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Guido Lippens

Guido Lippens (Terneuzen, 1939) ist ein niederländischer bildender Künstler.

Leben und Arbeiten

Guido Lippens studierte an der Akademie für Industriedesign in Eindhoven. In den 1960er Jahren schien er sich dem Expressionismus und der Pop-Art anzuschließen. Stilisierte Figuration wurde mit dekorativen Mustern kombiniert.Ab den frühen 1970er Jahren konzentrierte sich Lippens darauf, regelmäßige Rastermuster ausschließlich in Schwarzweiß nach strengen gesetzlichen Grundsätzen zu zeichnen, in denen er Kontrast und Dynamik suchte. Alles wurde von Hand gemacht, was beweist, dass ein rationaler Ausgangspunkt nicht zu einem starren Ergebnis führen muss. Diese Arbeit entsprach der in den Niederlanden so genannten Fundamental Painting. 1982 wurde Lippens eingeladen, an der dOCUMENTA VII im Kassel.

Von 1982 bis 1990 war er Lehrer an der Christliche Schule der Künste im Kämpfen. Fortan suchte er sein visuelles Repertoire mit Motiven aus der bildenden Kunst, der Natur, der dekorativen Kunst und Gebrauchsgegenständen mit charakteristischer Form wie dem Teppichklopfer und dem Kreissägeblatt zu erweitern. Farbe wurde mit der Wahl von Öl auf Leinwand eingeführt. Auffälligste Ergänzung ab Ende der 1990er Jahre ist das Arbeiten auf und mit Sperrholz als Untergrund und als eigenständige, ausgesägte Form. Das Sägen betont das Spiel mit Form und Gegenform (oder Restform), das im Werk immer präsent war, nun aber mit überraschender Lebendigkeit fortgeführt wird. Die scheinbare Regelmäßigkeit ist immer gestört oder unvollständig.

Lippens war von 1992 bis 1999 Jurymitglied der Königlichen Förderung für Malerei und der Bning Brongers Preis von 2000 bis 2010.

Arbeit in öffentlichen Sammlungen

Arbeiten in öffentlichen Gebäuden

Seine Arbeiten wurden 1966 in der Ausstellung „Die Kraft der Wiederholung“ im Museum De Wieger in Deurne und im Museum Jan Cunen in Oss gezeigt.[1] und 2014 in Middelburg[2]. Seine Werke befinden sich auch in Privatsammlungen in den Niederlanden und Deutschland.