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Opiaatreceptor

Das Opiatrezeptor (oder Opioidrezeptor) ist Teil einer Gruppe von G-Protein-gekoppeltRezeptoren die verbinden mit Opioidpeptide oder Opiateoder pharmazeutisch Morphinomimetika. Opiatrezeptoren spielen eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung von Schmerzen.

Körpereigene Stoffe, die an diese Rezeptoren binden, sind Dynorphine, Enkephaline, Endorphine, Endomorphine und Nozizeptin. Sie treten hauptsächlich in der Gehirn und finden sich auch in der Rückenmark und der Verdauungstrakt. Die höchsten Konzentrationen findet man im Gehirn Limbisches System, das Thalamus und die Bereiche, die an der Funktionsweise von Organe.

Mitte der 1960er Jahre wurde klar, dass Morphium und ähnliche Substanzen ihre Wirkung durch spezifische Rezeptoren ausübten und dass darüber hinaus viele solcher Rezeptoren existierten. Die genauen Funktionen der verschiedenen Arten von Opioidrezeptoren sind noch nicht gut verstanden. Es zeigt sich jedoch immer wieder, dass alle Dopamin-System und μ wirken beruhigend bzw. aktivierend.

Die Hauptklassen

Es gibt 5 bekannte Unterklassen von Opiatrezeptoren:[1]

RezeptorUntertypenOrt[2][3]Funktion[2][3]
Delta (δ)
ARID
AUF1[4]
δ1,[5] δ2
  • Analgesie
  • antidepressive Wirkung
  • epileptisch Auswirkungen
  • Körperliche Abhängigkeit
  • Einfluss auf -Opioidrezeptor-abhängige Atemdepression
kappa (κ)
KOR
AUF2[4]
κ1,2,3
mu (μ)
MOR
AUF3[4]
μ1,2,3μ1:

μ2:

μ3:

  • mögliche Vasodilatation
Nociceptin-Rezeptor
NOP
AUF4[4]
ORL1
zetta (ζ)[6][7]
ZOR

Benennung

Die Namensgebung leitet sich vom ersten Molekül ab, das an den Rezeptor gebunden hat. Morphin ist beispielsweise für die Benennung des mu-Rezeptors verantwortlich.