WikiDer > Gerhard Marcks
Gerhard Marcks | ||||
![]() | ||||
Gerhard Marcks mit Helmut Schmidt | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | 18. Februar1889 | |||
| Verstorben | 13. November1981 | |||
| Geburtsland | Deutschland | |||
| Beruf(e) | Bildhauer | |||
| Leitdaten | ||||
| Stil(e) | Abstrakt-bildlich | |||
| RKD-Profil | ||||
| ||||
Gerhard Marcks (Berlin, 18. Februar1889 – Burgbrohl, 13. November1981) war ein DeutscheBildhauer.
Leben und Arbeiten
Ab 1908 arbeitete Marcks mit dem Bildhauer zusammen Richard Scheibe in einer Arbeitsgemeinschaft. 1912 wurde er zum Militärdienst einberufen. Nach 1918 lehrte er an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Berlin.
1919 wurde er jedoch zum Bauhaus im Weimar. Marks gehörte mit Lyonel Feininger und Johannes Itten an die ersten drei Professoren (oder eigentlich Formmeister), die von Walter Gropius wurden zu leitenden Abteilungen ernannt. Ab 1920 leitete er die Abteilung Keramik in der Nähe Dornburg/Saale. Bauhaus zog 1925 nach dessau, aber Marcks ging nicht mit.
Am 15. September 1925 wurde er als Lehrer für Bildhauerei an die Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in . berufen Halle. Er unternahm Studienreisen nach Paris, Italien (Villa Massimo) und Griechenland. 1928 erhielt er den Villa-Romana-Preis für einen Aufenthalt in Florenz.
1933 wurde er entlassen und ging nach Niehagen (heute zu Ahrenshoop) im Mecklenburg, aber ab 1936 arbeitete er wieder in Berlin. Im Jahr 1937 wurden alle seine Werke von der beschlagnahmt Nazis, der ihm ein Ausstellungsverbot verhängte, da seine Arbeit als Entartete Kunst.
1945 wurde er an die Hochschule für bildende Künste in berufen Hamburg, aber nach 1950 etablierte er sich als freischaffender Künstler in Köln. Seit 1955 war er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.
Nach dem Zweiter Weltkrieg er war Teilnehmer an der Biennale Venedig Venice und der documenta I (1955), documenta II (1959) und documenta III (1964) in Kassel.1954 erhielt er den Großer Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und 1955 die 1955 Kunstpreis der Stadt Berlin.
1971 wurde in Bremen die Gerhard-Marcks-Stiftung gegründet. Die Sammlung dieses Museums umfasst 450 Skulpturen, 1200 Holzschnitte und Lithographien und etwa 13000 Zeichnungen.
Skulpturen im öffentlichen Raum
- Gemeinschaft der Heiligen an der Westfassade der Lübecker Katharinenkirche, Museumskirche des Museums für Kunst und Kulturgeschichte in Lübeck
- Bremer Stadtmusikanten in Bremen
- Der Rufer Straße vom 17. Juni Berlin
- Der RuferBremen und Perth (Australien)
- Die Trauernde (1949) Köln
- Charons Nachen (1951) Hamburg
- Fahrt über den Styx (Mahnmal für die Opfer des Feuersturms) (1952), Friedhof Ohlsdorf in Hamburg
- Größerer Adam (1953) Statuen im Grugapark Essen im Essen
- Friedensengel im Mannheim
- Aufstehender Christ (1957) im Stauffenberg-Gedenkkapelle in Albstadt-Lautlingen
- hiob (1957) Kirche der Heiligen Klara in Nürnberg
- Wiehernden Hengst (1961), SkulpturenrouteGießener Kunstweg im Gießen und in Nienburg/Weser
- gaea (1965/2005) Köln
- Albert Magnus Universität zu Köln (1956)
- Krieg und Frieden Festplatz in Bleicherode
- Heiliger Georg für den h. Dreifaltigkeitskirche (Hamburg-St. Georg) in Hamburg
- Freya Museumsgarten der Sparkasse, Duisburg
- Zwei Freunde (1936) Skulpturenpark der Kunsthalle Mannheim, Mannheim
- Maya (1941) und Freya (1950) in der SkulpturenparkFranklin D. Murphy Skulpturengarten des UCLA im Los Angeles
- Stehender Dschungel. Arm über dem Kopf verschränkt (1931), Bietigheim-Bissingen
Fotogallerie

Die Bremer Stadtmusikanten (1953)

Auferstehender Christus, Stauffenberg-Gedächtniskirche
gaea (1965), Köln

Albertus-Magnus-Denkmal, Köln

Wiehernder Hengst, Gießen

Sankt Georg, Hamburg

hiob (1957) St. Klara Kirche, Nürnberg

Stehender Dschungel, Bietigheim-Bissingen
Literatur
- Martina Rudloff: Gerhard Marcks und Charles Crodel: eine Künstlerfreundschaft. Gerhard-Marcks-Stiftung, Bremen 1992, ISBN 3-924412-16-2
- Gerhard Mark: Zwischen Bauhaus und Dornburger Atelier Stadt. Museen Jena, Jena 2004, ISBN 3-930128-65-9
- Adolf Rieth: Gerhard Marcks, Aurel Bongers, Recklinghausen 1959
- Volker G. Probst: Gerhard Marcks – Dank an Arbeit. Festschrift zum 90. Geburtstag, Marco Bonn-Paris, 1979.
Siehe auch
Externe Links
| Siehe die Kategorie Gerhard Marcks von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |
