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Heinrich August Marschner (Zittau, 16. August1795 – Hannover, 14. Dezember1861) war ein DeutscheKomponist in dem Romantik. Er gilt als wichtiges Bindeglied zwischen den OpernkomponistenCarl Maria von Weber und Richard Wagner.
Leben und Arbeiten
Marschner war der Sohn eines Handwerkers aus Böhmen. Er bekam seinen ersten Musikunterricht bei Johann Gottfried Schicht und er begann früh zu komponieren. Trotzdem wollte er Anwalt werden, aber um 1815-1816 traf er Ludwig van Beethoven, die ihn so beeindruckte, dass er sich entschied, sich der Musik zu widmen.
Er begann seine Karriere 1817 als privater Musiklehrer im Schloss des Grafen Johann Nepomuk Zichy in Preßburg. Dort schrieb er seine ersten Opern. Heinrich IV. und D'Aubigné uraufgeführt 1820, mit Weber als Dirigent, in Dresdenwo er dann lebte. 1824 wurde er dort zum Musikdirektor der Oper ernannt und tauschte diese Position 1827 gegen dieselbe am Theater der Stadt. Leipzig. Dort hat er sich mit den Opern definitiv einen Namen als führender Komponist gemacht Der Vampir (1828) und die op Walter ScottsIvanhoe basierend Der Templer und die Judin (1829), beides auf einem Libretto von seinem Schwager Wilhelm August Wohlbrück.
Als er das Hoftheater der Königreich Hannover leitete, zunächst als Hofkapellmeister, später als Generalmusikdirektor, war sein nächster Erfolg Hans Heiling (1832), neben Der Vampir gilt als seine Hauptoper. Damit war er auf dem Höhepunkt seines Ruhms, aber er begann aufgrund der Erfolge von it zu schwinden Giacomo Meyerbeer und später vor allem durch die Innovationen von Richard Wagner. Marschner hatte 1840 den Ehrgeiz Gaspare Spontini dem nachgehen Hofoper im Berlin, aber er verlor gegen Meyerbeer. Von seinen letzten Opern Austin (1852), aber mäßiger Erfolg und Sangeskönig Hiarne und das Tyrfingschwert erst zwei Jahre nach seinem Tod uraufgeführt.
Er arbeitete bis 1859 in Hannover. Dann hat er es versucht Paris Fuß zu fassen, kehrte aber enttäuscht nach Hannover zurück, wo er 1861 im Alter von 66 Jahren starb.
Bedeutung
Marschners Popularität als Opernkomponist war in den Jahren 1825-1835 am größten. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts galt er als einer der bedeutendsten Komponisten Europas. Seine besten Opern Hans Heiling und Der Vampir, die zu seinen Lebzeiten sehr beliebt waren und in letzter Zeit neu inszeniert und aufgenommen wurden, zeigen sein Vollblut romantisch Fähigkeit, dunkle Motive mit musikalischen Mitteln suggestiv darzustellen, mit einer Vorliebe für dämonische, gespenstische Gestalten. Obwohl Carl Maria von Weber seine erste Oper dirigiert hatte, waren sie einander Konkurrenz, aber Marschner verdankt Webers Beispiel viel. Der Freischütz, insbesondere wenn es um die Verwendung von Themes aus dem Volksmusik.
Wagner wurde von ihm beeinflusst, auch in der Verwendung von redesang. Beethoven und Mendelssohn waren seine Freunde und Schumann bewundert werden Kammermusik, vor allem sein Klaviertrios, die Marschner ebenso wichtig waren wie seine Opern. Auch in der Lied, von was Die Monduhr auf. 102 (1839) ist eines der bekanntesten Beispiele, Marschner brillierte; seine besten Lieder und Balladen stehen denen von nicht nach Carl Loewe mit denen sie am engsten verwandt sind.
Arbeiten (Auswahl)
Opern
- Titus, 1817 (Auszug)
- Saidar und Zulima oder Liebe und Hochmut, 1818
- Heinrich IV. und D'Aubigné, 1819
- Dieses stille Volk, 1818 (Projekt abgelehnt)
- Der Kyffhäuserberg, 1822
- Ali Baba, 1823
- Der Holzdieb, 1825
- Die Wiener in Berlin, 1825
- Lucretia, 1827
- Der Vampir, 1828
- Der Templer und die Judin, 1829
- Des Falkners Braut, 1832
- Hans Heiling, 1833
- Das Schloss am Ätna, 1836
- Der Babu, 1838
- Die Wiener in Berlin
- Fridthjofs Saga
- Kaiser Adolph von Nassau, 1845
- Austin,1852
- Garantiert, 1853 (überarbeitete Version von Der Holzdieb)
- Sangeskönig Hiarne und das Tyrfingschwert, uraufgeführt 1863
Bühnenmusik
- Prinz Friedrich von Homburg, 1821
- Schön Ellac, 1823
- Der Goldschmied von Ulm, 1856
- Der Hermannsschlacht
Kammermusik
- Nr. 1 a-Moll op. 29
- Nr. 2 g-Moll op. 111
- Nr. 3 f-Moll op. 121
- Nr. 4 D-Dur op. 135
- Nr. 5 d-Moll op. 138
- Nr. 6 c-Moll op. 148
- Nr. 7 in F, op. 167
- Nr. 1 in B-Dur, Op. 36
- Nr. 2 in Gr, Op. 158
Gitarrenmusik
- Douze Bagatelles pour la Guitarre, Op. 4
Literatur
- (das) Münzer, Georg: Heinrich Marschner. Berühmte Musiker, XII. Berlin: Harmonie, Verlagsgesellschaft für Literatur und Kunst, 1901.
- (und) Palmer, Allen Dean: Heinrich August Marschner, 1795–1861. Sein Leben und seine Bühnenwerke. Ann Arbor, 1980
- (das) Weber, Brigitte: Heinrich Marschner. Königlicher Hofkapellmeister in Hannover. Hannover: Niedersächsisches Staatstheater, 1995.
Externer Link
- (und) Biografie