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Peter Orlovsky (New York, 8. Juli1933 – Williston, Vermont, 30. Mai2010) war ein US-amerikanischer Dichter. Er war Teil der Beatgeneration und hatte eine langjährige Beziehung zu anderen Dichtern Allen Ginsberg.
Lebenszyklus
Orlovsky war der Sohn eines russischen Einwanderers. Nach dem Abbruch der High School arbeitete er als Krankenschwester. Durch den Maler Robert LaVigne, für die er Vorbild war, lernte er 1954 Ginsberg kennen. Dies war der Beginn einer langjährigen Liebesbeziehung, die bis zu Ginsbergs Tod 1997 andauern sollte. Ginsberg stellte Orlovsky den Mitgliedern der Beatgeneration. Er war befreundet mit Jack Kerouac, William S. Burroughs und Gregory Corso. Unter dem Decknamen George Orlovsky erscheint in Kerouacs Roman Die Dharma-Bums und unter dem namen Simon Darlovksy in den Büchern Buch der Träume und Engel der Verwüstung.
Unter dem Einfluss von Ginsberg begann Orlovsky um 1957, Gedichte zu schreiben. Zu dieser Zeit lebte das Paar in Paris. Später reiste er nach und durch Europa, Afrika und Indien und lebte in den 1960er Jahren im New Yorker Künstlerviertel Lower East Side. In den 1970er Jahren zog er in eine Farm im Staat New York. Ab 1974 war er Lehrer für Poesie an der Jack Kerouac Schule für körperlose Poetik im Boulder (Colorado). Orlovsky war auch in der Anti-Atomkraft-Bewegung und unterstützte Aktionen für sexuelle Freiheit, Akzeptanz von Homosexualität und Legalisierung von Marihuana.
Orlovsky war in den Filmen zu sehen Couch (1965) von Andy Warhol und Ich und mein Bruder (1969) und Eine Stunde (C'est Vrai) (1992) von Robert Frank. Er starb im Mai 2010 an Lungenkrebs.
Arbeit
- Lieber Allen, Schiff wird am 23. Januar 58 landen (1971)
- Aussätzige weinen (1972)
- Saubere Arschlochgedichte & lächelnde Gemüselieder (1978)
- Straight Hearts' Delight: Liebesgedichte und ausgewählte Briefe (mit Ginsberg) (1980)
- Dick Tracys Gelber Hut (1980)
Seine Arbeiten wurden in den Anthologien veröffentlicht Die neue amerikanische Poesie 1945-1960 (1960) und Die Seligpreisung Anthologie (1965) und in den Literaturzeitschriften Yugen und Außenseiter.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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