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Schöppingen
Schöppingen
Wappen von Schöppingen
Schöppingen (Nordrhein-Westfalen)
Schöppingen
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
KreisBorken
Koordinaten52° 6′ N, 07° 14′ O
Allgemeines
Oberfläche68,81 km²
Einwohner(31-12-2018[1])6.820
(99 Einwohner/km²)
Niederländer(09-05-2011[2])58 (0,84%)
Höhe90 m
BürgermeisterFranz-Josef Franzbach (parteilos)
Wirtschaft
GewSt Hebesatz411% (2020[1])
Andere
Postleitzahl48624
Vorwahlen02555 (02545 Eggerode, 02558 Tinge (teilweise))
NummernschildBOR, AH, BOH
Städtische Zentren2 Ortsteile (Schöppingen, Eggerode)
Gemeindenummer05 5 54 052
Webseitewww.schoeppingen.de
Lage Schöppingen in Borken
Karte Schöppingen
Portal  Portalsymbol  Deutschland
Rathaus Schöppingen von 1583 (2010)

Schöppingen ist ein Deutsche Gemeinde, im westlichen Teil der Münsterland im Nordwesten des Staates Nordrhein-Westfalen und gehört zu den Kreis Borken in dem Regierungsbezirk Münster. Die Gemeinde hat 6.820 Einwohner (31. Dezember 2018)[1].

Die Gemeindefläche beträgt 68,9 km² und das ist im Verhältnis zur kleinen Einwohnerzahl sehr groß. Mit einem Durchschnittsalter von 34,7 Jahren ist Schöppingen der jüngste Gemeinde der Kreis Borken. Zu beachten ist jedoch, dass die Bewohner des Asylbewerberzentrums, von denen viele in den Zwanzigern sind, in einer Einwohnerstatistik nach deutschem Recht als Einwohner der Gemeinde zu zählen sind. Denn die Besetzung dieses Asylbewerberzentrums[3] kann zwischen 500 und 1.500 Personen schwanken, die offizielle Einwohnerzahl der Gemeinde schwankt damit. Laut Haushaltsentwurf der Gemeinde für 2020 hatte sie zum 1. Januar 2019 6.820 Einwohner; Stand 25.11.2019 nach etwas anderer Zählweise 7.060, davon 1.083 Ausländer. Von letzteren werden die weitaus meisten an diesem Stichtag im AZC geblieben sein[4].

Aufteilung der Gemeinde

Die Gemeinde Schöppingen gehört zu:

  • Schöppingen-Wigbold (der aufgebaute Kern)
  • Eggerode, ein Marienwallfahrtsort südlich von Schöppingen.

Außerdem ist der ländliche Teil der Gemeinde in 6 Weiler bzw Nachbarschaften (Bauerschaften), siehe Karte oben. Bis zur kommunalen Umgliederung von 1969 diese ländliche Gegend war wie Eggerode eine separate Kirchengemeinde, wie es in der Vergangenheit in den Niederlanden der Fall war Stadt Delden und die Umgebung Ambt-Delden.

Lage, Verkehr, Transport

Die Gemeinde Schöppingen liegt im Norden des Kreises Borken, nahe dem sogenannten 'drielandenhoek', wo der Kreis the Borken trifft sich mit Coesfeld und Steinfurt.

Nachbargemeinden

   Nachbargemeinden   
 Seehecht     messen      
     Brosen windrose de.svg     
   Horstmar 
          
 Verlegung     Rosendahl      

Straßenverbindungen

Etwa 13 km westlich von Schöppingen, in der Nähe Seehecht, ist Ausgang 31 der Autobahn A31Ostfriesland-Ruhrgebiet. Diese Ausfahrt liegt ca. 20 km südöstlich von EnschedeSowohl Seehecht (12 km westnordwestlich) als auch Metelen (ca. 6 km nördlich von Schöppingen) liegen auf der Bundesstraße 70.

öffentlicher Verkehr

Schöppingen liegt mehr als 10 km südwestlich von Burgsteinfurt, wo sich der nächste Bahnhof befindet, auf der Eisenbahnlinie von Gronau über Coesfeld zu Dülmen.

Der Ort ist durch mehrere Regionalbuslinien unter anderem mit Coesfeld, Vreden (über Ahaus) und Münster (über Horstmar) verbunden.

Wasserläufe

Der Ort liegt am 167 km langen Fluss de Kampf der in Eggerode vom Zusammenfluss des Burloer Bach und der Raucherbach entsteht und das in Die Niederlande in dem Schwarzes Wasser wird wahr.

Schöppinger Berg

Östlich von Schöppingen liegt die Schöppinger Berg, ein Ableger der Baumberge und mit 154 m der höchste Punkt des Kreises Borken.Aus Osten der Niederlande ist die Straße über diesen Hügel die nächste steil ansteigende Straße. Viele Radfahrer und AmateureRadfahrer unter anderem Twente nehmen diese Route in ihre Ausbildung auf.

Auf dem Schöppinger Berg steht ein 74 m hoher Mobilfunkturm, knapp 2 km nordwestlich des südöstlichsten Gipfels dieses Berges. Der Sendeturm befindet sich ca. 1,3 km nordöstlich des Zentrums von Schöppingen. Der Sockel des Turms liegt auf einer Höhe von 139,7 Metern über dem Meeresspiegel. Dieser Sendeturm ist mit einer Aussichtsplattform ausgestattet, die unter bestimmten Bedingungen frei zugänglich ist.

1992 wurde in der Nähe ein 137 m hoher, für die Öffentlichkeit nicht zugänglicher Funkmast in Stahlbetonkonstruktion errichtet. Er steht fast 1 km nordnordwestlich des südöstlichsten Gipfels dieses Hügels. Der Sendeturm befindet sich ca. 2 km ostnordöstlich des Zentrums von Schöppingen. Der Sockel des Turms liegt auf einer Höhe von 150 Metern über dem Meeresspiegel. Auch auf der fast baumlosen Kuppe befinden sich mehrere Windräder.

Geschichte und Wirtschaft

In den Sachsenkriegen (772-804) wurden die Armeen von Karl der Große auch der Münsterland. In einer Entfernung von einem Tagesmarsch wurden militärische Stützpunkte auf dem Gelände der königlichen Höfe errichtet und Kirchen gebaut. Sie wurden fränkischen Heiligen geweiht. Die zwischen 785 und 792 in Schöppingen gegründete Kirche wurde daher dem St . geweiht Brixius oder brictius, der Nachfolger von St. Martin als Bischof von Touren (397-444). In dieser Zeit startete die Mission im Münsterland von St Liudger.

Die Schöppinger Kirche wurde auf einer eroberten sächsischen Burg errichtet. Am Fuß erhebt sich eine Quelle, die "Welle". Vielleicht war das einer vor Weihnachten Sächsisch Kult von Ding Ort. Die erste Kirche maß ca. 8x15 Meter und war vermutlich schon aus Stein gebaut. Als Liudger am 30. März 805 erster Bischof von . Münster geweiht wurde, wurde die Schöppinger Kirche Pfarrkirche erhaben. Diese Brictiuskirche entstand außerhalb der späteren Stadtmauern.

Schöppingen wird erstmals in einer kaiserlichen Urkunde vom Juni 838 erwähnt, als Kaiser Ludwig der Fromme dem Kloster die Kirchen Reni (Rheine), Wateringas (Wettringen) und Stochheim in der Grafschaft Scopingus (Schöppingen) hinzufügte. Herford gegossen.


Im 1151 Eggerode wird erstmals urkundlich erwähnt. Dieses Dorf ist immer noch im 12. Jahrhundert eine Pfarrkirche, deren Turm einen ähnlichen Treppengiebel hat wie die Schöppinger Brictiuskirche; im frühen 14. Jahrhundert es wurde eine Wallfahrtskirche. Die Marienstatue gilt als wundertätig (Gnadenbild) wird in der Wallfahrtskirche nicht verwendet, die Marienkirche (Geburtskirche), aber in einer separaten Kapelle, die Gnadenkapelle gehalten. Dieser war in 1843 durch ein größeres Gebäude ersetzt. Ein lokaler Adliger, Ritter von Ekkenroth, Gennant Stryck, das Bild in der Zeit der Kreuzzüge habe erhalten. Eggerode wurde in 1338 bereits vom Papst als Wallfahrtsort anerkannt.

Um 1100 wurde die St. Brictius-Kirche renoviert (möglicherweise damals der Turm der markanten Stufengiebel gestellt) und um 1390 bauten sie zusätzlich zur karolingischen Kirchenburg die Stadt Schöppingen mit Stadtmauer und Stadtgraben, 2 Türmen und einem Rathaus; im 1435 war Schöppingen in einer Urkunde als Stadt angegeben. aus der Umgebung 1340 bis um 1396 hat einen bei den Gräbern von Solms bewohntes Schloss namens velgönne stand.In 1453 wurde während eines Bürgerkriegs Schöppingen, die Münsterische Stiftsfehde stark beschädigt. Die Kirche St. Brictius brannte weitgehend ab, wurde aber in den folgenden Jahren größer und schöner wieder aufgebaut und mit wertvollem Inventar ausgestattet.

runden 1534 Schöppingen war für kurze Zeit ein Zentrum radikaler Täufer. Die Brüder Berend und Heinrich Krechting kam von dort. Bevor er zur Täufer übertrat, war Heinrich sogar einige Zeit Bürgermeister von Schöppingen und gograph (Präsident des Landgerichts).

In dem Spanisch-Niederländischer Krieg (1566-1609) und die Dreißigjähriger Krieg (1618-1648) Schöppingen wurde fast vollständig zerstört.

Im 1636 die region wurde von a . erobert Pest-Epidemie gequält. Um daran zu erinnern, wurde in der Nähe von Gemen eine Pestkapelle errichtet. Jedes Jahr findet hier noch am 17. Januar eine feierliche Zeremonie statt falsch gefeiert zu Ehren des hl. Anthony Abtwem die Kapelle gewidmet ist.

Im 1703 die Stadtmauern wurden entfernt. Nach dem 1766 Schöppingen, verarmt durch neue Kriege und Krankheiten, nannte sich keine Stadt mehr. 1819 fielen auch die beiden verbliebenen Stadttore dem Abrisshammer zum Opfer.

In dem Zweiter Weltkrieg Schöppingen blieb von größeren Zerstörungen verschont. In den Jahren unmittelbar nach dem Krieg musste die Stadt jedoch 1.500 Heimatvertriebene in ein neues Wohngebiet umziehen. Im 1956 die Zahl der Protestanten im bisher fast ausschließlich römisch-katholischen Schöppingen war so stark angestiegen, dass eine dem Apostel Johannes geweihte lutherische Kirche errichtet wurde.

Bis etwa 1950 war Schöppingen eine vollständig von der Landwirtschaft geprägte Gemeinde. In der Folge wurde diese Branche aufgrund von Skaleneffekten und Mechanisierung viel weniger arbeitsintensiv, was dazu führte, dass die Bauern das Land verließen oder sich eine andere Arbeit suchten. In der gesamten dünn besiedelten Region liegt der Schwerpunkt noch immer auf der Landwirtschaft und seit etwa 1980 vor allem auf der intensiven Schweine- und Geflügelhaltung. Dies spiegelt sich im Stadtwappen wieder, das aus einem grünen Hintergrund mit einem weißen Schaf im Vordergrund besteht. Das Grün bildet die Verbindung zurück zur Landwirtschaft, Schafe zur Viehzucht, wobei auch der Ortsname Schöppingen von einem alten Wort für Schaf ist abgelenkt.

Niederländische Militärpräsenz

Zu Beginn des 60er Jahre Schöppingen hatte mit einigen Veränderungen zu kämpfen. Zur Stärkung der NATOLuftverteidigung begann 1959 mit dem Bau des Lenkwaffengürtels in Mitteleuropa und war Gruppen von geführten Waffen (GGWs) gegründet im damaligen Bundesrepublik Deutschland. Die 2. Gruppe (2GGW, später 12GGW) bestand aus vier einsatzbereiten Lenkwaffeneinheiten oder Staffeln, die mit dem Vereinigte Staaten zur Verfügung gestellt Nike Herkules Boden-Luft-Raketen; die Holländer 220. Geschwader war eine von vier operativen Einheiten und war in 1963 in Schöppingen stationiert. Die Ankunft der niederländischen und amerikanischen Soldaten und ihrer Familien sorgte für einen willkommenen wirtschaftlichen Aufschwung.[5] Im September 1985, knapp 3 Jahre nach Beginn des Militärabzugs, hatte Schöppingen 6.189 Einwohner, davon 877 Niederländer und Amerikaner. 1987 wurde der niederländische Stützpunkt des 220. Geschwaders aufgrund von Kürzungen in der Verteidigung endgültig geschlossen. Im 1991 aus der ehemaligen kaserne wurde a Asylzentrum. Viele der ehemaligen Diensthäuser der Berufssoldaten werden heute von Pendlern bewohnt, die in der Stadt Münster oder sogar in der Stadt arbeiten Ruhrgebiet haben.

Sightseeing, Kultur

Kirchliche Kunst, Religion, Wallfahrten

  • Das St. Brictius- oder Brixius-Kirche in Schöppingen mit einem schönen Altarbild aus dem 15. Jahrhundert
  • Die Marien-Geburts-Kirche in Eggerode wurde in der 12. Jahrhundert und umfangreich ausgebaut in 1739.
  • Das Gnadenkapelle (1843) neben der Marien-Geburts-Kirche in Eggerode mit dem wundersamen 70 cm großen, Maria als Himmelskönigin, mit dem ebenfalls gekrönten Kind Jesus auf dem Schoß, Darstellung der Marienstatue. Das Bild ist möglich zu Konstantinopel in dem 12. Jahrhundert hergestellt. Die Wallfahrten ziehen jedes Jahr etwa 60.000 bis 70.000 Pilger an.
  • Der Schöppinger Bergkapelle wurde nach 1707 auf Initiative des Pfarrers Jacob Anton Volbier gegründet. Dieser wurde 1709 gebaut Pfarrer und 1716 Pfarrer in Schöppingen. Der Altar stammt aus dem Jahr 1720 und wurde von Albert Everding im Barockstil angefertigt. Es zeigt eine Madonna mit Kind auf einer Mondsichel, mit Sankt Joseph und der Heilige Antonius von Padua die auch ein Jesuskind tragen. Diesen beiden Heiligen ist auch die Kapelle geweiht.
  • Das Pestkapelle aus Schöppingen-Gemen
  • Zahlreiche weitere Kapellen und überqueren

Andere Sehenswürdigkeiten

  • Das alte Rathaus, gebaut in 1583 im sogenannten Münsterländer Renaissance-Stil, mit markanten Fensterläden an der weiß verputzten Fassade, hat im Inneren einen schönen Rats- oder Bankettsaal. Von innen zu sehen ist es nur für Besucher der regelmäßig stattfindenden Klassik-Abende (manchmal treten Weltklasse-Musiker auf) oder für diejenigen, die in Schöppingen wohnen und dort heiraten möchten.
  • Der Schöppinger Berg (siehe oben); der landschaftlich schönste Teil des Hügels ist der Nordhang, wo etwas Wald wächst, in der Nähe von lernen, Gemeinde Horstmar.
  • Schöppingen liegt im Münsterland. Der Radtourismus wird in dieser Region stark gefördert. Durch oder entlang Schöppingen verlaufen mehrere Radfernwege.

Künstlerdorf

Seit 1998 ist der Staat Nordrhein-Westfalen initiierte Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, die jährlich mehrere Dutzend Stipendien vergibt Stipendium für talentierte Künstler aus aller Welt in verschiedenen Disziplinen (u.a. Malerei, Video und Bildhauerei, Lichtkunst, aber auch moderne Medien, Musik- und Literatur) und im Bereich der Verschmelzung von Kunst und Wissenschaft. Die Stipendien können nach erfolgreichem Abschluss eines Bewerbungsverfahrens für 12 Monate bezogen werden. Anschließend leben und arbeiten die Künstler in zwei ehemaligen Gutshöfen in Schöppingen, die zu Wohn- und Atelierräumen umgebaut wurden (siehe Bilder); sie haben auch die Möglichkeit, dort auszustellen. Die meisten der so ausgewählten Künstler kommen aus Deutschland selbst und den Volksrepublik China.

Wichtige Personen in Bezug auf Schöppingen

Geboren

Fotos

Externe Links