicht man über eine 10 Meter breite Freitreppe.
Die Sammlung

Das Leopold Museum besitzt rund 250 Werke von Egon Schiele und umfasst damit die größte Egon SchieleSammlung in der Welt. Mit insgesamt 5400 Stück bietet die Sammlung einen einzigartigen Überblick über das Werk des bedeutendsten Vertreters der österreichischExpressionismus.
Darüber hinaus verfügt das Museum über eine Sammlung von Werken von Gustav Klimt, ein weiterer Künstler, der eine Vorreiterrolle in der österreichischen modernen Malerei spielte.
Weitere bedeutende Künstler, die mit Werken in der Sammlung vertreten sind: Oskar Kokoschka, Albin Egger-Lienz, Anton Kolig, Alfred Kubin, Kolo Moser, Herbert Böckl, Anton Faistauer, Ferdinand Georg Waldmüller, Anton Romako, Josef Hoffmann, Robert Hammerstiel und Richard Gerste.
Das Leopold Museum zeigt auch Gemälde, Grafiken und Artefakte aus dem 19. und 20. Jahrhundert, darunter kostbare Originalmöbel der JugendstilZeitraum und der Wiener Werkstätte.
Raub
Mitte 2010 wurde ein Streit um den Besitz des Gemäldes beigelegt Porträt von Wally von Egon Schiele. Die Arbeit, die Teil der Kunstsammlung des Leopold Museum wurde 1997 in New York als Leihgabe für eine Ausstellung beschlagnahmt. 1939 musste der damalige Besitzer das Werk dem nazifreundlichen österreichischen Kunsthändler Friedrich Welz übergeben. Rudolf Leopold kaufte das Werk über Umwege und stellte es ohne Provenienzprüfung in seine Sammlung ein. Nach seinen eigenen Worten war ihm nicht bewusst, dass es so war Raubkunst ging. Die Arbeit ist ein Porträt von Valerie Neuzil, dem Model und Geliebten des Künstlers.
Der Vergleich sieht vor, dass die Leopold-Stiftung 14,7 Millionen US-Dollar an die Erben der früheren Eigentümerin, der Kunsthändlerin Lea Bondi Jaray, zahlt. Es ist die Intention der Arbeit, die als Diptychon wurde neben einem Selbstbildnis aus dem Jahr 1911 von Egon Schiele aufgehängt. Die Stiftung verpflichtet sich, die Geschichte des Werkes dem Publikum bekannt zu machen.
Literatur
- Leopold Museum Privatstiftung (Hrsg.): 5 Jahre Leopold-Museum. 12 Jahre Leopold Museum-Privatstiftung. Ein Zeitskizze (2006) Edition Jesina & raum.kunst.wien, Wien ISBN 3-902216-29-8
Externer Link
- (das) (und) Webseite Leopold-Museum
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