WikiDer > Koos van de Griend
Koos van de Griend | ||||
![]() | ||||
Koos van de Griend und seine Frau Annie, 2. September 1939 | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | James van de Griend | |||
| Land | ||||
| ||||
Jacobus (Koos) van de Griend (Kämpfen, 11. Dezember1905 - Amsterdam, 12. Januar1950) war ein NiederländischKomponist.
Lebenszyklus
Er war der Sohn des Gymnasiallehrers und Amateurmusikers Jacobus van de Griend und Johanna Petronella Bunk. Koos van de Griend war der Cousin des Musikers Gerard Bunk. Er selbst war 1937 mit Johanna Geertruida (Annie) van Zurk verheiratet. Das Paar lebte einige Zeit im Ferdinand Bolstraat in Amsterdam. Anfang 1950 starb Van de Griend unerwartet im Alter von 44 Jahren an a Herzattacke. Er wurde begraben auf Zorgvlied.
Zuerst sah es nicht so aus, als würde er in die Musik einsteigen. Seine Eltern hielten eine „normale“ Ausbildung für wichtiger. Er besuchte das örtliche Gymnasium und studierte Mathematik zum Universität Amsterdam. Gleichzeitig studierte er Violine Ferdinand Helmmann und Klavier/Musiktheorie bei Evert Cornelis, der ihn eher als zukünftigen Dirigenten sah. Während des Studiums entstand sein erstes Werk, ein Lustrummar für das Studentenorchester. Nach seinem Abschluss zog er nach Deutschland Musik studieren in Köln (Hochschule für Musik und Tanz Köln) und Berlin (Universität der Künste mit Julius Pruwer, unter anderem Dirigent an der Berliner Philharmoniker). 1932 schloss er sein Studium als Dirigent des Orchesters der damals noch bestehenden Akademie im dortigen Konzertsaal ab. Ein Jahr später leitete er die Wohnorchester bei einem Nachmittagskonzert im Kurhaus. Er kehrte wegen des Aufstiegs der in die Niederlande zurück Nationalsozialisten. Er ging für kurze Zeit zum Vereinigte Staaten, musste aber zurückkehren, um seinen Militärdienst zu leisten. Er komponierte die Filmmusik vor dem Die Maasbrücken von Paul Schuitema (1937). Im selben Jahr leitete er die Konzerthalle, wo er seine eigenen hat Violinkonzert dirigiert mit dem Solisten Andries Roodenburg. Während der Zweiter Weltkrieg er leitete die Städtische Musikschule Eindhoven, während er auch einige Zeit untergetaucht war. Nach dem Zweiter Weltkrieg er arbeitete als Komponist für die Hörspielabteilung des niederländischen Rundfunks. Er spezialisierte sich auf Filmmusik und Musik für Hörspiele. Seine Signature-Melodie für die AVRO-Hörspielserie Paul Flandern. Van de Griend schrieb auch Musik für Amateurorchester und Harmonie Orchester. Er hatte weniger öffentlichen Erfolg mit seinen anderen, ehrgeizigeren Kompositionen. Zum Beispiel komponierte er zwei Symphonien (die zweite unvollendet), Kammermusik und zwei Deklamatorien, "obwohl er wusste, dass niemand wartete"[1]. Dennoch erhielt er für verschiedene Werke renommierte Preise und wurde regelmäßig mit Kompositionen beauftragt. Er war auch MusikGutachter für die Allgemeine Fachzeitschrift.
Arbeitsliste
- Capriccio für Klavier (1927)
- Trio für Oboe, Klarinette und Fagott (1929)
- Sonate für Violine und Klavier (1929)
- Sonatine für Klavier (1930)
- Streichquartett Nein ich (1931)
- Streichquartett Nr. II (1932)
- Vier Orchesterstücke (1932)
- Konzertino für Klavier und Orchester (1932)
- Violinkonzert (1933)
- Streichquintett (1934)
- Fantasie und Fuge für Orgel (1936)
- Cellokonzert (1937)
- Die Maasbrücken, Musik zum Film von Paul Schuitema (1937)
- Thema mit variazioni für Violine und Klavier (1938)
- Kleine Suite für Violine und Cello (1938)
- Konzertouvertüre (1941)
- 6 Konzertstudien vor dem Harmonie Orchester (1941)
- 't Ros Beyaert dreht seine Runde für Orchester (1943)
- Streichquartett Nr. III (1943)
- Sechs Transite für kleines Sinfonieorchester (1944)
- Partisanenlied, Filmmusik zum Film von Paul Schuitema (1946)
- Suite für Laienorchester (1946) - Im Auftrag der Stiftung Jugend und Musik
- Streichtrio (1947) - verliehen von der Stadt Amsterdam
- Symphonie in C (1947, ein Echo der Zweiter Weltkrieg, uraufgeführt am 1. Juni 1950 von der Gelder Orchester geführt von Jan Out im Musis Sacrum, gespielt am 8. September 1955 vom Concertgebouw Orchestra unter der Leitung von Edward von Beinum Bei)[2]
- Fünf kleine Paraden für Blasorchester (1947) - Auftragswerk der Königliche Militärkapelle
- Oinou hena stalagmon (Ein Tropfen Wein), Kantate auf der Gedicht von J. H. Leopold, vor dem Deklamation, Solosänger, Chor und Orchester (1947) - Auftragswerk der Amsterdamer Studentenorchester J.Pzn. Sweelinck
- Wilhelm von Nassouw, deklamatorisch zum Text der Wilhelmus, für Frauenstimme, Männerstimme und Orchester (1948) - verliehen von der niederländischen Regierung
- Vier Weber, Bearbeitung für dreistimmigen Frauen- oder Knabenchor (1948)
- Quartett für 4 Hörner (1949)
- Drei Stücke für Schulorchester (1949) - Auftragswerk der Stiftung Jugend und Musik
- Musik spielen für drei Sopranblockflöten in C-Dur (1950)
- Symphonie II (1950) – unvollendet, nur der erste Teil war fertig
- Luctor und Emergo, symphonische Dichtung (o.D.) - unvollendet
- Apokalypse, Oratorium, basierend auf Buch der Offenbarungen - unvollendet
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|
