WikiDer > Ben Mottelson
| 9. Juli1926 | ||||
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Kopenhagen 1963 | ||||
| Geburtsland | Vereinigte Staaten | |||
| Geburtsort | Chicago | |||
| Nobelpreis | Physik | |||
| Jahr | 1975 | |||
| Grund | "Für die Entdeckung des Zusammenhangs zwischen kollektiver Bewegung und Teilchenbewegung in Atomkernen und die darauf aufbauende Entwicklung der Theorie über den Aufbau des Atomkerns." | |||
| Zusammen mit | Aage Bohr James Regenwasser | |||
| Vorgänger | Martin Rylea Antony Hewish | |||
| Nachfolger | Burton Richter Samuel Ting | |||
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Benjamin (Ben) Roy Mottelson (Chicago, 9. Juli1926) ist ein amerikanisch, seit 1973 dänischPhysiker das in 1975 zusammen mit Aage Bohr und James Regenwasser das Nobelpreis für Physik gewonnen für die Entdeckung des Zusammenhangs zwischen kollektiver Bewegung und Teilchenbewegung in Atomkerne, und die auf diesem Zusammenhang basierende Entwicklung der Theorie der Struktur des Atomkerns.
Biografie
Mottelson wurde in Chicago als zweites von drei Kindern von Goodman Mottelson und Georgia Blum geboren. 1947 erhielt er seinen Bachelor-Abschluss an der Purdue Universität und promovierte dann in Kernphysik unter Julian Schwinger zum Harvard Universität 1950. Mit einem Stipendium (Stipendium) konnte er nach Europa gehen, an das Institut für Theoretische Physik (aktuell Niels-Bohr-Institut). Danach blieb er in Dänemark, 1973 wurde er sogar dänischer Staatsbürger. 1957 wurde er zum Professor am neu gegründeten Nordischen Institut für Theoretische Atomphysik (nordita) in Kopenhagen.
Arbeit
Um 1953 brachten Mottelson und seine Mit-Nobelpreisträger Bohr und Rainwater neue theoretische Einblicke in die Struktur des Atomkerns. Damals gab es zwei Modelle des Atomkerns, nämlich das 'Schalenmodell' von Maria Göppert-Mayer und Eugen Wigner (wo die Kernteilchen Bahnen beschreiben) und das 'Tröpfchenmodell' von Niels Bohr und Carl Friedrich von Weizsäcker (wo der Kern mit den Gesetzen der Strömungsmechanik wird beschrieben). Beide Modelle wurden von Bohr und Mottelson im „kollektiven Modell“ vereint. Möglich wurde dies durch Rainwaters Hypothese vom „deformierten Kern“, bei dem der Atomkern nicht kugelförmig ist. Bohr und Mottelson entdeckten dann in einer Reihe von Studien, dass bewegte subatomare Teilchen für die veränderte Form des Atomkerns verantwortlich sind.
Literaturverzeichnis
Zusammen mit Bohr verfasste Mottelson eine zweibändige Monographie über den Aufbau des Atomkerns, Kernstruktur. Der erste Teil, Einzelpartikelbewegung, erschien 1969 und der zweite Teil, Kerndeformationen, 1975.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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