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Friedrich Syrup
Friedrich Sirup
Friedrich Sirup 1927 19
Allgemeines
Geburtsdatum9. Oktober1881
Sterbedatumca. 31. August1945
Ort des TodesSachsenhausen
Funktion
Die SeideFlagge von Nazi-Deutschland Nazi Deutschland
SpezialfunktionReichskommissar für Arbeitsbeschaffung
Portal  Portalsymbol  Zweiter Weltkrieg

DR. Friedrich Sirup (Luchow, 9. Oktober1881 - Sachsenhausen, ca. 31. August1945) war ein DeutscheAnwalt und Politiker.

Lebenszyklus

Sirup ist geboren in Luchow im Distrikt Luchow-Dannenberg, Hannover. Der Sohn eines Postbeamten studiert technische Wissenschaften, Jurisprudenz und Politikwissenschaft. Von 1905 bis 1918 arbeitet er an der Preußisch Arbeitsinspektorat. In dieser Zeit macht er sich als Publizist für verschiedene wissenschaftliche Arbeiten zu Themen wie Arbeitsbedingungen und die soziale Stellung der Arbeitnehmer. Im November 1918 delegiert das preußische Wirtschaftsministerium Sirup an das Demobilisierungsministerium, wo es für die Wiedereingliederung ehemaliger Kombattanten in die Zivilgesellschaft zuständig ist. Während seiner Tätigkeit im Demobilisierungsministerium gründet Sirup das National Office for Employment, dessen Vorsitzender er 1920 wird. Von 1927 bis Ende 1938 war er Vorsitzender des Landesamtes für Arbeit und Arbeitslosenversicherung. Mit der Eingliederung der Geschäftsstelle dieser bisher eigenständigen Einrichtung in das Landesarbeitsministerium wird Sirup berufen Außenminister von diesem Abteilung.

Am 16. Juli 1932 wird Sirup Reichskommissar für Arbeitsbeschaffung. In dem Kabinett-Schleicher, das letzte vor HitlersübernehmenSirup ist Reichsarbeitsminister. Er wird jedoch von Hitler auf seinen vorherigen Posten zurückgeschickt. Hermann Göringernennt in seiner Eigenschaft als Leiter des Vierjahresplans 1936 Sirup zum Leiter des Geschäftsgruppe Arbeitseinsatz. Wenige Monate nach der Aktion "Arbeitsscheu Reich" befiehlt Sirup am 20. Dezember 1938 die "schlossenen". Arbeitseinsatz"von allen Arbeitslosen und unterstütztJuden in Deutschland. Um 1939 wurde er Mitglied des Preußischen Staatsrates. Im Frühjahr 1941 beteiligt er sich am Hungerplan mit dem Ziel, Operation Barbarossa. Am 2. Mai 1941, sieben Wochen nach dem deutschen Überfall auf die UdSSR, Sirup nimmt an einem Treffen von Staatssekretären und hochrangigen Armeeoffizieren teil. 1941 bricht er komplett zusammen. Nach längerer Krankheit beginnt er wieder zu arbeiten, wenn auch in Teilzeit. Dies war ein entscheidender Faktor bei der Benennung der Gouvernement von Thüringen, Fritz Sauckel, wenn Generalbevollmächtiger (Generalbevollmächtigter) der Arbeitseinsatz.

Nach Kriegsende bleibt Friedrich Sirup in Berlintrotz der Möglichkeit zu fliehen. Im Juni 1945 wurde er von den Sowjets entsandt SonderlagerSachsenhausen wo er ein paar Monate später starb.

Arbeiten (Auswahl)

  • Beschäftigungsstatus und Beschäftigungsleistungen, Berlin 1939.
  • Der Arbeitseinsatz und die Arbeitslosenhilfe in Deutschland, Berlin 1936.
  • Astigmatische Spiegelung im dreiaxigen Ellipsoid, Rostock, Univ., Diss. 1905. (Vortrag)
  • Probleme des Arbeitsmarktes und des Arbeitsmarktes, Köln 1930.
Vorgänger:
Hugo Schaffer
Reichsarbeitsminister
1932 - 1933
Nachfolger:
Franz Selde