WikiDer > Amitriptylin

Amitriptyline
EsculaapNimm es Reservierung medizinischer Informationen beachten.
Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich an a Arzt.
Amitriptylin
Chemische Struktur
Amitriptylin
Pharmazeutische Daten
Verfügbarkeit (F)40%
StoffwechselbolLeber
Halbwertszeit (t1/2)12-24 Stunden
AusscheidungNieren
Benutzen
VerwaltungOral
Datenbanken
CAS-Nummer50-48-6
ATC-CodeN06AA09
PubChem160 2 160
ArzneimittelbankAPRD00227
Chemische Daten
MolekularformelC20huh23Nein1
IUPAC-Name3-(10,11-Dihydro-5huh-dibenzo[[ein,d]] Cyclohepten-5-yliden)-Nein, Nein-Dimethyl-1-propanamin
Molmasse277,403 G/Maulwurf
Portal  Portalsymbol  Medizin

Amitriptylin, erhältlich unter anderem unter den Markennamen Tryptizol, Sarotex und Redomex, ist a trizyklischAntidepressivum. Es ist eine weiße kristalline Substanz, die normalerweise in Tablettenform erhältlich ist.

Amitriptylin wird hauptsächlich verschrieben für klinische Depression. Darüber hinaus kann es – in geringen Dosen – verschrieben werden für Schlaflosigkeit, Migräne und chronischer Schmerz.

Der Stoff ist in der Liste der unentbehrlichen Medikamente des WHO.

Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen:[1]


Sehr häufig (> 10%): anticholinerge Wirkungen (wie Mundtrockenheit, Übelkeit, Verstopfung, Akkommodationsstörungen, Herzklopfen und Tachykardie), Hypotonie (orthostatisch). Gewichtszunahme, Sedierung, Benommenheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern, Sprachstörungen (Dysarthrie). Verstopfte Nase, übermäßiges Schwitzen, Aggression.

Häufig (1-10 %): kardiovaskuläre Anomalien (z. B. Erregungsleitungsstörung, ventrikuläre Dysfunktion, atrioventrikulärer Block, abnormales EKG wie verlängerter QT- und QRS-Komplex). Konzentrationsstörungen, Geschmacksstörungen, Parästhesien, Ataxie, Verwirrung, Erregung, Erregung. Müdigkeit, Durst. Verminderte Libido, erektile Dysfunktion. Mydriasis, Miktionsstörungen, Hyponatriämie.

Gelegentlich (0,1-1 %): erhöhter Augeninnendruck, Krämpfe, Tinnitus. Bluthochdruck, Verschlechterung der Herzinsuffizienz, andere Arrhythmien, Ohnmacht. Erbrechen, Durchfall, Leberinsuffizienz (einschließlich Cholestase). Zungenödem, Gesichtsödem, Hautausschlag, Urtikaria. (Hypo-)Manie, Angst, Schlaflosigkeit, Albträume. Galaktorrhoe, Harnverhalt.

Selten (0,1-0,01%): verminderter Appetit, Vergrößerung der Speicheldrüsen, paralytischer Ileus, Gewichtsabnahme. Gelbsucht, Erhöhung der Lebertransaminasewerte und der alkalischen Phosphatase. Knochenmarkdepression, Agranulozytose, Thrombozytopenie, Leukopenie, Eosinophilie. Suizidgedanken/-verhalten, Delirium (bei älteren Menschen), Halluzinationen (insbesondere bei Schizophrenie). Alopezie, Gynäkomastie, Photosensibilisierung, Fieber.

Sehr selten (<0,01%): Kardiomyopathie, Torsade de pointes, Akathisie, Polyneuropathie. Alveolitis, Löffler-Syndrom. Akutes Glaukom. Syndrom ähnlich dem malignen antipsychotischen Syndrom (Muskelsteifigkeit, Fieber, Tachykardie, Tremor) nach Behandlungsbeginn oder Dosiserhöhung.

Auch berichtet: Myokardinfarkt, Überempfindlichkeitsmyokarditis, Synkope, Hyperthermie. EEG-Anomalie, Koma, periphere Neuropathie, Myoklonus, extrapyramidale Störung, Dysarthrie, expressive Aphasie, Schlaganfall. Trockene Augen. Entzündung der Mundschleimhaut, geschwollene Ohrspeicheldrüse, schwarze Zunge, Bauchschmerzen, Anorexie, Hiatushernie, Cholestase, Hepatitis. Juckreiz, Purpura, Kahlheit. Ejakulationsstörung, weibliche Orgasmusstörung, Hodenschwellung, Harnröhrenerweiterung, Harnleitererweiterung, Pollakisurie, SIADH. Asthenie, Ödeme, veränderter Blutzucker. Aufregung, Ruhelosigkeit, Orientierungslosigkeit, Wahnvorstellungen, Paranoia. Die Anwendung von SSRIs und TCAs erhöht das Risiko von Knochenbrüchen, insbesondere im Alter > 50 Jahre.

Bei Enuresis nächtlichem sind die häufigsten Nebenwirkungen Schläfrigkeit, anticholinerge Wirkung, leichtes Schwitzen und Juckreiz.

Deutlich mehr oder schwerwiegendere Nebenwirkungen können auf einen CYP2D6-Polymorphismus hinweisen.

Externe Links

Verweise

  1. Pharmakotherapeutischer Kompass. Zugegriffen unter 8. Juni 2020.