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Horst Mahler
Horst Mahler (links)
RAF-Schriften von Horst Mahler

Horst Mahler (Haynauss (Schlesien), 23. Januar1936) ist ein DeutscheAnwalt und früher Anwalt[1] der Mitbegründer der Marxistisch-Leninistisch Stadtguerilla-Organisation Rote Armee Fraktion (RAF) war. Während seiner Haft entwickelte er sich in eine maoistische Richtung, woraufhin er aus der RAF ausgewiesen wurde. Nach seiner Freilassung Ende der achtziger Jahre wandten sich seine Ideen in eine rechtsextreme Richtung. Seit 2009 verbüßt ​​er eine kumulative Haftstrafe von 12 Jahren für Volksvertretung. Er wurde am 27. Oktober 2020 entlassen.[2]

Biografie

Mahler war unter anderem als Prozessanwalt für die Familie von Benno Ohnesorg, Kriegsdienstverweigerer, Rudi Dutschke, Mitglieder von Gemeinde 1 und Beate Klarsfeld. 1969 verteidigte er den linksextremen Aktivisten und späteren RAF-Extremisten Andreas Baader während seines Strafprozesses wegen des Kaufhausbrandes in Frankfurt am Main in der Nacht vom 2. auf den 3. April 1968. Auch andere waren beteiligt, wie z Gudrun Ensslin.

Mahler selbst wurde wegen seiner Beteiligung an den Ausschreitungen nach dem Anschlag auf den linken Studentenführer zu zehn Monaten Haft verurteilt Rudi Dutschke 1968. Nach Verbüßung seiner Haftstrafe verließ Mahler u. a. mit Baader, Ensslin und Ulrike Meinhof zu Jordanien militärische Ausbildung und wurde selbst aktives Mitglied der RAF, die er zuvor mit aufgebaut hatte.

Mahler wurde dafür im Oktober 1970 verhaftet und von einem Anwalt und späteren Politiker verteidigt Otto Schily, die zuvor bereits Gudrun Ensslin assistiert hatte. Im Gefängnis entwickelte sich Mahler zu Maoist und er wurde Mitglied der KPD/ML. Er wurde deshalb von der RAF ausgeschlossen. 1973 wurde Mahler wegen seiner Beteiligung an der Gründung der RAF und der Beteiligung an einer Raubserie zu zunächst 12 Jahren und später zu 14 Jahren Haft verurteilt. Während der "Lorenz-Entführung" (1975) durch die Schwesterorganisation Bewegung vom 2. Juni er konnte mit anderen Häftlingen gegen den entführten CDU-Politiker Peter Lorenz ausgetauscht werden, worauf Mahler nicht reagierte. Er wurde Anfang 1980 entlassen und arbeitete später ab 1988 wieder als Rechtsanwalt. Gerhard Schröder, sein damaliger Anwalt, guter Bekannter und Rechtsberater vieler anderer linker Aktivisten, hatte ihm dabei geholfen.

Seit 1999 ist Mahler Mitglied der ganz rechts Party SPD in Deutschland. Er ist heutzutage ein Hottie antisemitisch und beurteilte die Terroranschläge am 11. September 2001 zunächst gut.

Zusammen mit dem rechten Politiker Franz Schönhuber er hat das Buch 1997 geschrieben Schluß mit deutschem Selbsthaß[3] („Nieder mit dem deutschen Selbsthass“). Mahler fordert die Wiedereinsetzung des Großdeutsches Reich, ist ein Holocaust-Leugner, und will die Einführung eines nationalen Wohlfahrtsstaates nach dem "Nationalsozialismus" in Deutschland. Mahler fordert auch die Rückwanderung der nichtdeutschen Einwohner der aktuelle Bundesrepublik. 2003 trat er vorübergehend aus der NPD aus, weil er die rechtsnationale Partei verließ parlamentarisch und zu moderat.

Er behauptet, dass er jetzt eine nationale Revolution unterstützt, die dieselben Feinde wie zuvor die RAF haben würde: Imperialismus. Er sagt, dass seine Antiamerikanismus gleich geblieben, dass er aber als Marxist-Leninist damals zur Gründung der Roten Armee Fraktion getrieben wurde, denn als "überzeugter Gläubiger" des "Holocaust-Mythos von sechs Millionen" betrachtete er die Zerstörung der deutschen Zivilgesellschaft noch immer als "gerechte Strafe" für Adolf Hitlers Regime hätte erwogen und auch überzeugt internationalistisch und revolutionär. Nun ist er jedoch von einer angeblichen "Gefahr des Judentums für Deutschland" überzeugt.[4]

Am 25. Februar 2009 wurde Mahler nach einem langwierigen Prozess wegen Holocaustleugnung vom Obersten Gerichtshof zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt München.[5] Kritikern zufolge hatte Mahler die Klage selbst provoziert. Der bayerische Richter erklärte im Urteil, er wolle Mahlers "nationalistisches Geschwätz" und seine einsame "Show" beenden. Zahlreiche rechte Unterstützer Mahlers sowie linke ehemalige Freunde verfolgten den Prozess vor Gericht.[6] Am 11. März 2009, a Potsdammer Landgericht Mahler zu weiteren fünf Jahren und vier Monaten Haft wegen Holocaustleugnung und Verharmlosung NS-Kriegsverbrechen. Angesichts der Fluchtgefahr wurde diese Bestrafung sofort vollzogen.[7] Außerdem wurde er von einem Gericht in . zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt Landhütte. Horst Mahler wurde am 26. Oktober 2020 im Alter von 84 Jahren entlassen. Es wird versucht, ihn wegen weiterer Straftaten wieder ins Gefängnis zu bringen. Es ist ihm auch untersagt, ohne vorherige Zustimmung im Internet und in anderen Medien Aussagen zu machen.[2]

2012-13 schrieb er im Gefängnis ein Buch über seine Ideen. Dieses Buch wurde jedoch verboten. Auch Horst Mahler durfte im Gefängnis keinen Computer mehr benutzen.

2018 wurde Mahler der rechte Unterschenkel amputiert. Trotz Mahler Palliativpflege Bis zu seinem bevorstehenden Lebensende hat der Richter entschieden, dass er im Gefängnis bleiben muss, weil er die öffentliche Sicherheit gefährdet.[8] Er wurde am 27. Oktober 2020 entlassen.

Externe Links