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Frits Geuer | ||||
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Marienkapelle, Steensel | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Hendrik Frederik Maria Geuer | |||
| Geboren | Utrecht, 19. Januar 1878 | |||
| Verstorben | Coroico, 5. Februar 1961 | |||
| Geburtsland | Die Niederlande | |||
| Beruf(e) | Glaser, Designer | |||
| RKD-Profil | ||||
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Hendrik Frederik Maria (Frits) Geuer (Utrecht, 19. Januar1878 – Coroico, 5. Februar1961) war ein Holländer Glaser und Designerin.[1]
Leben und Arbeiten
Geuer war ein Sohn von Heinrich Johann Joseph Geuer (1841-1904) und Josephina Johanna Hubertina Stein. Sein Vater war 1871 aus Deutschland nach Utrecht gekommen, um als Glaser zu arbeiten. Geuer Jr. folgte zusammen mit Bart van der Leck und Piet Klaarhamer Zeichenunterricht an der Gesellschaft für Kunstliebe in Utrecht. Er ging nach Deutschland, um sein Studium an der Kunstgewerbeschule und Akademie in München fortzusetzen.[2]
Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1904 führte er seine Studio zum Herenstraat in Utrecht fortgesetzt. Unter dem Einfluss von Anthony Derkinderen, distanzierte er sich allmählich von den neugotisch Arbeit, die das Studio zuvor gemacht hat. Seine oft kirchlichen Gönner konnten dies nicht zu schätzen wissen. Um 1908 schloss Geuer das Atelier, woraufhin er Glasmaler in Deutschland gearbeitet. 1912 heiratete er Hendrika (Riek) Stringa und trat in eine Firma mit Ed Lohrer. Einige Jahre später endete die Zusammenarbeit, Löhrer war mit Geuers Produktionsgeschwindigkeit unzufrieden.[2]
Um 1915 gründete Geuer sein eigenes Atelier in Soest Das Sonnenfeld auf. Seine Fenster wurden in dieser Zeit nüchterner: stilisierter, mit wenig grisaille und Tiefenwirkung. Seine Arbeit für die St. Bonifatius-Kirche in Leeuwarden führte zu viel Kritik der katholischen Geistlichkeit. Titus Brandsma stand jedoch für ihn auf. Auch wegen dieser Kritik gingen Geuer und seine Frau 1921 nach Deutschland. Sie haben dort gelernt Gobelinweben an der Kunstgewerbeschule Stuttgart. Geuer machte Entwürfe und seine Frau führte sie aus. 1926 ließen sie sich ein Noordwijk, wo sie studio Der Webstuhl geöffnet und verkauft Gobelins und andere Handwebereien. Ein Jahr später zogen sie wieder nach Utrecht und 1928 eröffnete Geuer in Soest eine Werkstatt für Gobelinweberei. Neben Gobelins entwarf er auch Teppiche (mit Einflüssen aus Der Style und Bauhaus) die verkauft wurden bei Metz & Co. Nach einigen Wanderungen während der Depression zog die Familie 1937 nach Bolivien. Dort konzentrierte er sich wieder auf Wandmalereien und Buntglasfenster. Denn irgendwann wegen der Krieg aus Europa konnte kein Glas importiert werden, das haben die Geuers selbst gemacht. Er führte verschiedene Aufträge für Kirchen und Privatpersonen in La Pazu und Umwelt.[2]
Geuer starb 1961 im Alter von 83 Jahren.
Arbeiten (Auswahl)
- Glasmalerei (1904) für die St.-Anna-Kirche, Breda
- Glasmalerei (1916) für die Kirche der Heiligen Engel (oder Louisakerk) in Den Haag. Überführt zum Mariakapel (2002) am Knegselseweg in Steensel.
- Dominics Fenster (1919) für die H. H. Kosmas und Damian Kirche, Abcoude
- Pfingstfenster (1920) für die Kirche Unserer Lieben Frau vom Guten Rat im beverwijk
- Glasmalerei (1920) für die Kirche des Heiligen Bonifatius im Leeuwarden
- Glasmalerei (1923) für die St. Antonius-Kirche, Dordrecht
Bilder
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Bonifatius-Kirche, Leeuwarden

Marienkapelle, Steensel
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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