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Bruno Cremer
Bruno Cremer
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Allgemeine Information
Geboren6. Oktober1929
Verstorben7. August2010
LandFlagge von Frankreich Frankreich
(und) IMDb-Profil
Portal  Portalsymbol  Film

Bruno Cremer (Saint-Mande, 6. Oktober1929Paris, 7. August2010) war ein FranzösischDarsteller.

Leben und Arbeiten

Cremers Mutter war flämisch-Belgier Abstammung; sein Vater war ein Lille Geschäftsmann, der sich 1914 als Belgier einbürgerte, weil die französische Armee ihn für zu jung hielt, um in der Erster Weltkrieg.[1] Aufgewachsen ist er als jüngstes von drei Kindern im Place de la Nation im Paris. Mit 18 Jahren entschied er sich für die französische Staatsbürgerschaft.

Debüt in der Theaterwelt

Cremer begann seine Karriere im Theater, u.a. in Robinson von Jules Supervielle. In den folgenden Jahren blieb er in der Theaterwelt aktiv, unter anderem in Stücken von Shakespeare, Oscar Wilde und Jean Anouilha.

Filmschauspieler

Ab den 1960er Jahren spielte Cremer auch Filmrollen. Seine Hauptrolle im Kriegsfilm La 317. Abschnitt (1965) markierte seinen Durchbruch. Eine Rolle in lo straniero von Luchino Viscontic gefolgt, sowie Rollen in einigen anderen Kriegsfilmen, wie z Paris brule-t-il? (1966) und Un homme de trop (1967). Cremer wirkte in etwa 70 Filmen mit, meist Polizeifilme, Dramen und Thriller. Er hat mehrmals mit politisch engagierten Filmemachern zusammengearbeitet Yves Boisset (4 Filme) und Costa Gavras (2 Filme), mit Pierre Schoendoerffer (3 Filme), Jean-Claude Brisseau (3 Filme) und Bertrand Blier (2 Filme).

Cremer spielte denkwürdige Rollen als Anarchist Jules Bonnot im Polizeidrama La Bande a Bonnot (1969), als flüchtiger Bankmanager in Zauberer (1977, das amerikanische Remake des französischen Klassikers Le salaire de la peur), als Priester-Studienpräfekt im Schauspiel Anthrazit (1980), als Philosophielehrer, in den sich ein Schüler im Drama verliebt nicht blanchieren (1989) und als verrückter Kunstsammler Espinosa in La piovra (1994-1999).

Fernsehen

Cremer wurde vor allem durch seine Rolle in der Fernsehserie bekannt Kommissar Maigret. Von 1991 bis um 2005 Cremer würde in 54 Folgen die Rolle der Maigret spielen. Infolgedessen gerieten seine Kinofilmaktivitäten auf ein sehr niedriges Niveau. Ein erfolgreiches Comeback als Filmschauspieler feierte er im Jahr 2000 mit dem Drama Sous le sable, in dem er einen Ehemann spielte, der nie von einem Bad im Meer zurückkehrte.

Im Maigret et l'étoile du Nord, die neueste Folge von Kommissar Maigret, wurde Cremers Stimme verdoppelt weil er dran ist Kehlkopfkrebs Trauer.[Quelle?]

Autobiographie

Im Jahr 2000 schrieb Cremer eine Autobiografie, die als Un sure jeune homme.

Ende 2006 beschloss er offiziell, mit der Schauspielerei aufzuhören. Cremer starb 2010 im Alter von 80 Jahren an Zungenkrebs.[2]

Filmografie (Auswahl)

Literaturverzeichnis

  • Bruno Cremer: Un sure jeune homme, Editions de Fallois, 2000, Paris.

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