WikiDer > Kommunikative Planung
Kommunikative Planung ist ein Planung Ansatz, der zusammenbringen will Interessengruppen (Interessengruppen) in einem Prozess gemeinsamer Entscheidungen, der die Positionen aller Beteiligten respektiert. Planer nennen diesen Ansatz auch kollaborative Planung oder das kollaborative Planungsmodell.
Geschichte und Theorie
Die Theorie der kommunikativen Planung wurde seit den 1970er Jahren unter mehreren Prämissen geprägt. Zu diesen Grundsätzen gehört die Vorstellung, dass Kommunikation und Argumentation kann verschiedene Formen annehmen, Wissen sozial konstruiert ist und sich die unterschiedlichen Interessen und Präferenzen der Menschen aus ihren sozialen Kontexten ergeben. Auch die kommunikative Theorie geht zurück auf Foucaultian Poweranalysen, weil davon ausgegangen wird, dass Machtverhältnisse existieren in der Praxis und können für den Einzelnen bedrückend sein. Spezifisch für eine Gemeinschaft und Planung besagt die kommunikative Theorie, dass die Handlungen, Worte, Erfahrungen und Kommunikationsstil der Planer beeinflussen den jeweiligen Planungsprozess. Schließlich umfasst die kommunikative Planung die Idee, dass Planung in alltäglicher Praxis und in sozialen Beziehungen stattfindet und Konsensbildung genutzt werden kann, um Gedanken von Menschen, die traditionelle Entscheidungsmethoden übertreffen[1].
In den 1990er Jahren begannen einige Planer über einen neuen theoretischen Ansatz zu schreiben, der sich von den vorherrschenden rational planenden Ansatz. Judith Innes den Begriff kommunikative Planung erstmals in ihrem Artikel verwendet Das aufkommende Paradigma der Planungstheorie: Kommunikatives Handeln und interaktive Praxis Interactive. Innes versuchte, die Lücke zwischen Planungstheorien und Planungspraxis zu schließen. Konsensbildung wäre ein Instrument für Planer, um eine kollaborative (kooperative) und engagierte Planungsumgebung zu schaffen, die den verschiedenen Interessengruppen die Möglichkeit bietet, sich zu beteiligen[2].
Im gleichen Zeitraum auch erschienen Patsy Healey eine Reihe von planungstheoretischen Texten, die sich mit kommunikativer und kollaborativer Planung beschäftigten. Mit der Theorie von Jürgen Habermas insbesondere konzentrierte sich Healeys Arbeit auf die Konsequenzen kommunikativer Handlungen (gesprochen oder geschrieben) auf einen Planungsprozess in einer Gemeinschaft. Healey baute auch auf der Arbeit von Stadtplanern auf John F. Forester und Wirtschaftsgeograph Bent Flyvbjerg, die beide in ihrer Planungsarbeit die Habermasschen Kommunikations- und Machtstrukturen erforschen.
Kommunikativer Prozess und Werkzeuge
In einem kommunikativen Planungsprozess spielen Planer eine eher moderierende Rolle. Sie fungieren oft als "Wissensvermittler und -makler", um bei der Neuausrichtung von zu helfen Probleme, so dass kreativ Das Nachdenken über mögliche Lösungen wird gefördert.
Während dieses Prozesses Information kollektiv von allen Beteiligten erstellt, die von den Ergebnissen des Planungsprozesses betroffen sind. Bei der Aushandlung der Problemdefinition und -lösung ist die gemeinsame Beteiligung besonders wichtig. Lösungen für Konflikte zwischen Stakeholdern können somit neu formuliert werden als Win-Win-Situation anstatt des Nullsummenmentalität Dies ist der Fall, wenn sich Stakeholder auf der Grundlage ihrer eigenen klar definierten Interessen beteiligen. Konsensbildung ist ein wichtiger Teil dieses kollektiven Bedeutungsfindungsprozesses, da Informationen innerhalb der Interessengruppe diskutiert und validiert werden. Dies führt zu Informationen, die für die Gruppe von größerer Bedeutung sind[3].
Um eine Konsensbildung zu ermöglichen, muss die Macht unter den Beteiligten gleichmäßig verteilt werden, damit sie im Prozess gleich sind. Offenheit und Vertrauen sind entscheidend für die Konsensbildung. Das Ziele, Positionen und zugrunde liegende Annahmen dieser Stakeholder sind ebenso zu berücksichtigen wie die Unsicherheiten über zukünftige Bedingungen wie Bevölkerungswachstum und Entscheidungen im Zusammenhang mit anderen Entscheidungen[4]. Stakeholder sollten sich dieser Informationen bewusst sein, da sie ihnen helfen, Voreingenommenheit zu reduzieren und aufzudecken Konflikte zwischen den zugrunde liegenden Werte der Beteiligten. Diese breite Sammlung von Informationen kann Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Interessengruppen aufdecken und den Konsens fördern. Diese Methode ist jedoch keine Garantie für eine Konsensbildung, da die Positionen zu weit auseinander liegen können. Um den Herausforderungen, die sich aus sehr unterschiedlichen Positionen und der zunehmenden Komplexität der erforderlichen Analysen ergeben, zu begegnen, sind neue Kooperationsmodelle auf Basis unterschiedlicher Konfliktmanagement-Prinzipien erforderlich.
Herausforderungen und Kritik
Die Kritik an Innes, Healey und der kommunikativen Planung konzentriert sich auf Planungsprozesse und -ergebnisse.
Ältere Kritiken stellen das Streben nach Konsens als wertvolles Ziel in Frage, da kritische Planungsentscheidungen oft Schritt für Schritt getroffen werden Stakeholder werden ihre Macht nutzen, um den Prozess der Konsensbildung zu erleichtern manipulieren. Darüber hinaus wird argumentiert, dass kommunikative Planungsprozesse zu wenig praktischen Ergebnissen führen, weil zunächst politische und institutionelle Veränderungen erforderlich sind[5].
Neuere neoliberal Kritik argumentiert, dass kollaborative Planung ein Weg ist, größere politische und institutionelle Systeme zu erhalten und gleichzeitig einen Prozess zu gestalten, der die Öffentlichkeit nur scheinbar besser repräsentiert. Kollaborative Planung wird unter diesem kritischen Blickwinkel als eine Möglichkeit angesehen, Neoliberale in politischen und Machtsystemen zu erhalten, anstatt echte Veränderungen in den Governance-System[6].
| Quellen Dieser Artikel oder eine frühere Version ist eine (Teil-)Übersetzung des Artikels Kommunikative Planung auf der englischsprachigen Wikipedia, die unter der Creative Commons Namensnennung/Weitergabe unter gleichen Bedingungen Stürze. Siehe die Verlauf bearbeiten Dort.
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