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Leo Augusteyns | ||||
| Vollständiger Name | Leon Henri Pierre Jean Augusteyns | |||
| Geboren | Antwerpen, 25. Mai1870 | |||
| Verstorben | 15. Dezember1945 | |||
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| Funktion | Politiker | |||
| Party | 1906 - 1919:LP ? - 1936:Flämische Front 1936 - ?:FVF ? - ?:RVAV | |||
| Funktionen | ||||
| 1906 - 1919 | Mitglied des Parlaments | |||
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Leon Henri Pierre Jean Augusteyns (Antwerpen, 25. Mai1870 - 15. Dezember1945) war ein Belgier Politiker für die Liberale Partei und dann die Flämische Front.
Lebenszyklus
Augusteyns war Beamte der Stadt Antwerpen. Er war bescheidener Herkunft und wurde der Anführer der flämisch gesinntLiberale in Antwerpen.
Im 1906 er wurde zum mitglied gewählt Abgeordnetenkammer für die Bezirk Antwerpen auf der Wahlliste des Liberale Partei. Im Parlament hielt er mehrere Flamingant-Interventionen ab, für die er in seiner eigenen Partei keine Unterstützung oder gar Ablehnung erhielt. Er stieß auch mit der katholischen Mehrheit zusammen, die solche Kommentare von einem Liberalen nicht akzeptieren würde. Er blieb bis zum ersten Nachkriegsjahr im Amt Wahl 1919.
In dem Erster Weltkrieg er wurde Aktivist. 1907 war er Mitglied der zweiten Ausschuss des flämischen Universitätskollegs, aber die Holländerisierung der GentStaatliche Universität durch Moritz von Bissing brachte ihn auf den Weg der Aktivisten. 1916 wurde er Präsident der Verein zur Förderung der Vlaamsche Hoogeschool in Gent und er war auch stellvertretender Vorsitzender der Antwerpener Filiale der Allgemein-Niederländischer Verband.
1917 gründete er Für Frieden und freies Flandern, eine Aktivistenvereinigung, als Abspaltung von der Liberalen Volkspartei. Sein Aktivismus erregte heftigen Widerstand in liberalen Kreisen und zwang ihn, als Sekretär der Liberalen zurückzutreten philanthropisch Verband Mittagdie er selbst gegründet hatte. Anschließend arbeitete er in der Aktivistenorganisation öffentliche Erhebung. Er gehörte dem gemäßigten Flügel an[1] und zog den Staat Belgien vor, in dem er die Sprachgleichheit für möglich hielt. Dies veranlasste ihn auch, nicht der SeparatistenRat von Flandern. Im September 1917 trat er aus der Liberalen Volkspartei aus. Im Dezember 1917 wurde er von der Aktivistenspitze und mit Zustimmung der deutschen Besatzer in den Vorstand der Königlich-Flämisches Musikkonservatorium van Antwerpen und im Mai 1918 im Vorstand der Höheres Handelsinstitut aus Antwerpen.
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs beschloss Augusteyns, nicht zu fliehen, da er sich innerhalb der Grenzen des belgischen Rechts geblieben fühlte. 1919 wurde er verhaftet und wegen Verleumdung zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Aus der Liberalen Partei ausgestoßen, trat er der Frontparty. Innerhalb dieser Partei verfolgte er einen gemäßigten Kurs. 1926 war er Mitbegründer des Verlags Die Norduhr im Kapellen, das ist eine Wochenzeitung und Nationalist veröffentlichte Broschüren.
Am 30. April 1936 wurde er zusammen mit dem Vizepräsidenten Jan Laureys und Sekretärin Karel Angermille sein Rücktritt von der Flämische Front aus Unzufriedenheit mit dem Kurs innerhalb der Flämische Front und die Annäherung zwischen dieser Partei und der Flämischer Nationalverband (VNV).[2] Auch die Beauftragung der Party Anführer von Ward Hermans und zweiter Platz für René Lagro auf der Wahlliste vor dem Kreis Mechelen war der Grund dafür. Augusteyns sagte dies in einem Interview mit Tag Über: Hermans Kandidatur für die VNV-Liste ist nicht nur von only faschistisch, aber in der Übereinkunft Hitlerianer, Charakter.[3] 1936 gründete er die Föderalistische Volksfront.[2] Ab Juli 1937 beteiligte er sich mit dieser Partei an der Politik KartellVlaamsch Blok für Selbstverwaltung und Demokratie zusammen mit dem Flämische Kommunistische Partei (VKP, u.a. Georges Van den Boom und Jef Van Extergem), das Radikale Partei (einschließlich Raphael Maudix) und der Kollektivistischer Orden (einschließlich Jan Laureys).[4] Anschließend war er in der Radikale flämische und antifaschistische Allianz in dem auch Ex-Vlaamsch Fronters Karel Angermille und Firmin Mortier aktiv geworden.[5]
Veröffentlichungen
- An die Mitglieder der Liberalen Volkspartei und Hilfe zur Selbsthilfe, Antwerpen, 1917
- Borms, Antwerpen, 1927
Literatur
- Paul VAN MOLLE, Das belgische Parlament, 1894-1972, Antwerpen, 1972.
- Anne BAEYENS & Luc VANDEWEYER, Leo Augusteyns, in: Neue Enzyklopädie der Flämischen Bewegung, Tielt, 1998.
- Daniel VANACKER, Vom Aktivisten zum Antifaschisten. Leo Augusteyns und der flämische Nationalismus, Gent, Academia Press & Liberales Archiv, 2008.
- Daniel VANACKER, Ein falscher Liberaler. Leo Augusteyns und die Liberale Arbeiterbewegung, Gent, Academia Press & Liberales Archiv, 2008.[6]
- Daniel VANACKER, Ein Stellvertreter im Gefängnis. Drei Texte von Leo Augusteyns (1919-1921), Gent, Liberales Archiv, 2008.[7]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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