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Pulvertürmchen
Überblick über die Befestigungsanlagen in Aachen. Nummer 45 ist das Pulvertürmchen.

Das Pulvertürmchen war ein Wetterturm und war Teil der äußersten, die zwischen 1300 und 1350 gebaut wurde Stadtmauern des Deutsche Stadt Aachen. Das waltoren existiert nicht mehr.

Ort

Im Äußeren Ringwand das Pulvertürmchen stand im Ost-Südosten zwischen den Adalbertstor (nach Nord-Nordosten) und die Wirichsbongardstor (im West-Südwesten). Sie war in der Nähe dessen, was jetzt das ist Beeckstraße ist, südlich von Wespienstraße. Zwischen dem Pulvertürmchen und dem Adalbertstor lag das Rotkugelturm. Zwischen dem Pulvertürmchen und dem Wirichsbongardstor lag das Schildturm.

Geschichte

Das Baudatum des Pulvertürmchens ist nicht bekannt, wurde aber vermutlich im 13. oder 14. Jahrhundert erbaut, da die äußere Stadtmauer in der Zeit von 1257 bis 1357 errichtet wurde.

Das Pulvertürmchen diente als Aufbewahrungsort für Pulver, genau wie das Längerer Turm, der daher auch Pulverturm genannt wurde. Der Name weist auch auf den Zweck des Turms hin, war aber nicht der ursprüngliche Name des Turms. Der ursprüngliche Name ist nicht erhalten.

Der Turm wurde 1860 teilweise abgerissen. Bis zu seinem vollständigen Abriss 1871 diente das Gebäude noch als Fabrikgebäude einer Färberei.

Beschreibung

Der Turm wurde in einem Halbkreis mit einer Breite von 8,3 Metern und einer Tiefe von 6,3 Metern gebaut. Bemerkenswert ist die Wandstärke von 1,8 Metern. Durch die drei Schießscharten im ersten Stock war es möglich, Angreifer gezielt anzugreifen.