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Horstmar
Horstmar
Stadt in DeutschlandFlagge von Deutschland
Wappen von Horstmar
Horstmar (Nordrhein-Westfalen)
Horstmar
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
KreisSteinfurt
RegierungsbezirkMünster
Koordinaten52° 5′ N, 7° 19′ O
Allgemeines
Oberfläche44,75 km²
Einwohner(31-12-2018[1])6.551
(146 Einwohner/km²)
Niederländer(09-05-2011[2])22 (0,34%)
Höhe77 m
BürgermeisterRobert Wenking (CDU)
Wirtschaft
GewSt Hebesatz452% (2020[3])
Andere
Postleitzahl48612
Vorwahl02558
NummernschildST, BF, TE
Stadt2 Bezirke (Horstmar und Leer)
Gemeindenummer05 5 66 024
Webseitewww.horstmar.de
Lage Horstmar in Steinfurt
Karte von Horstmara
Portal  Portalsymbol  Deutschland

Horstmar ist eine Stadt und Gemeinde in dem DeutscheZustandNordrhein-Westfalen, liegt in den Kreis Steinfurt. Die Gemeinde hat 6.551 Einwohner (31. Dezember 2018)[1] auf einer Fläche von 44,75 km². Die Stadt hat einen historischen Stadtkern.

Aufteilung der Gemeinde

Zur Gemeinde gehörend, neben der Stadt Horstmar, seit 1969 das Dorf 5 km nördlich lernen und einige Weiler, davon Alst mit etwa 250 Einwohnern ist die wichtigste.

Lage, Verkehr, Transport

Horstmar befindet sich in der Münsterland, ca. 20 km nordöstlich von Coesfeld und ca. 30 km westnordwestlich der Stadt Münster und nur wenige Kilometer östlich des 158 m hohen Schöppinger Berg. Leer liegt an der Nordflanke dieses Hügels.

Nachbargemeinden

   Nachbargemeinden   
 messen (10km)         Steinfurt (12km)
     Brosen windrose de.svg     
 Schöppingen (5km)  
          
 Rosendahl (11km)         lär (5½ Meilen)

Straßenverkehr

Die Hauptverkehrsstraße (Nr Bundesstraße) ist die Staatsstraße Steinfurt-Rosendahl-Coesfeld. Durch die Gemeinde führen nur Nebenstraßen.

Die nächsten Autobahnen sind:

  • Autobahn A1 Ausfahrt 77 Kreuz Münster-Nord, ca. 25 km südöstlich
  • Autobahn A31 Ausfahrt 31 Hake oder 32 Ahaus, ca. 19 bzw. 22 km westlich.

öffentlicher Verkehr

Der Bus R81 (Steinfurt – Coesfeld v.v.) hält stündlich in Horstmar. Auch Linie 70 Münster-Schöppingen v.v. (ab Schöppingen gelegentlich weiterfahrend bis Frieden mit der Option zum Wechseln zu Winterswijk) hält in Horstmar, allerdings nur morgens nach der Hauptverkehrszeit in Richtung Münster.

Die Gemeinde ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur mit dem Schulbus oder dem Gemeindebus zu erreichen.

In oder in der Nähe der Gemeinde liegen, außer in Steinfurt[4], keine Bahnhöfe.

Nicht zu verwechseln mit

Wirtschaft

Am Standort der im vierten Quartal des 20. Jahrhundert[5] geschlossene Strumpffabrik Schulte & Dieckhoff, nur andere bedeutende Firmen sind angesiedelt. Die größte davon ist Schmitz Cargo Bull, mit Sitz in Altenberge. In Horstmar sind verschiedene Abteilungen von Schmitz Cargobull angesiedelt, die weltweit Anhänger und Truck-Trailer herstellt und vertreibt. Ebenfalls Coppenrath-VerlagDer Münsteraner Verlag vor allem für Kinderbücher hat ein Vertriebsbüro in Horstmar. Darüber hinaus gibt es ein mittelgroßes Plastikfabrik.

Neben landwirtschaftlichen Betrieben gibt es in der Gemeinde auch einige andere kleine und mittlere Betriebe mit fast ausschließlich lokaler Bedeutung. Aufgrund der schönen Umgebung und der historischen Gebäude im Ort gibt es etwas Tourismus, der sich hauptsächlich an Teilnehmer von mehrtägigen Radtouren richtet.

Geschichte

Horstmar entstand im frühen Mittelalter. In einem Dokument der Abtei Werden ab kurz nach dem jahr 1000 sind die Hinweise: In Hurstmere... und der Gutshof curtis leheric (Lernen) zu finden. In dem 9. Jahrhundert Am südlichen Rand der heutigen Stadt befand sich eine Burg. Es wurde von den Rittern von Horstmar bewohnt. Horstmar entwickelte sich zu einer quadratischen, ummauerten Stadt. Wenn der Stadtrechte sind unbekannt, es wird jedoch vermutet, dass dies einer der Fürstbischöfe von Münster im Mittelalter tat. Im 14. Jahrhundert ging es an die Grafen von Cappenberg, im 16. Jahrhundert an die Fürstbischöfe von Münster; die vorherigen Herren in Horstmar waren schon da 1266 feudal für diese Prälaten. Diese delegierten die Verwaltung und Verteidigung von Horstmar an Burgmannen, Angehörige des niederen Adels, die in burgähnlichen Häusern oder Burgmannshöfen entlang der Stadtmauer wohnten. Ab dem 8[6] Von den Burgmannshöfen, die im 16. und 17. Jahrhundert existierten, sind vier erhalten. Sie werden alle noch von prominenten Familien bewohnt oder als Bürogebäude genutzt. Das 16. Jahrhundert, angesichts der architektonischen Details wahrscheinlich von einem Architekten datiert Holland entworfen Haus Alsto, 3½ km nordöstlich der Stadt, diente einem ähnlichen Zweck. Diese wird von einer Adelsfamilie als Wohnschloss genutzt.

Es Fürstbistum Münster Vom Mittelalter bis 1803 hatte er als oberster Grundherr (außer dem deutschen Kaiser) fast ununterbrochen die Kontrolle über das Horstmarer Land. Es ist 1635 Ruine) Schloss Horstmar diente im 15. und frühen 16. Jahrhundert jahrzehntelang als Residenz der Fürstbischöfe. Der Einfluss der Reformation in dem 16. Jahrhundert war also sicherlich von der Dreißigjähriger Krieg, unerheblich. Auch deshalb ist die große Mehrheit der Christen in der Gemeinde immer römisch-katholisch geblieben.

Von 1803 bis 1806 gab es eine Grafschaft Salm-Horstmar.Von der napoleonischen Ära bis 1938 war Horstmar, genau wie die Gegenwart Delden (Overijssel) in den Niederlanden (Stadt Delden und Büro Delden), unterteilt in eine Stadt und a Kirchengemeinde, die die Landschaft um die Stadt umfasste. Eine solche Situation bestand an mehreren Stellen in diesen Regionen.

Von 1919 bis in die 1990er Jahre war die Firma Schulte & Dieckhoff in Horstmar ansässig. Diese Textilfabrik hat sich auf Socken, Strümpfe und Nylon Strümpfe. Sie trug auch die im niederländischen Sprachraum bekannte Strumpfmarke gebied Nurdie oder Nur sterben. Diese (noch bestehende) Marke wurde später an ein anderes Unternehmen verkauft.

Sehenswürdigkeiten

  • Das gotisch Die Kirche St. Gertrud (Gertrudis-Kirche) in Horstmar stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhundert und wurde in der 19. Jahrhundert und 1982 umfassend restauriert.
  • Die vier burgähnlichen Burgmannshofe in der Stadt (alle bewohnt und nicht von innen zu besichtigen)
  • Haus Alst, ebenfalls ein Burgmannshof ca. 3½ km nordöstlich von Horstmar (bewohnt und von innen nicht zu besichtigen)
  • Der Hügel Schöppinger Berg, dessen Nordseite bei Leer mit schönem Wald bewachsen ist, von dem aus man ein wunderschönes Panorama genießen kann
  • Es gibt immer noch einige malerische alte Bauernhöfe und Wassermühlen, die über die gesamte Gemeinde verstreut sind.

Städtepartnerschaft

  • Flagge der NiederlandeZutphen (Niederlande), von 1991 bis 2018; von der Gemeinde Zutphen gekündigt.

Wissenswertes

  • Im alten Bahnhof Horstmar-Laer, an der zum Radweg umgebauten Bahnstrecke zwischen Steinfurt und Coesfeld, wurde 2016 ein Museum über Schweine eröffnet.[7][8]

Bilder

Wichtige Personen mit Bezug zur Gemeinde

Geboren

  • Berend van Horstmar (Deutsch: Bernhard der Gute) (um 1170 - Ane, 28. Juli 1227), Ritter, wahrscheinlich auf der ehemaligen Burg Horstmar geboren

Verstorben

  • Maximilian-Friedrich von Droste zu Hülshoff (geb. 1764 auf Schloss Hülshoff, gem. Havixbeck, ist gestorben 1843 im Schloss Haus Alst), deutscher Komponist, Onkel und Musiklehrer von Annette von Droste-Hülshoff, war befreundet mit Joseph Haydn
  • Freiherr Burghard von Schorlemer-Alst (geboren 1825 auf Schloss Herringhausen bei Lippstadt, ist gestorben 1895 im Schloss Haus Alst), einflussreicher deutscher konservativer und katholischer Politiker, engagierte sich stark für die Interessen der Bauernschaft und des unteren Landadels, u. a. als Reichstagsabgeordneter