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Pepsine
Pepsin A
Pepsin im Komplex mit Pepstatin
Identifizierung
EG-Nummer3.4.23.1
CAS-Nummer9001-75-6
Eigenschaften
SubstratProteine ​​(Proteine)
ProduktPeptid
Datenbanken
IntEnzIntEnz-Ansicht
BRENDABRENDA-Eintrag
ExPASyNiceZyme-Ansicht
KEGGKEGG-Eintrag
MetaCycStoffwechselweg
PDB-Codes
Portal  Portalsymbol  Biologie

Pepsin (Peptase) ist ein Enzym dass in den frühesten Stadien der Verdauung in dem Bauch spaltet Proteinmoleküle, so dass Protein kann nur in ziemlich lange zerlegt/verdaut werden Aminosäureketten, Polypeptide genannt (die Proteinverdauung ist nun abgeschlossen).

Drüsen produzieren kein Pepsin, sondern Pepsinogen, ein inaktives Proenzym (Pepsin ist normalerweise in Form von pepsinogen vorhanden). Pepsinogen kann von bestimmten Zellen in der Magenwand (Kopf- oder Drüsenzellen) zusätzlich zu Salzsäure und Schleim, werden abgesondert. Dies zusammen mit Gastrin es Magensäure/Magensäure. Wenn die Menge an Magensäure im Bauch stark ansteigt, entsteht im Magen ein stark saures Milieu, wodurch Pepsin aktiv wird (Pepsin ist nur in stark saurem Milieu aktiv (pH-Optimum 2.5)). Pepsin kann Pepsinogen auch selbst aktivieren. Somit ist die Aktivierung von Pepsinogen ein sich selbst verstärkender Prozess, ein solcher Prozess wird positives Feedback genannt.

Wenn die saure Nahrung aus dem Magen in kleinen Mengen im Zwölffingerdarm ankommt, stoppt die Wirkung von Pepsin nach einiger Zeit, da das Zwölffingerdarm die Nahrung leicht alkalisch macht und Pepsin wieder in das inaktive Pepsinogen verwandelt. Wenn Pepsinogen in eine Umgebung mit hohem Säuregehalt gelangt, wird es wieder in das aktive Pepsin umgewandelt.

Pepsin ist ein aggressives Enzym, das die Magenwand leicht auflösen kann, jedoch ist die Magenwand mit einer dicken Schleimschicht ausgekleidet, die den Magen auch vor anderen Enzymen wie z Lipase und optional gal bei Erbrochenem.

Pepsin ist in 1836 entdeckt von Theodor Schwann und es war das erste tierische Enzym, das entdeckt wurde.