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Grutten
Geschälte Buchweizensamen
Samen von Buchweizen
Hafergrütze und geschälter Hafer (unten)

Grütze ist ein Name für Korn in geschälter und gebrochener Form. Die in den Niederlanden zu Grits verarbeiteten Körner wurden traditionell Gerste oder Streugut (= geschälte Gerste), Buchweizen und Hafer.

Anwendung

Grütze wurde hauptsächlich verwendet, um Papa oder Brei manchmal auch, um wässrigen, „dünnen“ Suppen mehr Substanz zu geben. Gerstengrütze – oder das Vollkorn – werden in Wasser eingeweicht, gekocht und schließlich and Buttermilch erledigt bei. Das so erhaltene Gericht heißt Buttermilchbrei oder Gerstenbrei.

Gort ist auch ein Bestandteil von Wasserschrecken oder Johannisbeerbrei.

Ein weiteres gängiges und beliebtes Gericht, bis in die fünfziger Jahre, ist Buchweizengrütze und heißt Grütze-mit-Sirup oder einfach Grütze. Auch diese Grütze wurden mit Wasser oder Milch zu einer dicken Paste aufgekocht, die mit Sirup, manchmal auch einem Stück Butter, gegessen wurde. Nach dem Abkühlen und Steifen wurden Scheiben geschnitten, die in Butter gebraten und auch mit Sirup gegessen wurden.

Etymologie

Grütze ist das Verb für das Brechen von Buchweizen, Gerste oder Hafer[1] und der Plural von gruss. Es ist etymologisch mit den Wörtern verwandt Streugut und Grütze (Grieß). „Grut bedeutet alles, was nicht klein ist.“ (1681; WNT). Auch im Wort grutterij, ein alter Name für einen Lebensmittelladen (Lebensmittelgeschäft), findet man das Wort grut.[2]

In Russland kasja ein Sammelbegriff für Gerichte, die aus allen Arten von gekochten Grützen hergestellt werden.

Bioläden verkaufen jetzt wieder Körner.

Auf Verpackungen steht oft der amerikanische Name verpakkingen stahlgeschnittener Hafer, der englische Name Stecknadelkopfhafer, grobe Haferflocken oder der irische Name Irische Haferflocken finden.

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