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Andreas Hyperius | ||
| Allgemeine Information | ||
| Land | Deutschland, Belgien | |
| Geburtsdatum | 16. Mai1511 | |
| Geburtsort | Ypern | |
| Sterbedatum | 1. Februar1564 | |
| Ort des Todes | Marburg | |
| Arbeit | ||
| Beruf | Theologe, Universitäts Lehrer, Schriftsteller | |
| Arbeitgeber | Philipps-Universität Marburg | |
| Werkstatt | Marburg | |
| Religion | ||
| Religion | Protestantismus | |
| Persönlich | ||
| Sprachen | Latein | |
| geschriebene Sprache | Latein | |
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Andreas Gerhard Hyperius (1511Ypern - 1564) Marburg) war evangelischer Theologe und Protestant Reformer.
Hyperius' richtiger Name war Andreas Gheeraerdts. Später nannte er sich Hyperius, nach seinem Geburtsort Ypern. Er erhielt eine humanistische Ausbildung und studierte in Tournai und Paris. Er lebte von 1536 bis 1540 in England und wurde 1542 zum Professor der Theologie in Marburg berufen. Dort lehrte er dogmatische, exegetische und offizielle Theologie. Er starb in Marburg.
Die Theologie von Hyperius liegt zwischen Lutheranismus und Reformation. Aufgrund des Einflusses von Martin Bucer er war kein strenger Lutheraner. Johannes Calvin bestätigte seine Gelehrsamkeit. Sein Werk De formandis concionibus sacris (Über die Entstehung heiliger Reden) war der erste protestantische Text, der sich ausschließlich der Systematik widmete Homiletik. In dieser Arbeit ordnet er die Homiletik nicht den Rhetorik aber er erkennt die Rhetorik als eine Hilfswissenschaft der Homiletik an.