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Stijkelgroep
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Letzte Hommage in der Große oder Jakobskirche in Den Haag an die 33 Widerstandskämpfer, deren Überreste 1947 in die Niederlande gelangten.
Enthüllung eines Denkmals durch Bürgermeister Französischer Schock auf dem Westduiner Friedhof 1953
Denkmal für die Stijkel-Gruppe auf dem Westduin-Friedhof in Den Haag

Das Stalking-Gruppe war eine niederländische Widerstandsgruppe, die zu Beginn des Zweiter Weltkrieg. Der Student Han Stijkel war einer der Pioniere.

Stijkel stand in Kontakt mit mehreren anderen lokal tätigen illegale Gruppen die geheime Informationen gesammelt und ausgetauscht haben. Die nötigen Anfängerfehler wurden gemacht und bald begann der Besatzer, der Widerstandsgruppe zu folgen. Niederländische Mitarbeiter der Sicherheitsdienst gelang es, die Gruppe zu infiltrieren.

Um die Ergebnisse ihrer Spionage den Behörden in England bekannt geben zu können, mietete Stijkel ein Fischerboot, die KW 133. Neben Stijkel, Jean Baud, Cornelis Jan Gude, und Hendrik Gerard Stoppendaal würde mit einem jüdischen Mann segeln, der nach England fliehen wollte. Er finanzierte die Bootsfahrt. Als sie am 2. April 1941 den Hafen von Scheveningen verlassen wollten, wurden die deutschen Behörden aufmerksam. Stijkel, Baud, Gude und Stoppendaal sprangen ins Wasser, wurden aber festgenommen. Nach mehrtägigem Verhör wurden sie in die Gefängnis von Scheveningen (Oranjehotel). Sie waren von den Scheveninger Fischhändlern Willem S Dam und Jan van Wezel verraten worden Sicherheitspolizei hat funktioniert. Diese wurden 1949 zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.

Inzwischen wurde auch Maarten Hoek aus Katwijk wegen des Verdachts der Spionage festgenommen. Er befand sich vom 3. April 1941 bis Anfang März 1942 im Oranjehotel, Zelle 578. Danach war er bis zum 26. März im Großen Strafgefängnis. Später wurden weitere Mitglieder der Gruppe verhaftet und nach Scheveningen gebracht. Insgesamt wurden 47 Mitglieder, darunter vier Frauen, festgenommen. Sie blieben bis zum 26. März 1942 im Oranjehotel. Danach wurden fast alle Mitglieder nach Berlin versetzt. Im Juni wurden sie in ein Wehrmachtsgefängnis direkt neben dem Lehrter Bahnhof verlegt.

Im September 1942 stand die Gruppe vor dem Reichskriegsgericht in Berlin. 39 Todesurteile wurden verhängt. Sechs Mitglieder wurden begnadigt und ins Gefängnis gebracht. Ein Mitglied starb im Gefängnis. Am 4. Juni 1943 wurden die anderen 32 in Berlin-Tegel im Abstand von fünf Minuten hingerichtet. Han Stijkel war der erste, der getötet wurde. Sie wurden in Berlin-Döberitz beigesetzt.

Durch eine Beziehung in Berlin erfuhr Wim Wagenaars Vater im September 1943 von der Hinrichtung seines Sohnes. Später erhielt dieser Willem Wagenaar über den schwedischen Konsul eine Liste mit allen 32 Namen. Anschließend besuchte er alle Familien dieser anderen Opfer, um sie darüber zu informieren. 1947 erhielt er die Erlaubnis, die 33 Überreste von Berlin in die Niederlande zu überführen.

Monument

Am 1. August 1947 fand in der Große oder Jakobskirche in Den Haag statt. Unter ihnen war der deutsche Pfarrer Harald Poelchau,[1] der Mitglieder der Stijkelgroep im Berliner Gefängnis begleitet hatte, war anwesend. Auch gesprochen Hilko Glasburgder Mann, der begnadigt wurde. Danach wurden 33 Mitglieder der Stijkelgroep auf dem Haager Friedhof beigesetzt Westduin. Für zehn Opfer der Gruppe, deren Überreste noch nicht gefunden wurden, wurden auch Holzkreuze aufgestellt.

1951 wurde die Ehrenstiftung der Stijkelgroep gegründet. Im 1953 Bürgermeister enthüllt Französischer Schock neben den Gräbern ein Denkmal der BildhauerinMarian Gobius, bestehend aus einem Mauerwerk mit einer Steinplatte, auf der alle Namen geschrieben sind. Vor der Wand ist eine kniende Kalksteinfigur. Die 43 Holzkreuze wurden dann durch Steinkreuze ersetzt. 1998 wurden sie wieder ersetzt.

Mitglieder

Die 32 Mitglieder, die in Berlin getötet wurden
  • Peter der König] (Naaldwijk, 10-01-1919)
  • Jacobus A. Lotgering (meppel, 07-01-1886)
  • Gerardus Johan Marie van der Marel ('s-Gravenhage, 18.02.1917)
  • Jakob Naber (Maarssen, 31-05-1920)
  • Jan Neuteboom (Horn, 29-04-1903)
  • Arie van der Plas (Katwijk aan Zee, 18.04.1899)
  • Willem van der Plas (Katwijk aan Zee, 22.08.1896)
  • Pieter A. Smit (Koog aan de Zaan, 25.09.1913)
  • Hendrik Gerard Stoppendaal ('s-Gravenhage, 02.07.1916)
  • James C. Thomas (Utrecht, 21-08-1909)
  • Dick de Vries (Koog aan de Zaan, 10.06.1915)
  • Johan J. F. de Vries (Spülen, 13-06-1915)
  • John George Fröhlich (Zwijndrecht, 30-04-1920)
  • William Wagenaar (Nimwegen, 24-05-1919)
  • Cornelis J. L. Wollbeutel (Batavia, 14-12-1914)
  • Hermanus PC Zanen ('s-Gravenhage, 28.03.1893)
Andere Mitglieder, die im Oranjehotel waren
  • Jhr Jean C. Baud (Arnheim, 16-06-1919 - Sonnenburg, 15-07-1944)
  • Louise U. Ero Chambon (Sanilhac, Frankreich, 11-02-1891 - Ravensbrück, 31-12-1944)
  • Jan van Hinte (Purmerend, 20.03.1890 - Sonnenburg, Mai? 1943)
  • August van den Honert (Amsterdam, 15.10.1886 - Sachsenhausen 07-02-1945)
  • Cornelis A. Jelier (Groningen, 30-12-1901 - Bergen-Belsen 02?-1945)
  • Hendrik Kuipers (Emmen, 03.11.1899 - Sachsenhausen, März 1945)
  • Johannes J. Moret (Rotterdam, 29.09.1880 - Oranienburg, 1945 ?)
  • Pieter Mulder (Dirksland, 02-02-1900 - Berlin, 02-02-1943)
  • Johan R. Renkema ('s-Gravenhage, 16-10-1919 - legnica, 12-10-1944)
  • Alexander W. K. Tamson ('s-Gravenhage, 25.02.1883 - Sonnenburg, 26.11.1943)
  • Nico Wagenaar (Rotterdam, 20.11.1914 - Bergen Belsen, 07.01.1945)
  • Cornelis Dirk van Eck ( Den Haag 17-8-1910 Dachau 27-2-45 )
Mitglieder, die den Krieg überlebt haben

Veröffentlichungen

  • Harald Pölchau: Die letzten Stunden. Erinnerungen eines Gefängnispfarrers. aufgezeichn. von A. Stenbock-Fermor. Berlin, Volk und Welt, 1949.
  • Bert J. Davidson: Das Tagebuch von Barend Davidson. Ein Zwolle Jude im Widerstand. Schlussredakteur: Menno van der Laan. Eindhoven, DATO, 2014. ISBN 9789462260948