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Herzogin war ein Vivoords Unternehmen der chemischen IndustrieGelatine), die von 1890 bis 1964 existierte. Heute ist sie als 'PB Gelatins' Teil der Tessenderlo-Gruppe. Das Werksgelände liegt zwischen Vilvoorde und dem Grimbergse Weiler Verbrannte Brücke und liegt teilweise auf dem Gebiet der Gemeinde Grimbergen.
Geschichte
SA de Grimberghen (1890-1911)
Die erste Gelatinefabrik am Willebroekse Vaart nördlich von Vilvoorde wurde 1890 von der Firma Blieck Frères erbaut und hieß "Société Anonyme des Produits Chimiques de Vilvorde" oder einfach "Usine Blieck". Nächster Gelatine und Knochenkleber sie produzierten auch Knochenphosphat. Einige Jahre später übernahm die Londoner Firma "T.M. Duché and Sons" das Unternehmen. Die Fabrik erhielt den Namen "Société Anonyme de Grimberghen S.A." und Marius Herzog ging, um die Fabrik zu leiten. Marius Duché war zuvor Londoner Reeder[1].
Pont-Brûle (1896-1911)
Marius Duché gründete 1896 neben der bestehenden Fabrik eine neue namens "Société Anonyme de Vilvorde (Usine Duché) S.A.". Neben Gelatine und Knochenphosphat wurden in der neuen Fabrik auch Folgeprodukte hergestellt. Im Jahr 1900 wurde Usine Duchés Name in "Société Anonyme de Pont-Brûlé" geändert, wobei sich Pont-Brûlé auf den Weiler Grimber bezieht Verbrannte Brücke (Pont Brûlé im Französisch). Pont-Brûlé hatte seinen Sitz in Grimbergen. Das Unternehmen begann sich stärker auf die Herstellung von Produkten aus der schweren chemischen Industrie zu konzentrieren.Die militärische topografische Karte von 1902 zeigt die Gelatinefabriken von Marius Duché an der Willebroekse Vaart, verbunden mit dem Mechelsesteenweg in Vilvoorde durch eine asphaltierte Straße, die heute entspricht der Marius Duchestraat.
Herzogin (1911-1964)
1911 fusionierte die erde SA de Grimberghen mit Pont-Brûlé an die "N.V. Usines Duché S.A." mit Sitz in Vilvoorde. Auch nach der Fusion wurde das Unternehmen oft mit dem Namen bezeichnet Pont-Brûlé. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wuchs das Unternehmen auf eine Fläche von ca. 80 ha an. Das Unternehmen diversifizierte seine Produktion chemischer Produkte; ebenfalls Vitriol, Salzsäure, Salpetersäure und Düngemittel wir produzierten. 1959 baute die Duché eine Pipeline durch die Seekanal Brüssel-Rupel mit einer Spannweite von 65 Metern bei 35 Metern über der Wasseroberfläche. Diese Pipeline ermöglichte den Transport der am linken Kanalufer produzierten Produkte zum Usines Duché. Früher wurden diese Produkte über die Chemin de Fer Industriel (C.F.I.) zu transportieren über die Budaer Brücke im Haar, ein großer Umweg von acht Kilometern. Wenn auf dem linken Ufer ein Überschuss vorhanden ist, Wasserdampf diese könnte bei Duché auch für die Gelatineproduktion verwendet werden.
Tessenderlo Chemie 'PB Gelatine'
1964 wurde es von der Limburgse Unternehmen PCT (Produkte Chimiques de Tessenderloo). 1972 erhielt die Abteilung in Vilvoorde den Namen „PB Gelatins“, wobei sich PB auf das ursprüngliche Unternehmen „Pont-Brûlé“ bezieht. Ab 1983 wurden die verschiedenen Niederlassungen dieses Unternehmens unter dem Namen zusammengefasst Tessenderlo Chemie.
Wissenswert
- Von den ursprünglichen Gebäuden existiert heute noch eine Turbinenhalle aus dem Jahr 1919. Diese Turbinenhalle ist klassifiziert als unbewegliches Erbe und ist heute noch im Einsatz als Wärmekraftwerk.[2].
- In Vilvoorde wurde eine Straße nach Marius Duché benannt. Die Straße wurde 1907 als Ergebnis einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Vilvoorde und der "S.A. de Vilvorde Usines Duché" gebaut.[1].
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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