WikiDer > Gregoriusturm
Das Gregoriusturm (ebenfalls St. Joristurm oder Georgsturm erwähnt) war ein Wetterturm und war Teil der äußersten, die zwischen 1300 und 1350 gebaut wurde Stadtmauern des Deutsche Stadt Aachen. Das waltoren existiert nicht mehr.
Ort
Der Gregoriusturm stand im West-Nordwesten der äußeren Ringmauer zwischen den Königstor (nach Südwesten) und die Ponttor (im Nordosten), ungefähr dort, wo jetzt die Turmstraße über die Bahnlinie führt. Zwischen Gregoriusturm und Königstor befanden sich auch die also Längerer Turm, das Burtscheider Turm und der Beguinenturm. Zwischen Gregoriusturm und Ponttor lagen die Bongartsturm und der Kruckenturm.
Geschichte
Das Baudatum des Gregoriusturms ist nicht bekannt, er wird aber wie der Langer Turm Anfang des Jahres gebaut 14. Jahrhundert denn dieser Teil der Stadtmauer im Nordwesten der Stadt wurde wegen der günstigen Umgebung für einen Angriff auf die Stadt als einer der ersten Teile der zweiten Ringmauer errichtet.
Im 18. Jahrhundert wurden die 15 Kanonen, die Aachen noch besaß, im Gregoriusturm aufbewahrt. Nach der Eroberung Aachens 1793 durch die Franzosen wurden die Geschütze beschlagnahmt und nach Paris transportiert.
Der Abriss des Turms erfolgte in zwei Phasen. 1810 wurden die über die Mauerkrone reichenden Teile des Turms abgerissen. In einem zweiten Schritt verschwand das Gebäude 1850 vollständig.
Beschreibung
Der Gregoriusturm war ein Rundturm mit einem Durchmesser von 15,2 Metern und damit größer als alle anderen Wettertürme der äußeren Stadtmauer. Es hatte ein rechteckiges Vorderhaus (Stadtseite) mit einer Breite von 13,7 Metern und einer Tiefe von 13,3 Metern.
Der Turm hatte zwei Obergeschosse. Während die untere Etage nur vergitterte Fenster und drei Schießscharten der erste Stock hatte mehr als vier Schießscharten. Auf der Stadtseite gab es zusätzlich ein Fenster und eine breite Tür, die den Zugang durch die Mauer ermöglichte. Der Zugang zu beiden Etagen erfolgte über eine Wendeltreppe. Ein Kamin im ersten Stock des Gebäudes repräsentierte die karge Ausstattung des Raumes.
Das oberste Stockwerk war ähnlich wie das untere. Der Zugang erfolgte über eine Wendeltreppe. Ein großes Fenster ersetzte die Tür im Untergeschoss. Mehrere Schießscharten waren vorhanden.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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