WikiDer > Kölntor
Das Kölntor (Niederländisch: Kölner Tor) oder wie in der Literatur Colnthor, neutral oder Neu-Cölnerthor genannt, war ein Stadttor zwischen 1257 und 1357 erbaut und war Teil der äußeren Stadtmauern des Deutsche Stadt Aachen. Das Torhaus existiert nicht mehr.
Ort
Das Königstor hatte als Äquivalent in der Innenstadtmauer die walls Kölnmitteltor. Die beiden Ports wurden über den Strom miteinander verbunden Alexanderstraße.
Das östlich der äußeren Stadtmauer gelegene Tor war eines der vier Haupttore Aachens (Ponttor, Kölntor, Märzentor und Jakobstor). Sie war auch eine der wichtigsten Verkehrsadern Aachens und führte auf der anderen Seite der Stadt (Südwesten) über die Jakobstraße und die Jakobstor die Stadtmauern wieder verlassen.
Als Teil der äußeren Stadtmauer von Aachen lag das Kölntor zwischen den Sandkaultor im Nordwesten und die Adalbertstor im Süden, am Ende der Alexanderstraße und Peterstraße. Zwischen Sandkaultor und Kölntor lag einer der one Wachhäuser der Aachener Stadtmauer (Wachthaus Schaafjanshäuschen) und die beiden Wettertürme Heinzenturm und Schänzchen. Zwischen dem Kölntor und dem Adalbertstor lag a Erker der Aachener Stadtmauer, eines der Wachhäuser der Aachener Stadtmauer und der Ufertürme das Wasserturm und der Adalbertsturm.
Geschichte
Um 1320 war das Kölntor einsatzbereit. Der Name leitet sich von der Situation ab, dass Reisende aus Richtung Köln betrat die Stadt durch dieses Tor. Es gab eine Direktverbindung an der Ecke Rudolfplatz/Hahnenstraße/Friesenwall gelegenes Kölner Stadttor Hahnentorburg. Die in Aachen gekrönten Könige verließen die Stadt durch das Kölntor und gelangten dann über die Hahnentorburg in das Kölner Stadtgebiet.
Während der französischen Besetzung Aachens Napoleon 1804 die Anweisung, die militärische Bedeutung Aachens zu minimieren. Als Folge dieser Entscheidung wurde das Stadttor 1807 komplett abgerissen.
Struktur
Das Stadttor galt als eines der imposantesten Stadttore der Stadt Aachen. Es bestand aus einem zweitürmigen Haupttor mit Wetterfahnen und einem Vordertor. Zwischen den Rundtürmen befand sich das Zentralgebäude mit einem Dachdecker. In diesem zentralen Teil befand sich das gemütliche Wartezimmer der Torkommandanten mit Wandschränken und Kamin.
Das Kölntor hatte ein Vordertor mit zwei ebenfalls verwitterten Sechskanttürmen mit Spitzdächern.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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