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Berliner Ensemble
Berliner Ensemble (Theater am Schiffbauerdamm)

Es Berliner Ensemble ([bɛʁˈliːnɐ ãˈsãːbəl]?) ist ein DeutscheTheatergruppe im Ost-Berlin. Es wurde im Januar 1949 von der DramatikerBertolt Brecht und seine Frau Helene Weigel, nachdem Brecht die Hausausschuss für unamerikanische Aktivitäten (HCUA) von der Vereinigte Staaten war verbannt. Zunächst arbeitete das Unternehmen in Wolfgang LanghoffsDeutsches Theater. 1954 zog es in die Theater am Schiffbauerdamm. 1928 bezog Brechts dieses Gebäude Dreigroschenoper (Dreigroschenoper) Uraufführung.

Geschichte

Das Berliner Ensemble gab Brechts Schülern Benno Besson, Egon Mönch, Peter Palitzsc und Manfred Wekwerth die Chance, Theaterstücke zu inszenieren, die noch nie zuvor aufgeführt wurden. Das Ensemble war bekannt für seine langen und präzisen Proben, die oft mehrere Monate dauerten. Jede Produktion wurde in einem Drehbuch mit 600 bis 800 Fotos festgehalten.

Brecht arbeitete eng mit der BühnenbildnerCaspar Nehero und Karl von Appen, die Komponisten Paul Dessau und Hanns Eisler und der DramaturgElisabeth Hauptmann. Brecht hat auch seinen Freund eingeladen Peter Lorre raus zu den Vereinigte Staaten zu verlassen und dem Ensemble beizutreten, aber dieser lehnte ab.[1]

Für das Berliner Ensemble schrieb Brecht keine neuen Stücke, sondern griff auf seine alten Werke zurück. Der erste Auftritt war Mutter Courage und ihre Kinder 1949. Brecht führte auch Regie Der kaukasische Kreidekreis und zusammen mit Erich Engel, Leben in Galiläa.

Nach Brechts Tod

Nach Brechts Tod 1956 Helene Weigel Leitung des Berliner Ensembles. Drei Stücke von Brecht wurden nach seinem Tod im Theater am Schiffbauerdamm uraufgeführt: Der ewige Aufstieg des Arturo Ui, Schweyk im Zweiten Weltkrieg und Die Visionen von Simone Machard.

Nach Weigels Tod 1971 ging die Führung in die Hände von Ruth Berghaus. Sie erweiterte das Oeuvre des Berliner Ensembles um Stücke anderer europäischer Dramatiker, darunter Therese Giehse, Lionel Steckel und Ernst Busch. Nach dem Deutsche Wiedervereinigung die Organisation erfuhr einige große Veränderungen. 1992 war es Senat ein Kollektiv von fünf Regisseuren, die das Ensemble leiten würden, nämlich Peter Zadek, Peter Palitzsch, Heiner Müller, Fritz Marquardt und Matthias Langhoff. Im selben Jahr wurde der Dirigent Alexander Frey für die Musik zuständig. Als erster Amerikaner erhielt er eine Stelle im Berliner Ensemble. Zu seinen Vorgängern gehörten die Komponisten Kurt Weill, Hanns Eisler und Paul Dessau.

Unter der neuen künstlerischen Leitung wandelte sich das Berliner Ensemble von einem Staatstheater zu einem Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Gesellschaft mit beschränkter Haftung). 1993 wurde das Unternehmen privatisiert, erhielt aber weiterhin seinen jährlichen Zuschuss. Die Zusammenarbeit zwischen den fünf Führern war schwierig und wurde 1995 aufgelöst. Die Führung lag nun vollständig in den Händen von Heiner Müller. Inzwischen hat sich das Ensemble künstlerisch weiterentwickelt. Junge Regisseure wie B.K. Tragelehn und Einar Schleef und Bühnenbildner Andreas Reinhardt brach mit vielen alten Traditionen und führte viele innovative Stile ein. Müllers Aufführung von Brechts Der ewige Aufstieg des Arturo Uis, mit Martin Wuttke in der Hauptrolle, ist eine der erfolgreichsten Aufführungen des Theaters.

Brecht-Statue auf dem Bertolt-Brecht-Platz vor dem Theater am Schiffbauerdamm

Nach Müllers Tod im Dezember 1995 ging das Berliner Ensemble für einige Zeit unter. 1998 führte der amerikanische Regisseur American Robert Wilson immer noch die Premiere von Brechts Der Ozeanflug, zu Ehren von Brechts 100. Geburtstag. Am 30. April 1999 war die letzte Aufführung von Müllers Die Bauern gehaltenen. Der Berliner Stadtrat ernannte daraufhin Claus Peymann, den Direktor der Burgtheater im Wien. Das Theater am Schiffbauerdamm wurde im Januar 2000 nach einer gründlichen Renovierung wiedereröffnet.

Berühmte Mitglieder

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