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Michael Hainisch
Michael Hainisch
Michael Hainisch
Geboren15. August1858
Gloggnitz, Österreich
Verstorben26. Februar1940
Wien, Österreich
Politische ParteiUnabhängig
2. Bundespräsident von Österreich
Ernennung9. Dezember1920
Schlussendlich10. Dezember1928
PremierministerMichael Mayr
Johann Schober
Walter Breisky
Ignaz Seipel
Rudolf Ramek
VorgängerKarl Seitz
NachfolgerWilhelm Miklas
Portal  Portalsymbol  Politik

Michael Hainisch (Soundclip [ˈmɪçaːʔeːl ˈhaɪ̯nɪʃ] (Info/Erklärung); Gloggnitz, 15. August1858Wien, 26. Februar1940) war ein österreichischPolitiker und der zweite Bundespräsident des Erste Republik Österreich. Hainwachs parteilos, wurde aber aufgrund seiner Autorität vom österreichischen Parlament gewählt. Er trat sein Amt am 9. Dezember 1920 an und diente zwei Amtszeiten bis zum 10. Dezember 1928.

Hainisch musste Österreich nach der Trennung von Ungarn weiterentwickeln. Die Speerspitzen seiner Politik waren die Verbesserung der Landwirtschaft, Elektrifizierung der Bahnen, den Außenhandel ankurbeln und den Tourismus in den Alpen fördern. Er war auch Vorreiter beim Schutz des materiellen und immateriellen Kulturerbes.

Seine zweite Amtszeit endete 1928. Mehrere Parteien waren bereit, einen Änderungsantrag einzureichen, damit Hainisch eine dritte Amtszeit übernehmen kann. KanzlerIgnaz Seipel schlug eine einjährige Amtszeit vor. Hainisch lehnte alle diese Vorschläge ab und trat 1928 zurück. Er war ein weiteres Jahr Handelsminister.

Bemerkenswerterweise war Hainic für die Pan-Germanismus und später auch von der Anschluss. Er starb 1940 in Wien, ein Jahr nach Ausbruch der Zweiter Weltkrieg.

Arbeiten

  • Die Zukunft der Deutschösterreicher. Eine statistische-volkswirtschaftliche Studie, 1892
  • Der Kampfums Dasein und die Socialpolitik, 1899
  • Die Heimarbeit in Österreich. Mitteilung der internationalen Vereinigung für gesetzlichen Arbeiterschutz 1906
  • Die Entstehung des Kapitalzinses, 1907
  • Einige neue Zahlen zur Statistik der Deutschösterreicher, 1909
  • Das Getreidemonopol, 1916
  • Wurde der Kapitalzins versucht? Voraussetzungen und Grenzen des Sozialismus, 1919
  • Wirtschaftliche Verhältnisse Deutsch-Österreichs, 1919
  • Die innere Kolonisation in Deutsch-Österreich, 1920
  • Die Landflucht, ihr Wesen und ihre Bekämpfung im Rahmen einer Agrarreform, 1924
  • Rede bei der Promotion zum Ehrendoktor der Staatswissenschaften, 1925
  • Aus mein' Leb'n, 1930 [Gedicht]
  • Die Viehschijnwirtschaft mit Weide- und Güllebetrieb auf dem Guten Jauern. Ein Beispiel aus der Praxis für das bäuerliche Alpenland, 1931
  • Vernunft und Abhandlungen über Agrarpolitik und Landwirtschaft, 1932
  • War Z'samklábts. (Dialektgedichte und Erzählungen), 1935
  • 75 Jahre vom Umzug Zeit. Lebenserinnerungen eines österreichischen Staatsmannes, 1978.