WikiDer > Gelber Enzian
| großer gelber Enzian | |||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
| Nett | |||||||||||||||||||
| Gentiana lutea l. (1753) | |||||||||||||||||||
| Bilder auf | |||||||||||||||||||
| großer gelber Enzian auf | |||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
Das großer gelber Enzian oder gelber Enzian (Gentiana lutea) ist ein mehrjährig des Enzian Familie (Gentianaceae). Der Gelbe Enzian ist in europäischen Gebirgen beheimatet, wo er in Höhen bis zu 2200 Metern zu finden ist.[1]
Beschreibung
Der gelbe Enzian wird 0,5-1,5 Meter hoch. Die Blätter sind Gegenteil, und haben fünf bis sieben bogenförmige Venen.
Die Pflanze wächst langsam, erst nach zehn Jahren blüht sie. Andererseits kann sie vierzig bis sechzig Jahre alt werden. Die großen Blüten wachsen in Quirlen von drei bis zehn Blüten in den Achseln der oberen Blätter.
Die Samen wiegen nur ein Tausendstel Gramm und werden vom Wind verbreitet. Jede Pflanze produziert etwa 10.000 Samen.
Ökologie und Verbreitung
Die Pflanze kommt auf kalkhaltigen Wiesen im Alpen und andere europäische Berge in Zentral- und Südeuropa.
Benutzen
Das bis zu 1 Meter lange Rhizom ist fleischig verdickt (5 cm) und reich an Zuckern wie Gentiobiosen und wertvolle Bitterstoffe (Gentianopikrin und amarogentin). Die beiden letztgenannten schützen die Pflanze vor dem Verzehr durch Tiere.
Für medizinische Zwecke wird die Pflanze als Bitterstoff, z. B. als Appetitanreger und insbesondere als Bestandteil von Likör Enzianlikör.
Die getrocknete Wurzel dieser Art wird hauptsächlich zur Herstellung von Enzianlikör verwendet; nur selten sind andere Enzianarten wie G. punctata Letztere enthält jedoch die höchste Bitterkonzentration aller Enzianarten.
EIN Extrakt schmeckt bei Verdünnung mit Wasser in einer Lösung von 1:200.000 deutlich bitter; eine solche Verdünnung ist vergleichbar mit Verdünnungen, die in der Homöopathie sind häufig, außerdem enthält die Enzianwurzel auch Phytosterine, Phenolsäuren, Oligosaccharide und Pektine.[2]Es wird auch in Frankreich für den Likör angebaut.
Zur Einführung von hüpfen es wurde auch beim Bierbrauen verwendet.
In dem Volksmedizin war es ein medikament gegen Fieber, Gicht, Hypochondrie, Malaria, Magen-und Darmparasiten und Alkoholismus.
Andere
Die Pflanze steht wie alle anderen Enzianarten in den Ländern, in denen sie in Europa vorkommt, unter Schutz.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|