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Duits-Britse vlootwedloop
Admiral Tirpitz

Das Deutsch-Britisches Seerennen war das Wettrüsten zwischen den Deutschen Kaiserliche Marine und die Briten Königliche Marine die im Vorfeld der Erster Weltkrieg. Deutschland und der Vereinigt Das Königreich der Niederlande versuchte sich beim Ausbau seiner Flotte auf quantitativer (Flottengröße) und qualitativer (neue Technologien) Ebene zu übertreffen. Dieses Seerennen war ein wichtiger Faktor, der zum Ausbruch der Erster Weltkrieg.

Hintergrund

Für die Gründung des Deutschen Reiches 1871 verfügten die deutschen Staaten über keine oder nur unbedeutende Flotten. Durch den wachsenden Überseehandel Deutschlands und den Erwerb von Kolonien ab 1880 die Notwendigkeit eines konkurrenzfähigen Deutschen Seestreitkräfte jedoch. Erst beim Amtsantritt des Kaisers Wilhelm II die deutsche Flotte ging weiter als die Bewachung der Küsten und Schutz der Handelswege.

Im Jahr 1887 wurde der Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanaldie 1895 eingeweiht wurde. Fortan werden deutsche Handels- und Kriegsschiffe aus der Nordsee zum Ostsee segeln ohne Umrundung an Dänemark vorbei, durch die Skagerrak und der kattegat.

Im Jahr 1897. gelegt Alfred von Tirpitz des Kaiserliche Marine sein Plan für die Entwicklung des Hochseeflotte zuvor, dass er mit dem ersten "Flottengesetz" eine langfristige Politik festlegte. Dieses Gesetz musste mit den ständigen Meinungsverschiedenheiten in der Reichstag auf Flottengröße und Finanzierung und ermöglichen eine langfristige Politik. Eines der Ziele der Flottenerweiterung war die Abschreckung anderer Mächte. Dafür fand Tirpitz ein Verhältnis von 2/3 zur britischen Flotte, damals die größte Seemacht schlechthin[1], Genug.

Die deutschen Pläne sorgten für Aufsehen in den Machtverhältnissen auf See, die lange Zeit vom Vereinigten Königreich dominiert worden waren. Die britische Marinedoktrin war die sogenannte Zweileistungsstandard, wonach die Royal Navy mindestens so stark sein musste wie die Flotten der zweit- und drittstärksten Marinen zusammen.

Allmählich kamen die Briten jedoch zu der Erkenntnis, dass sie Zweileistungsstandard nicht aushalten konnte. Daher suchte das Vereinigte Königreich zum großen Teil nach Verbündeten, um die deutsche Seemacht auszugleichen, und 1904 herzliche Entente wurde mit Frankreich gegründet, und dann im Jahr 1907 die Dreifache Entente.

Rennen

Als Ausgangspunkt des Flottenrennens gilt das Zweite Flottengesetz (Juni 1900), das eine deutliche Erweiterung der deutschen Flotte vorsah. 1905 beginnen die Briten mit dem Bau des HMS-Dreadnought, eine ganz neue Klasse von Kriegsschiffen, die alle bis dahin gebauten Schiffe übertraf und sie sofort überflüssig machte. Infolgedessen starteten beide Marinen mit einer neuen Tafel, die Deutschland die Möglichkeit gab, im Wettrüsten mit Großbritannien mitzuhalten. Zur Finanzierung seiner Pläne führte Deutschland 1902 eine spezielle Sektsteuer ein.

Die Briten Erster SeeherrJohn Fishero, der geistige Vater des Dreadnoughts und Schlachtkreuzer, spielte eine besondere Rolle im Rennen. Während Deutschland laut Flottengesetz 2 bis 4 große Kriegsschiffe pro Jahr baute, beschränkte das Parlament im Vereinigten Königreich die Finanzierung der Marine so weit, dass beispielsweise 1908 nur noch zwei große Schiffe gebaut werden konnten. Das Königliche Marine fand dies jedoch zu wenig und startete 1909 eine Kampagne, die sogenannte "Flottenpanik" (Englisch: Marine erschrecken), die auf einen möglichen Rückstand der Briten gegenüber anderen Seestreitkräften hinwies und den Bau von acht Schiffen forderte. Dieser Forderung wurde stattgegeben und das dafür notwendige Geld bereitgestellt.

Mit dem britischen Rüstungsprogramm von 1909 war das deutsch-britische Flottenrennen eine Tatsache. Mit dem Bau von acht britischen Schiffen konnte Deutschland sein vorgeschlagenes Ziel von 2/3 nicht mehr halten und auch keine ernsthafte Bedrohung für die britische Vorherrschaft auf See darstellen, was auch in der Schlacht von jutland (1916).

Ende des Flottenrennens (1912-1914)

1912 wurde der deutsche Bundeskanzler Theobald von Bethmann Hollweg ein Ende des Rüstungswettlaufs. Sein Ziel war es, eine Einigung mit den Briten zu erzielen und damit die zunehmend isolierte Lage Deutschlands zu beenden. Darüber hinaus zwangen Russlands hohe Militärausgaben Deutschland dazu, mehr in die Heer investieren. Diese Daten führten zu den sogenannten Mission "Haldane" Deutschland bietet dem Vereinigten Königreich im Gegenzug die britische Neutralität in einem eventuellen Krieg an. Dies wurde jedoch von den Briten abgelehnt, die glaubten, von einem solchen Vorschlag nichts zu gewinnen.

In der ersten Hälfte des Jahres 1914 ordneten die Deutschen den Bau von Dreadnoughts an und Jäger weitgehend auf, sich dem Bau von U-Boote. Damit war zwar der Seewettlauf beendet, aber da sie ihre neue U-Boot-Politik geheim hielten, folgten keine anderen Mächte.

Zu Beginn des Erster Weltkrieg Großbritannien hatte 29 Dreadnoughts und 9 Schlachtkreuzer und Deutschland über 17 Dreadnoughts und 7 Schlachtkreuzer.

  1. (NL) Gefunden in Delpher - Algemeen Dagblad. www.delpher.nl. Zugegriffen unter 24. April 2020.