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Es Liber floridus[2] (blumiges Buch) ist ein Latein Handschrift, stammt aus dem Abtei St. Bavo im Gent und geschrieben von Lambert von Saint-Omer. Das Buch ist ein Mittelalter Enzyklopädie über biblisch, historischhagiographisch, astronomische, geographische, theologische, philosophische und physikalische Themen. Die Arbeit ist ein Zusammenfassung von verschiedenen Autoren, begonnen im Jahr 1090 und vollendet um 1121. Lambert sah die Zusammenstellung als einen Blumenstrauß, der in den himmlischen Wiesen gepflückt wurde, "damit die treuen Bienen um diese Blumen scharen und ihre himmlische Süße trinken mögen". Er hatte ungefähr zwanzig Jahre daran gearbeitet.
Neben dem Original sind neun Kopien aus dem 12. bis 16. Jahrhundert bekannt, die alle in der damaligen Zeit angefertigt wurden Flandern und Hennegau. Das Autogramm, die Handschrift des Originalautors, ist im Universitätsbibliothek Gent (Handschrift 92).[1] Dieses Meisterwerk aus der Bibliothek misst 30 mal 20 Zentimeter und besteht aus 287 Pergamente Blätter (574 Seiten). Es wurde am 10. März 2008 in die Liste des beweglichen Kulturerbes Flämische Gemeinschaft[3]. Die Kopien werden aufbewahrt in Chantilly, Den Haag (2), Tschüss, Genua, Führen, Wolfenbüttel und Paris (2).[4].
Inhalt
Das Buch beinhaltet: Auszüge von klassischen Autoren wie Augustinus, Orosius und Makrobius, aber auch von Zeitgenossen wie Anselm von Canterbury, Odo van Kamerijk und Gilbert Crispin. Lambertus' eigener Beitrag war hauptsächlich in der geografische Karten. Die bewohnte Welt ist in einem Kreis in drei Kontinente unterteilt: Asien in der oberen Hälfte, Europa unten links und Afrika unten rechts. Noch eine Karte von Europa, wiederum im Viertelkreis, muss etwa die älteste unabhängige Karte Europas sein. Diese Karte zeigt auch Lambertus' eigenes Land, Flandrien. Diese Karten beweisen, dass die mittelalterlichen Menschen noch wussten, dass die Erde rund war, wie man es auch in der Antike dachte. Lambertus stellt auch den Kosmos als Kugel dar, mit der Erde im Zentrum. Das Buch enthält auch die ersten bekannten europäischen Selbstportrait, die Lambertus an den Anfang einer Tradition stellt, in der der Autor am Anfang seines Buches schriftlich dargestellt wird.
Unter den unzähligen Entlehnungen aus der historischen Literatur befinden sich sowohl Bestiarium, ein reboretum als kosmologische Darstellungen aus dem Oeuvre früher enzyklopädisch wenn Isidor von Sevilla oder beda. Lambert wollte dem Leser Wissen anbieten, um sich im Leben zu orientieren. Er findet sich im Griff einer kosmo-mythischen Weltanschauung, die seit Jahrtausenden vorherrscht. Er geht in seiner Geschichte nie direkt aufs Ziel. Er benutzt das, was wir für ein unentwirrbares Gewirr von Bedeutungen halten. Es Liber Florida entsteht aus der Faszination für die Geheimnis der Existenz.
Lambert nahm auch in seinem Buch die Genealogia comitum Flandrensium über und gedichte von Peter Pictor, unter denen Laude Flandriae.
Thema
Das Thema Regeneration zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Regeneration von Kreisläufen in der Natur und auch in der menschlichen Fruchtbarkeit (Generationen). So wie sich die Natur jedes Jahr erneuert und stirbt, so ist es mit Generationen des Menschen. Die Zeit begann mit dem Licht des Morgens; dem Chaos der Nacht voraus. Lambertus strebt aber nicht nur die geistige Regeneration an. Tatsächlich will er eine neue Welt, in der die Zyklizität von Dasein und Tod aufgehoben wird. Indem er die ständige Regeneration aus der umgebenden Natur nach jüdisch-christlicher Tradition in eine einmalige kosmische Regeneration am Ende der Zeit umwandelt, will er das himmlische Reich propagieren, in dem der Mensch wieder sorglos lebt wie zuvor. fallen. Was Lambertus schreibt, ist das geistige Gegenstück zu a Faultier-Traum, ein Land von Cocagne, um die Härte des Daseins zu kompensieren.
Einige andere mittelalterliche Enzyklopädien
- Hrabanus Maurus: De rerum naturis
- Isidor von Sevilla: Etymologie
- Brunetto Latini: Li Livres dou Tresor
- Jacob van Maerlant: Der Natur Bloeme
- Thomas von Cantimpre: Liber de natura rerum
- Bartholomäus Anglikus: De proprietatibus rerum
- Konrad von Megenberg: Das Buch der Natur
Literaturverzeichnis
- Albert Derolez, Lambertus qui librum fecit, Abhandlungen der Royal Academy of Sciences, Letters and Fine Arts of Belgium, Brüssel, jrg. XL, 1978, Nr. 89, 494 S. Anhänge
- Lamberti S. Audomari canonici, Liber Floridus codex autographus bibliothecae universitatis Gandavensis, Hrsg. A. Derolez, Gent, Story - Scientia, 1968, 580 S. Textanhänge (114 S.)
- Liber Floridus von Lambertus, in: Newsletter der Universitätsbibliothek Gent, Mai 2006, S. 2-3.
- Jules de Saint Genois, Notice sur le Liber Floridus Lamberti Canonici, manuscrit du XIIe siècle. In: Messager de sciences historiques de Belgique, 1844.
Externe Links
- Das komplette Buch online (Universitätsbibliothek Gent)
- Liber Floridus in dem Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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