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| 20. Juli1947 | ||
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Gerd Binnig (2013) | ||
| Geburtsland | Deutschland | |
| Geburtsort | Frankfurt am Main | |
| Nobelpreis | Physik | |
| Jahr | 1986 | |
| Grund | "Für ihr Design der Rastertunnelmikroskop." | |
| Zusammen mit | Heinrich Rohrer | |
| Geteilt mit | Ernst Ruska | |
| Vorgänger | Klaus von Klitzing | |
| Nachfolger | Georg Bednorz Alex Müller | |

Gerd Karl Binnig (Frankfurt am Main, 20. Juli1947) ist ein DeutschePhysiker. 1986 erhielt er zusammen mit Heinrich Rohrer das Nobelpreis für Physik für ihre Gestaltung der Rastertunnelmikroskop.
Biografie
Gerd Binnig wurde in Frankfurt am Main als Sohn des Maschinenbauers Karl Franz Binnig und Ruth Bracke geboren. 1966 erhielt er sein Abitur an der Rudolf-Koch-Gymnasium im Offenbach am Main. Er studierte an der Goethe-Universität in Frankfurt, wo er 1978 in Physik mit einer Dissertation über "Tunnelspektroskopie an Supraleitendem (SN)X" (Tunnelspektroskopie an Supraleitung (SN)X).
1978 nahm er ein Angebot von IBM um am IBM Forschungszentrum in . zu arbeiten Rüschlikon in der Nähe von Zürich. Dort entwickelte er 1981 zusammen mit dem Schweizer Heinrich Rohrer das Rastertunnelmikroskop (Rastertunnelmikroskop). Gemeinsam entwickelten sie anschließend die Rasterkraftmikroskop, ein Instrument, mit dem im Gegensatz zum Rastertunnelmikroskop auch elektrisch nicht leitende Materialien betrachtet werden können.
Von 1986 bis 1988 war Binnig Gastprofessor an der Universität in Stanford. 1994 gründete er die Firma "Delphi2 Creative Technologies GmbH", die später in "Definiens GmbH" und dann in "Definiens AG" umfirmierte. Die Definiens AG hat ihren Sitz in München. Aus dieser Firma ging die "Definiens Imaging GmbH" hervor, die Software entwickelt, die in der Lage ist, Objekte aus Bildern zu erkennen.
Anerkennung
Er hat die Otto-Klung-Preis 1983 als bester deutscher Physiker ausgezeichnet. 1986 wurden Binnig und Rohrer zusammen mit Ernst Ruska den Nobelpreis für Physik. Darüber hinaus erhielt Binnig zusammen mit Rohrer eine Reihe von Wissenschaftspreisen, darunter den EPS Europhysics-Preis (1984), die König-Faisal-Preis (1986) und die Elliott Cresson-Medaille Med (1987) aus dem Franklin-Institut. 1994 wurden sie in Nationale Hall of Fame der Erfinder. 1998 wurde ihm der Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst.
Arbeiten
Dies ist eine kurze Auswahl von Binnigs Büchern, Artikeln und Patenten:
- Gerd Binnig und Heinrich Rohrer: Gerät zur rasterartigen Oberflächenuntersuchung unter Ausnutzung des Vakuum-Tunneleffekts bei kryogeneischen Temperatures, Europäische Patentanmeldung 0 027 517, Priorität: 20. September 1979 CH 8486 79
- Gerd Binnig, Heinrich Rohrer, C. Gerber und E. Weibel: Tunneln durch einen kontrollierbaren Vakuumspalt, App. Phys. Lette. 40, 178 (1982)
- G. Binnig, H. Rohrer, C. Gerber, E. Weibel: Oberflächenuntersuchungen mittels Rastertunnelmikroskopie. Phys. Rev. Lette. 49/1, S. 57 – 61 (1982)
- Aus dem Nichts. ber die Kreativität von Nature und Mensch. (1997), ISBN 349221486X
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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