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Insulinetherapie
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Insulintherapie ist die Behandlung von Menschen mit Diabetes von ihnen extra Insulin verwaltet werden.

Bei Patienten mit Typ-1-Diabetes produziert der Körper nur sehr wenig oder kein Insulin, und es ist notwendig, das gesamte für den Körper benötigte Insulin aus einer externen Quelle bereitzustellen. Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes ist die Wirksamkeit des vom Körper produzierten Insulins herabgesetzt, und wenn diese Wirkung so stark reduziert ist, dass andere Medikamente nicht ausreichend wirksam sind, muss ihnen zusätzlich Insulin aus einer externen Quelle verabreicht werden.

Eine Insulintherapie ist keine Heilung in dem Sinne, dass sie nicht zu einer Heilung führt. Grundsätzlich ist ein Diabetiker lebenslang auf diese Therapie angewiesen.

Insulin ist in der Liste der unentbehrlichen Medikamente des WHO.

Ziel

Es Pankreas (Pankreas) einer Person ohne Diabetes gibt kontinuierlich kleine Mengen Insulin in den Blutkreislauf ab, Tag und Nacht. Außerdem wird während und nach einer Mahlzeit eine größere Menge Insulin (auch genannt) ausgeschüttet Bolus bezeichnet als) hergestellt für die Glucose das Essen zu verarbeiten. Ziel der Insulintherapie ist es, diesen natürlichen Insulinstoffwechsel möglichst genau nachzuahmen.

Art der Verabreichung

Im Gegensatz zu anderen blutzuckerregulierenden Wirkstoffen kann Insulin nicht Oral gegeben, weil es im Magen-Darm-Trakt abgebaut wird, bevor es ins Blut aufgenommen werden kann. Insulin kann auf verschiedene Weise direkt ins Blut verabreicht werden (intravenös) oder, häufiger, durch eine subkutane (subkutan) Injektion.

Insulin kann verabreicht werden durch:

Anders:

Die am häufigsten verwendeten Darreichungsformen sind Injektionen und die Insulinpumpe. Eine intravenöse Infusion wird im Krankenhaus nur im Notfall (z. B. bei Ketoazidose).

Injektionen

Insulininjektionen werden in der Regel vom Patienten selbst mit einem Injektionsstift. Zu diesem Zweck erstellt der Behandler in Absprache mit dem Patienten einen Zeitplan (auch „Regime“ genannt). Dieser Zeitplan bestimmt, welche Arten von Insulin verwendet werden und wann sie verabreicht werden sollten.

Das Ziel ist die Kontrolle der Insulinausschüttung eines gesunden Pankreas möglichst genau nachzuahmen, aber auch dem Patienten so viel Flexibilität wie möglich zu geben. Um dies zu erreichen, wird fast immer eine Kombination aus lang- oder intermediär wirkenden Insulinen und kurz- oder ultrakurz wirkenden Insulinen verwendet. Der (intermediate) langwirksame Typ wird 1- bis 2-mal täglich verabreicht und dient der Nachahmung der basalen, kontinuierlichen Insulinfreisetzung der Bauchspeicheldrüse. Der (ultra-) kurzwirksame Typ wird mehrmals täglich verabreicht, in der Regel kurz vor einer Mahlzeit, um die erhöhte Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse während und nach den Mahlzeiten nachzuahmen.

Insulinpumpe

sehen Insulinpumpe für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Eine Insulinpumpe sorgt für eine kontinuierliche Insulinabgabe. Diese Methode wird hauptsächlich bei Patienten angewendet, bei denen die Anwendung von Injektionen keine guten Ergebnisse bringt, bei Patienten, bei denen die (Selbst-)Verabreichung von Injektionen problematisch ist (z. B. Kleinkinder) und bei Schwangeren Basalinsulin, eine ebenfalls Pumpe zur erhöhten Abgabe während der Mahlzeiten. Letzteres geschieht jedoch nicht automatisch, sondern im Auftrag des Trägers.

In Ausnahmefällen kann eine Insulinpumpe im Körper platziert werden.

Inhalator

sehen Inhalierbares Insulin für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Inhalierbares Insulin ist ein pulverförmiges Insulin, das nach der Inhalation in den Lunge und durch die Lunge zum Kreislauf transportiert wird. Inhalatives Insulin hat die gleiche Wirkung wie injiziertes (kurzwirksames) Insulin und sollte in Kombination mit einem langwirksamen Insulin angewendet werden.

2005 und 2006, in England und in der USAinhalierbares Insulin auf den Markt gebracht. Dies blieb jedoch erfolglos und die Entwicklung und Produktion von inhalierbarem Insulin wurde 2008 fast vollständig eingestellt.

Typen

Medizinisches Insulin besteht aus einer speziellen Zusammensetzung von Insulin und anderen Zusatzstoffen. Diese zusätzlichen Stoffe verlangsamen oder beschleunigen die Aufnahme des Insulins im Körper. Das aktive Insulin selbst ist (heute) meist eine spezielle Variante des natürlichen Humaninsulins, das a Insulinanalogon wird genannt. Diese Insulinanaloga zielen auch darauf ab, die Geschwindigkeit und Dauer der Wirkung des Insulins zu verändern.

Die Wahl einer Kombination von Insulinen (schnell und lang wirkend) und des Zeitpunkts der Verabreichung zielt darauf ab, der natürlichen Insulinausschüttung einer gesunden Bauchspeicheldrüse möglichst nahe zu kommen und gleichzeitig dem Patienten möglichst viel zu bieten Komfort wie möglich.

(Intermediate) langwirkendes Insulin wird verwendet, um die basale Insulinfreisetzung einer gesunden Bauchspeicheldrüse nachzuahmen. Schnell wirkendes und kurz wirkendes Insulin dient dazu, die erhöhte Insulinausschüttung während und nach den Mahlzeiten nachzuahmen. Dies wird ein Bolus erwähnt.

Die verschiedenen Insulinarten:

KategorieArbeitet in..Optimale Betriebszeit 1Maximale Betriebszeit 2ZielBeispiele
schnelles Reagieren0 - 15 Minuten13 Stunden25 StundenBolusNovorapid, Humalog
Kurzschauspiel30 Minuten.14 Stunden7 - 9 UhrBolusActrapid
mittelwirksam90 Minuten4 - 12 Stunden20 - 24 StundenbasalNPH
lang wirkend30 - 60 Minuten12 - 24 Stunden24 StundenbasalLantus, Levemir

1 Der Zeitraum, in dem das Insulin optimal wirkt.
2 Der Zeitraum, in dem das Insulin im Körper vorhanden und aktiv ist.

Ergebnis

Der langfristige Erfolg einer Insulintherapie hängt nicht nur von der gewählten Therapie ab, sondern auch von weiteren Faktoren wie der Therapie-Compliance und der Diät des Patienten. Die Insulintherapie ist erfolgreich, wenn der Patient (in der Regel) eine Blutzuckerspiegel das in das gewünschte Intervall fällt. Bei Diabetikern liegt dieser etwa zwischen 4 mmol/l und 10 mmol/l.

Selbstkontrolle und Regulierung

(Selbst-)Kontrolle und Regulation sind wichtig für den Erfolg der Insulintherapie. Die Selbstkontrolle erfolgt durch Messung des Blutzuckerspiegels. Dies geschieht normalerweise ein- oder mehrmals täglich mit a Blutzuckermessgerät. Die Kontrolle durch einen Praktiker erfolgt mittels a HbA1cMessung, mit der der durchschnittliche Blutzuckerspiegel der letzten 2 oder 3 Monate bestimmt werden kann. Auf Basis der Messwerte erfolgt die Selbstregulation: Anpassung der verabreichten Insulinmengen und ggf. der Zeitpunkte, zu denen dies geschieht.

Auch bei der Insulintherapie ist eine Selbstkontrolle notwendig, um Hypoglykämie (einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel) oder zumindest rechtzeitig erkennen. Je erfolgreicher die Insulintherapie und je besser der Blutzuckerspiegel ist, desto wahrscheinlicher ist es Hypoglykämie höher. Da Hypoglykämien oft nicht nur sehr lästig, sondern auch potenziell gefährlich sind (unbehandelte Hypoglykämien können tödlich sein), ist es wichtig, sie rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.