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Fran Eller
Büste von Fran Eller des slowenischen Bildhauers Frankreich Gorsec.

Fran Eller (Maria Gail (Slowenisch: Marija na Zilji), 10. August1873 - Ljubljana, 14. Februar1956) war ein Slowenisch Dichter und Jurist. Nachdem Eller das Gymnasium in Villach (Beljak), studierte er Philosophie an der Universität Graz und Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Sein Studium schloss er 1899 mit der Promotion ab. Danach setzte er - in den Jahren 1905-1906 - an seiner Habilitation Arbeit in Wien und Berlin.

Während seiner Studienzeit in Wien gehörte Eller einem literarischen Kreis slowenischer Studenten an, zu dem er hauptsächlich selbst gehörte, Oton upančič, Fran Govekar und Ivan Cankar Waren. Zwischen 1894 und 1905 veröffentlichte er Beiträge unter anderem in der zentralen slowenischen Literaturzeitschrift Ljubljanski Zvone (Ljubljana Klok Uhr) und Slovensky Narod (Das slowenische Volk). Ellers Gedichte sind der damaligen Zeit komplett entkleidet Symbolist und Impressionist Einflüsse. Die Sujets seiner Gedichte sind traditionell und verbinden Themen aus der Kärntner Landschaft seiner Heimat, wie zum Beispiel die Flüsse Drau und Gail und die umliegende Alpenlandschaft mit dem rauen Landleben der slowenischen Bauern in Kärnten.

Ellers berufliche Laufbahn stand in krassem Gegensatz zu seinen poetischen Ambitionen. Er arbeitete zwischen 1899 und 1909 für das Finanzamt Krain an mehreren Standorten, darunter Ljubljana, novo mesto und Litija. Zwischen 1909 und 1918 war er erneut in Wien, diesmal als Beamter im Finanzministerium. Von dieser Position aus wurde er nach der Auflösung der Monarchie zum Stellvertreter des neuen Jugoslawiens ernannt Nachfolge der Doppelmonarchie. Nach der Gründung des Universität Ljubljana 1920 wurde er als Dozent für "Finanzen und Recht" berufen. 1935 ging er in den Ruhestand.