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Hilde Boman-Behram (18. Oktober1905 - 24. September2001), geboren Hilde Sofer und unter dem Künstlernamen bekannt Hilde Holger, war ein ExpressionistTänzerAsche, Choreographiefe und Tanzlehrer. Ihre Beiträge zum integrierten Tanz haben großen Einfluss auf moderner Tanz.
Familie
Holger kam aus a liberale jüdisch Familie. Sie war die Tochter von Alfred und Elise Sofer Schneiber. Ihr Vater war Dichter: Er starb 1906. Ihr Großvater war Schuhmacher und arbeitete für den österreichischen Hof. Dann Nazi Deutschland 1939 Österreich eingedrungen, floh Holger aus Wien. Denn ihr Zugang zu den Vereinigtes Königreich abgelehnt wurde, beschloss sie auszuwandern Indien. Dort traf sie sich in Mumbai das Homöopath und Kunstliebhaber Dr. Ardershir Kavashi Boman-Behram. Sie heirateten 1940. Ihre Mutter, ihr Stiefvater und vierzehn ihrer Verwandten starben während der Holocaust.[1]
Hilde Holger hatte zwei Kinder. 1948 wanderte sie mit ihrer Familie nach England aus, wo sie den Rest ihres Lebens verbrachte.[2]
Werdegang
Hilde Holger begann ihre Tanzkarriere im Alter von sechs Jahren. Damals war sie noch zu jung, um an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien aufgenommen zu werden. Stattdessen nahm sie Unterricht bei ihrer Schwester Gesellschaftstanzbis sie in die Akademie aufgenommen wurde. Anschließend studierte sie bei der radikalen Tänzerin Gertrud Bodenwieser, der damals Lehrer an der Wiener Staatsakademie war. Sie bewunderten Isadora Duncan und Ruth St. Dennis, sowie Künstler der Wiener Session.[2]
Holger wurde bald Bodenwiesers Solotänzer und persönlicher Freund und trat mit Bodenwiesers Kompanie in ganz West- und Osteuropa auf. Sie tourte auch mit ihrer eigenen Hilde Holger Dans Groep. Mit achtzehn hatte sie ihren ersten Soloauftritt. Später erregte sie mit ihrem gefeierten expressionistischen Tanz Aufsehen im Wiener Hagenbund und an Theatern in Wien, Paris und Berlin. Aufgrund ihrer Leidenschaft für den Tanz gründete sie 1926 im Palais Ratibor, mitten im Herzen Wiens, die Neue Schule für Bewegungskunst.[2]
Am 12. März 1938 drangen deutsche Truppen in Österreich ein und das Land wurde fusioniert mit Deutschland. Juden war es verboten zu handeln. Holger bekam Hilfe von ihrem Freund Charles Petrach, um aus Österreich zu fliehen. Sie beschloss, nach Indien zu gehen, weil, wie sie sagte, die Kunst dieses Landes für die Westler am faszinierendsten war.[1]
In Indien hatte sie die Möglichkeit, neue Erfahrungen in ihre Arbeit einfließen zu lassen, insbesondere die Handbewegungen des indischen Tanzes. Der klassische indische Tanz hat mehr als dreihundert dieser Bewegungen, um das Leben und die Natur auszudrücken. 1941 gründete Holger eine neue Tanzschule in Bombay. Sie nahm Studenten aller Rassen, Religionen und Nationalitäten ohne Vorurteile auf. Wie in Wien wurde Holger Teil der Künstlergemeinschaft. Zu ihren Freunden gehörten die indischen Tänzer Uday Shankar und Ram Gopal. Gopal tanzte in Holgers Tanzschule. 1948 war es Gewalt zwischen Muslimen und Hindus in Indien so sehr, dass sie wieder auswandern musste, diesmal nach Großbritannien.[2]

In England trat ihre Holger Modern Ballet Group in Parks, Kirchen und Theatern auf. Sie eröffnete eine Tanzschule, die Hilde Holger School of Contemporary Dance, wieder, wo sie ihrer Philosophie treu blieb, dass Körper und Geist vereint sein müssen, um eine gute Tänzerin zu sein. Ihr Durchbruch in London gelang ihr 1951 mit der Uraufführung von Unter dem Meer, inspiriert von einer Komposition von Camille Saint-Saens. Ihre Leistung Apsaras (1983) untersuchte ihre Erfahrungen in Indien.[3]
Im Sommer 1983 kehrte sie erstmals nach Indien zurück, wo sie seit 1948 nicht mehr gewesen war. Dort arbeitete sie als Choreografin für eine große Tanzkompanie unter der Leitung von Sachin Shankar.
Besonders stolz war Holger auf ihre Arbeit mit geistig Behinderten. Sie schuf eine Form der Tanztherapie für Kinder, die wie ihr eigener Sohn Down-Syndrom hätten. Holger war der erste Choreograf, der professionelle Tänzer mit jungen Erwachsenen mit schweren Entwicklungs- und Lernschwierigkeiten tanzen ließ. Holger orchestriert Nach dem Licht, mit Musik von Edvard Grieg 1968. Es war ein bahnbrechendes und innovatives Werk und eines der ersten integrierten Tanzstücke, das auf einer professionellen Bühne erschien.[3]
Hilde Holger hat drei Generationen von Tänzern und Choreografen beeinflusst. Sie stellte hohe Ansprüche an Qualität und scheute sich nicht, Risiken einzugehen. Sie nahm Studenten ohne Vorurteile an, auch behinderte Studenten, solange sie aufrichtig waren.
Einer ihrer Schüler, Wolfgang StangeSie setzte ihre Arbeit mit Menschen mit Lernschwierigkeiten wie dem Down-Syndrom fort und Autismus, sowie mit Menschen mit körperlichen Behinderungen. Stanges Amici Dance Theatre Company, Großbritanniens erste physisch integrierte Tanzkompanie, hat eine Aufführung mit dem Titel Hilde die 1996 im Riverside Theatre in London sowie 1998 im Odeon in Wien aufgeführt wurde.[4]
In den letzten Wochen ihres Lebens gab Holger noch Tanzunterricht in ihrem Kellerstudio in Camden, London, wo sie über fünfzig Jahre gelebt hatte. Zu ihren Schülern gehörten Liz Aggiss, Jane AsherPrimavera Boman, Carol Brown, Carl Campbell, Sophie Constanti, Jeff Henry, Ivan IllichLuke Jennings Thomas Kampe Claudia Koppenberg Lindsay Kemp[5][6] Juliet Miangay-Cooper, Royston Maldoom OBEAnna Niman, David Niman, Litz Pisk, Kristina Rihanoff, Kelvin Rotardier, Feroza Seervai, Rebecca Skelton, Marion Stein, Sheila Styles, Jacqueline Waltz und Vally Wieselthier.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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