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Fritz Mackensen (grün, 8. April1866 - Bremen, 12. Mai1953) war ein deutscher Maler und – in bescheidener Form – Bildhauer. Mackensen gilt als der älteste der Gründer der Künstlerkolonie Worpswede.
Familie
Fritz Mackensen wurde 1866 in die Familie des Bäckermeisters Ludwig Mackensen und seiner Frau Luise geboren. Er hatte zwei Brüder: Otto, der später eine Karriere als Ingenieur im Bereich Optik Bei der Carl Zeiss-Werke im Jena, und Wilhelm, der insbesondere Hannover würde einen Namen machen als Architekt. Fritz Mackensens Onkel Ernst (1840-1909) war ein bekannter Eisenbahningenieur; er war einer der designer der Bagdadbahn.
Lebenszyklus
Nach Fritz Mackensen in Holzminden hatte das Gymnasium abgeschlossen, er studierte von 1884 zusammen mit Otto Modersohn und Fritz Overbecka zum Kunstakademie Düsseldorf, und im Studienjahr 1888/1889 noch zu denen München1884 entdeckte Mackensen das Torfdorf auf Einladung der Tochter eines befreundeten Kaufmanns Welpenschwede in der Nähe von Bremen. Dort verbrachte er den Sommer und ließ sich von der ländlichen Bevölkerung und Atmosphäre zu Gemälden inspirieren.In 1889 reiste Modersohn und Hans am Ende, und 1893/1894 Overbeck und Heinrich Vogeler nach ihm. Gemeinsam gründeten sie die Künstlerkolonie Worpswede auf.
1895 und 1896 hatte Mackensen großen Erfolg bei Kunstausstellungen in der (in 1931 abgebrannt) Glaspalast in München und in Berlin. Mackensen lebte bis 1904 weiterhin in Worpswede und unterrichtete unter anderem. Paula Modersohn-Becker und Clara Westhoff. Auch die Landschafts- und Porträtmaler Ottilie Reylaender (1882-1965) gehörte zu Mackensens Schülern.
Von 1908 bis 1918 Mackensen war Professor und ab 1910 Direktor der Kunstakademie der Stadt Weimar.1918 kehrte er nach Worpswede zurück. Mackensen hatte eine Vorstandsposition in der in Deutscher KünstlerbundMackensen entwickelte unterdessen stark nationalistische und rechte politische Ansichten. Er kam dazu Stahlhelm, für welche Organisation auch immer er Veröffentlichungen geschrieben hat, und von den berüchtigten, von Alfred Rosenberg Gegründet, antisemitischKampfbund für deutsche Kultur.
Von 1933 bis 1935 war er einer der Gründer und der erste Direktor der Nordische Kunstschule, ein Nationalsozialist Kunstakademie Bremen. 1937 wurde Mackensen Mitglied der NSDAPdie NSDAP. In dem HitlerMackensen war damals einer der bedeutendsten Maler Deutschlands. Unter anderem ist eines seiner Werke in 1937 auf einer großen NS-Kunstausstellung in München zu sehen. 1942 war Mackensen bereits 76 Jahre alt, er war als deutscher Propagandaoffizier im besetzten Frankreich tätig. Im 1944 Hitler nahm ihn in die Gottbegnadeten-Liste von vorhin Nazi Deutschland unverzichtbare Künstler. Dies befreite ihn von einer weiteren Wehrpflicht. Nach dem Krieg starb Mackensen zurückgezogen in Bremen.
Arbeit
Mackensen war zunächst wie die anderen Worpsweder einer der one Klassizismus freischaffender Maler der Kunstakademien. Er fertigte hauptsächlich Landschaften, Gruppenszenen und Porträts an. Mackensens Werk aus dieser Zeit ist das bedeutendste der Kunstgeschichte. Nach 1900 kehrte er zu einem Stil des 19. Jahrhunderts zurück, der die traditionelle deutsche Landschaft idealisierte.
Gemälde von Fritz Mackensen hängen in Museen unter anderem in Worpswede, Weimar, Hannover und Oldenburg. In dem Kunsthalle Bremen ist eine seiner wenigen Skulpturen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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