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Ingrid Höhle | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Ingrid Schmidt | |||
| Geboren | Saarbrücken, 3. August1938 | |||
| Land | Deutschland | |||
| Arbeit | ||||
| aktive Jahre | 1969 - | |||
| Beruf | Darsteller und Sänger | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
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Ingrid Höhle (Saarbrücken, 3. August1938) ist eine deutsche Schauspielerin und Sängerin.
Darstellerin
Herkunft und Ausbildung
Caven wuchs in einer musikalischen Familie auf. Ihre jüngere Schwester Trudeliese Schmidt war bekannt Mezzosopran. In ihrer Jugend sang Caven unter anderem Lieder von Schumann, Schubert und Brahms. Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte, Pädagogik und Germanistik arbeitete sie als Lehrerin in Oberbayern.
Rainer Werner Fassbinder
Sie wurde 1967 in München entdeckt von Rainer Werner Fassbinder während der Aufführung eines Stücks von Birne Raben. Bald gehörte sie dem Fassbinder-Clan an, einer Gruppe treuer Gefährten des Aushängeschilds des Neuen Deutschen Films. So wurde sie zu einer der Ikonen des Neuen Deutschen Films.
Dieser Clan wurde unter anderem von den Schauspielern gebildet Gottfried John, Günter Lamprecht, Günther Kaufmann, Kurt Raab, Ulli Lommel, Hark Böhm, Harry Bär und Volker Spengler und die Schauspielerinnen Brigitte Mira, Hanna Schygulla, Margit Carstensen, Barbara Valentino und Irm Hermann. Ebenfalls KameramannMichael Ballhaus und Filmkomponist-Schauspieler-Regisseur Birne Raben gehörten dazu.
Von Anfang an war Caven in Fassbinders Universum präsent, meist in kleineren Nebenrollen. Sie arbeiteten in sechzehn Filmen zusammen.
Fassbinder besetzte sie, ebenso wie einige andere deutsche Kultregisseure wie Daniel Schmid und Werner Schröter, mehrmals in der Rolle eines (Nachtclub-)Sängers und einer Prostituierten.
Höhle auch verkörpert Lola Montez, die Tänzerin und Kurtisane wer war die Geliebte von Ludwig I. von Bayern im historischen Drama Ludwig – Requiem für einen jungfraulichen König (1972).
Caven war eine Zeitlang mit Fassbinder verheiratet. Sie arbeitete nach ihrer Scheidung weiter für ihn.
Durchbruch
Ihren Durchbruch verdankte Caven jedoch ihrer Rolle als Nachtclubsängerin im Melodrama La Paloma (1974) von Daniel Schmid, einem ehemaligen Mitarbeiter und Freund von Fassbinder. Sie war für ihn auch eine Muse: Sie trat in fünf von Schmids Filmen auf, darunter Schätze des Engels (1976). Dieses Sozialdrama basiert auf Fassbinders Theaterstück Der Müll, die Stadt und der Tod, in dem Caven, eine umwerfend schöne Prostituierte, das Plakat mit Fassbinder selbst teilte, die ihren Zuhälter spielte.
Ab den frühen 1980er Jahren trat Caven nur noch sporadisch auf der großen Leinwand auf.
Sänger
Ende der siebziger Jahre zog Caven nach Paris, um eine Karriere als Chansonnière zu beginnen. Caven wurde besonders in Frankreich gefeiert, wo sie oft mit ihr verglichen wurde Diven wenn Edith Piaf, Marlene Dietrich und Greta Garbo.Sie hatte dann a RezensionIngrid Höhle Chanten bei Pigall in Paris. Zu diesem Anlass entwarf ihre Freundin Yves Saint Laurent ein schwarzes Cocktailkleid extra für sie, das viel Aufsehen erregte und das seither ihr Fetisch ist. Anfang der 2000er Jahre erlebte ihre Karriere ein Revival.
Privatleben
Caven war zwischen 1970 und 1972 mit Fassbinder verheiratet.
Sie lebt seit 1977 mit Jean-Jacques Schuhl zusammen, einem französischen Schriftsteller, der 2000 Preis Goncourt gewann mit seinem Bestseller Ingrid Höhle.
Filmografie (große Auswahl)
- 1969 - Liebe ist kälter als der Tod (Rainer Werner Fassbinder)
- 1970 - Warum lauft Herr R. Amok? (Rainer Werner Fassbinder)
- 1970 - Das Kaffeehaus (Rainer Werner Fassbinder)
- 1970 - Der Niklashauser Furz (Rainer Werner Fassbinder)
- 1970 - Der amerikanische Soldat (Rainer Werner Fassbinder)
- 1971 - Rio das Mortes (Rainer Werner Fassbinder)
- 1971 - Handler der Vier Jahreszeiten (Rainer Werner Fassbinder)
- 1972 - Ludwig – Requiem für einen jungfraulichen König (Hans-Jürgen Syberberg)
- 1972 - Der Tod der Maria Malibran (Werner Schröter)
- 1972 - Gute Nacht oder nicht (Daniel Schmid)
- 1973 - Die Zärtlichkeit der Wölfe (Ulli Lommel)
- 1973 - Welt am Draht (Rainer Werner Fassbinder) (zweiteilige Fernsehserie)
- 1974 - La Paloma (Daniel Schmid)
- 1974 - Messer petites amoreuses (Jean Eustache)
- 1974 - Martha (Rainer Werner Fassbinder)
- 1975 - Le Jeu avec le feu (Alain Robbe Grilletrill)
- 1975 - Faustrecht der Freiheit (Rainer Werner Fassbinder)
- 1975 - Mutter Küsters' Fahrt zum Himmel (Rainer Werner Fassbinder)
- 1975 - Angst vor der Angst (Rainer Werner Fassbinder)
- 1976 - Schätze des Engels (Daniel Schmid)
- 1976 - satanische Gören (Rainer Werner Fassbinder)
- 1976 - nein (Nelly Kaplan)
- 1976 - Ich will aber nur, dass ihr mich liebt (Rainer Werner Fassbinder)
- 1976 - Goldbeflockung (Werner Schröter)
- 1977 - Violetta (Daniel Schmid)
- 1978 - Verzweiflung – Eine Reise im Licht (Rainer Werner Fassbinder)
- 1978 - In einem Jahr mit 13 Mündern (Rainer Werner Fassbinder)
- 1980 - Schleife (Walter Bockmayer)
- 1981 - Heute spielen wir den Boß – Wo geht's denn hier zum Film? (Birne Raben)
- 1981 - Tag der Idioten (Werner Schröter)
- 1981 - malou (Jeanine Meerapfel)
- 1983 - Sie wollten Fünfziger (Peter Zadek)
- 1986 - L'Araignee de Satin (Jacques Baratier)
- 1992 - Hors Saison (Daniel Schmid)
- 1993 - Ma Saison bevorzugt (André Techiné)
- 1995 - Stille Nacht – Ein Fest der Liebe (Dani Levy)
- 1999 - Le Temps retrouvé (Raul Ruiz)
- 2006 - Tiefkühltruhe (Andy Bausch)
- 2008 - 35 Rum (Claire Dennis)
- 2008 - Weitertanzen (Friederike Jehn)
- 2016 - Belle Dormant (Adolfo Arrieta)
- 2018 - Suspiria (Luca Guadagnino)
Diskografie
- 1978 - Ingrid Caven au Pigalls (Neuauflage auf CD 2001)
- 1979 - Der Abendstern (Neuauflage 1999)
- 1980 - Lebe in Hamburg
- 1983 - Erinnerungen an Edith Piaf
- 1989 - Chante Edith Piaf und Public (Neuauflage 2001)
- 1996 - Zimmer 1050
- 1998 - Höllennacht
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |