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Han Stijkel | ||
| Vollständiger Name | Johan Aaldrik Stijkel | |
| Geboren | 8. Oktober1911, Rotterdam | |
| Verstorben | 4. Juni1943, Berlin-Fliese | |
| Gruppe | Stalking-Gruppe | |
Johan Aaldrik (Han) Stijkel (Rotterdam, 8. Oktober1911 - Berlin-Fliese, 4. Juni1943) war ein NiederländischWiderstandskämpfer.
Han Stijkel studierte Englisch an der at Universität Amsterdam. Schon damals engagierte er sich im Widerstand gegen den Faschismus. Er beteiligte sich auch an Widerstandsaktionen gegen Franco während der spanischer Bürgerkrieg (1936-1939). Stijkel war gut befreundet mit Jr. JA. Schörer, die treibende Kraft hinter dem Niederländisches wissenschaftliches humanitäres Komitee, die erste niederländische Organisation, die sich für gleiche Rechte für Homosexuelle.
Auf 10. Mai1940 er half zusammen mit Henri Francois, jr. Schorer bei der Zerstörung seines Archivs und seiner Mitgliederverwaltung. Kurz darauf begann er, eine Gruppe zum Kampf gegen die deutschen Besatzer zu gründen. Diese Gruppe bestand wahrscheinlich aus etwa achtzig Personen, darunter Generalmajor Hasselman, sowie Studenten, Offiziere und Unternehmer. Stijkels Pseudonym war Dr. Irland de Vries. Die zu J. A. Steif benannt Stalking-Gruppe Ziel war es, Informationen über die deutsche Besatzung nach England zu übermitteln. Die notwendigen „Anfängerfehler“ wurden gemacht, wodurch die Besatzer begannen, der Widerstandsgruppe zu folgen. Unter anderem der berüchtigte Verräter Anton van der Waals zu infiltrieren. Am 2. April 1941 wurde die Gruppe beim Einlaufen in den Hafen von . festgenommen Scheveningen wollte in See stechen. Erst im September 1942 wurde die Gruppe wegen der Reichskriegsgericht in Berlin und weitere acht Monate später, am 4. Juni 1943, wurden die Urteile vollstreckt. Han Stijkel war der erste, der getötet wurde.
In dem Gefängnis von Scheveningen (Oranjehotel) Han Stijkel hat eine Zelle geteilt mit Willem Harthoorn. In seinem Buch Verboten zu sterben Harthoorn beschreibt seine eigene Gefangenschaft im Oranjehotel und in Konzentrationslager und damit die letzten sechs Monate von Han Stijkels' Leben in den Niederlanden.
Auf dem Friedhof Westduin zum Gedenken an die Mitglieder der Stijkelgroep wurde ein Denkmal errichtet. Es hat 43 Sandsteinkreuze. Die sterblichen Überreste von 33 Menschen, die in Berlin begraben wurden hingerichtetsind dort begraben. Die Überreste von 10 Menschen wurden nie gefunden.
Erwähnungen
Han Stijkel wird an verschiedenen Stellen genannt. Unter anderem in der Nordostpolder: der Han Stijkelweg, der Han Stijkeltocht (eine Wasserstraße) und der RuhezoneHan Stijkel entlang des A6.
Im Distrikt Nickerchen im Den Haag ist der Han-Stijkel-Platz. Die umliegenden Straßen sind nach anderen Widerstandshelden benannt.
Bis 2003 befand sich an der Laan van Meerdervoort 1764 ein Schulgebäude namens Han Stijkel, ein Teil von Dalton Den Haag.
Externer Link
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |