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Allan Botschinsky
Allan Botschinsky
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Allgemeine Information
GeborenKopenhagen, 29. März 1940
Verstorben26-11-2020
LandFlagge von Dänemark Dänemark
Arbeit
Genre(s)Jazz
BerufMusiker, Komponist, Arrangeur, Produzent
Instrumente)Trompete, Flügelhorn
(und) IMDb-Profil
(und) Allmusic-Profil
Portal  Portalsymbol  Musik

Allan Botschinsky (Kopenhagen, 29. März194026. November2020) war ein dänischJazztrompeter, Hornist, Komponist, Arrangeur und Produzent.

Biografie

Botschinsky studierte von 1953 bis 1955 am Königlich Dänischen Konservatorium und 1963 an der Manhattan School of Music. Von 1955 bis 1960 gehörte er dem Orchester der Ib Glindemann, er arbeitete auch mit Verbogene Axt (1959) und Gebogener Jædig und mit Kopenhagener und Gastmusikern wie Kenny Dorham, Dexter Gordon, Thad Jones, Ben Webster und Oscar Pettiford. Nach Jahren mit der Danish Radio Big Band, der er seit 1964 angehörte, und Tourneen mit Mal Waldron, dem European Trumpet Summit und dem European Jazz Ensemble verlegte er sein Tätigkeitsfeld zunehmend nach Deutschland und eingezogen Hamburg, wo er 1985 seine spätere Frau Marion Kaempfert kennenlernte und als Solist in der große Band Rhythmuskombination & Blechbläser von Peter Herbolzheimer.

Mit Niels-Henning Ørsted Pedersen er bildete ein Duo. Neben dem Blechbläserquartett First Brass mit Derek Watkins, und Bart und Erik van Lier eine weitere Formation hatte er in den späten 1980er und 1990er Jahren mit Musikern wie George Mraz, Victor Lewis, Lars Danielsson, Charles Fambrough und Jeff Hirshfield, mit dem er ein Serienalbum aufgenommen hat für M. A. Musik-. Dieses Label wurde 1987 von Marion Kaempfert (der Tochter von Bert Kaempfert) und Botschinsky, der als Arrangeur und Produzent für das Label arbeitete. Schon seit Gefühle (1983) Botschinsky widmete sich intensiv der Komposition von Werken im klassischen Orchester- bzw. kammermusikalische Besetzung. Die Werke entstanden unter anderem für Orchester Dronning Dagmar Patchwork und turnus. Zu seinen letzten Werken gehörte die Serie Farben, Werke für verschiedene Soloinstrumente, inspiriert von der Verbindung von Musik und Farben.

Auszeichnungen

1963 wurde Botschinsky als dänischer Jazzmusiker des Jahres ausgezeichnet. Für seine dritte Streamkomposition Gefühle er wurde 1983 ausgezeichnet. Das dänische Fernsehen porträtierte seine Arbeit in der Sendung von 1984 Die Musik von Allan Botschinsky. Im selben Jahr wurde ihm der Ben Webster-Preis.

Diskografie

Als Führungskraft

M. A. Musik-

  • 1986: Erstes Messing mit Derek Watkins, Bart van Lier, Erik van Lier
  • 1987: Duolog mit Niels-Henning Ørsted Pedersen
  • 1988: Allan Botschinsky Quintett: Die Nacht mit Ove Ingemarsson, Thomas Clausen, Lars Danielsson, Victor Lewis
  • 1991: Allan Botschinsky Quartett: Letzten Sommer mit Dave Stryker, George Mraz, Victor Lewis
  • 1994: Ich habe einen anderen Rhythmus mit Dave Stryker, Charles Fambrough, Jeff Hirshfield

als Sideman

  • 1959-1961: Gebogener Axt: Axt (Steeple Chase-Aufzeichnungen)
  • 1963: Kenny Dorham: Kurzgeschichte (Steeple Chase-Aufzeichnungen)
  • 1989: Europäisches Jazzensemble: In der Philharmonie Köln (MA Musik) mit Manfred Schoof, Enrico Ravac, Philipp Katharina, Gerd Dudek, Uschi Brüning, Ali Haurand
  • 1975: Dexter Gordon: Mehr als du weißt (SteepleChase-Aufzeichnungen), Saiten und Dinge
  • Peter Herbolzheimer Rhythmuskombination & Blechbläser: Bandfeuer (1981), Fat Man Boogie (1981), Fatman Two: Tribute To Swing (1982), Bigband Bebop (1983), Mehr Bebop (1984; alle Koala-Aufzeichnungen)
  • 1979-1981: Nils Lindberg: Saxes in Hülle und Fülle/Messing in Hülle und Fülle (blaue Glocke)
  • 1959-1960: Oscar Pettiford: Montmartre-Blues (Schwarzer Löwe)
  • 1968-1970: Ben Webster: Meister des Jazz – Ben Webster (Storyville)
  • 1983: Ernie Wilkins große Band: Montreux (Steeple Chase-Aufzeichnungen)

Literatur

  • Martin Kunzler: Jazz-Lexikon. Band 1: AABA-Formular bis Kylea (= Rororo 6316 Rororo-Handbuch). Rowohlt, Reinbek in Hamburg 1988, ISBN 3-499-16316-0 .
  • Carlo BohlanderKarl Heinz Holler, Christian Pfarr: Werbung Jazzführer. 4., durchgesehene und ergänzte Auflage. Werbung, Stuttgart 1990, ISBN 3-15-010355-X.