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Arthur Wilford (Temse, 8. März1851 – Saint-Josse-ten-Node, 26. Dezember[1]1926) war ein Flame Pianist, Komponist, Konzertveranstalter und Musikkritiker. Er förderte die Musik von Peter Benoit nicht nur in Belgien, sondern auch in England und Deutschland. 1902 gründete er den Verlag Das flämische Lied op, mit der er Dutzende von Liedern flämischer etablierter und unerfahrener Komponisten veröffentlichte. 1904 gründete er in Brüssel die erste flämische Musikschule.
Lebenszyklus
Wilford war ein Sohn von William Wilford (1803-1868), ein englischer Unternehmer, der sich 1828 als Flachshändler in Temse niedergelassen hatte, wurde später Segeltuchfabrikant und Gründer der Dampfschiffservice zwischen Temse und Antwerpen.
Wilford besuchte von 1868 bis 1872 Kurse an der Konservatorium in Brüssel und studierte Klavier Louis Brassino. Er hat einen bekommen erster Preis Klavier. Dann ging er für Leipzig wo er von 1872 bis 1874 Harmonie und Kontrapunkt studiert mit Ernst Richter und Komposition und Klavier bei Carl Reinecke. Anschließend begann er eine Reihe von Konzerten im In- und Ausland und etablierte sich 1874 als Konzertpianist Londonwo er 1876 die Pianistin Rosalie Tercelin du Picry heiratete.
Zwischen 1877 und 1889 lebte Wilford in Dresden. Er arbeitete auch in Deutschland als Pianist und schrieb über Musik für mehrere Antwerpener und Brüsseler Magazine. Wilford organisierte mehrere Konzerte in Deutschland, bei denen er die Musik von Peter Benoit aufführte. Er unternahm mehrere Studienreisen nach Prag, Wien und Italien. 1890 kam er nach Antwerpen. Er war dort zusammen mit dem Antwerpener Dirigenten und Komponisten Konstante Lenaerts (1852-1931) Mitbegründer der Antwerpener Volkskonzerte. Er arbeitete an der Niederländisches Lyrisches Theater, der Vorgänger des Oper Antwerpen und schrieb selbst einige lyrische Dramen oder Liederstücke.
Es gelang ihm jedoch nicht, eine offizielle Stelle in Antwerpen zu erhalten. 1897 zog er dann nach Brüssel. Er begann dort 1902 mit der Veröffentlichung flämischer Lieder in der Abonnementreihe Das flämische Lied. Er gründete dort 1904 die Vlaamsche Muziekschool (auch Wilfordschool genannt). Während der Erster Weltkrieg ist er drin geblieben? Sheffield wo er eine Musikschule für flämische Flüchtlinge gründete.
Arbeiten
Wilfords Musik steht hauptsächlich in der Tradition von Brahms, Mendelssohn und Schumann.[2]
Opern
- Helga, Libretto von Floris T'Sjoen
- Mahaferid, Libretto von Johanna Schulze-Wege
- Schwanendamen, Libretto von Lambrecht Lambrechts
Orchesterwerke
- Nassau
Andere Arbeiten
- Flämisches Requiem, auf Text von Cyriel Verschaeve
- Silhouetten von Italien, für Klavier
Verweise
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