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Das Kollegen gebildet a liberale Bewegung, entstand 1648. Sie plädierten für eine universelle Spezies Christentum. Wahrer Glaube schloss keinen Gläubigen aus welcher Richtung er auch immer aus. abgeneigt Dogmen und Theologie bei den Kolleginnen und Kollegen lag der Schwerpunkt auf der Erfahrung, auf dem direkten Kontakt mit Gott. Sie waren keine Kirchengemeinde, aber ihre Mitglieder stammten aus den aufgeklärten christlichen Kreisen von Mennoniten und Remonstranten. In ihren monatlichen Treffen haben die Vorträge, jeder konnte frei sprechen und es war Abendessen offen für alle. Beliebt bei ihnen war die Tauchtaufe, zunächst in einem Gerberbottich.
In Abwesenheit remonstrantischer Minister, die die Synode von Dordrecht (1618-1619) seines Amtes enthoben, organisierten der ehemalige Remonstrantenälteste Gijsbert van der Kodde und seine Brüder Jan und Adriaan aus Warmond schon früh Treffen. Ab 1621 Rijnsburg das Zentrum, in dem die jährlichen Treffen stattfanden. Berühmte Rijnsburg Colleges waren Spinoza, Coenraad van Beuningen und Alles Gute zum Geburtstag Gelees.
Mitte des 17. Jahrhunderts breitete sich das Kollegium stark aus und in vielen Städten wurden Colleges gegründet. Es in Amsterdam von Adam Boreel und Galen Abrahamsz etablierte Hochschule wurde berüchtigt. Die Reformierten Orthodoxie hielt es für ein verwerfliches Heiligtum für Heterodoxie. Der Widerstand in konfessionellen mennonitischen Kreisen führte in 1664 zu einem Bruch. Im 18. Jahrhundert verkümmerten die Kreise. Das Amsterdamer College war eines der letzten, das 1791 geschlossen wurde.
Die Kollegien waren für Toleranz, lehnten jede Exklusivität der Kirchen ab und bemühten sich um die Wiederherstellung der apostolisches Christentum, weil die Reformation galt als erfolglos. Theologien und Philosophien wie sie Sozionismus, Chiliasmus, Kartesianismus und Spinozismus mit ihnen frei besprochen werden konnte. Auf diese Weise boten sie der undogmatischen Intelligenz eine Bühne. Deshalb gilt der Kollegiantismus als Wiege der Aufklärung. In der Praxis zeichneten sich die Kollegiaten durch Frömmigkeit und Nächstenliebe aus. So wurde zum Beispiel das College-Waisenhaus De Oranjeappel in Amsterdam (1675) gegründet, wo der spätere Schriftsteller Aagje-Decke würde erzogen werden. Auch die spirituelle Gesangskultur war dank Bündeln von thanks auf hohem Niveau Dirk Raphaelsz. Camphuysen, Joachim Oudaen und Claes Stapel (Liederbuchdichter).
Literatur
- Herr. A. Locker, Das Stiftswaisenhaus "De Oranjeappel" 1675–1925 (1925)
- J. C. van Slee, Die Rijnsburger Kollegen (Utrecht 1980)
- A. C. Fix, Prophezeiung und Vernunft (Princeton 1991)
- T. B. Roep & P. Visser, „Simon Eikelenberg and the Rijnsburger Collegiants“, in: Mennonite Contributions XIX (1993), 131-147
- G. Harinck ua (Hrsg.), Christian Encyclopedia (Kampen 2005)