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Das Poelepoort war einer der ursprünglichen sechs Stadttore der niederländischen Stadt Groningen.
Erste Poelepoort
Der Poelepoort lag unmittelbar östlich der Aufweitung in der Strömung Poelestraat. Der erste Poelepoort wurde im 13. Jahrhundert gebaut. Die Fundamente dafür wurden 1989 bei Kanalisationsarbeiten gefunden. Um 1300 die Hunze führte vom Poelepoort über einen parallel zum Stadtkanal verlaufenden Kanal an der Stadt vorbei (hier der katzentief) wurde bis zur Oude ausgegraben Ebbinge-Tor. Auf diese Weise wurde die nordöstliche Seite der Stadt in Form eines doppelten Kanalrings verstärkt. Außerhalb des Poelepoort, a Bastion (ein Vorgänger des späteren Vollstrecker) gebaut mit einer schweren Brücke durch die hamei (homeyen; äußeres Fallgitter) konnte abgesenkt werden, um stadtauswärts auf den Oude Weg (Rest der Trasse noch sichtbar im Oudeweg in Binnenstad-Oost) zu gelangen.
Zweiter Poelepoort
Archäologe Gert Kortekaas glaubt, dass das ursprüngliche Poelepoort um 1470 während einer neuen Stadterweiterung abgerissen wurde. Das Tor wurde dann einige Meter verschoben; von der Innenseite der neuen Mauer nach außen, zwischen der Linie Schoolstraat - Achter de Muur und dem alten Schiemakersgang (der zwischen Poelestraat 40 und 42 lag). Dieses neue Tor wurde mit seinen zwei Türmen zum eindrucksvollsten der Stadt. Die Fundamente dafür wurden 1926 und 1989 bei Ausgrabungen freigelegt. 1506 wurde der ostfriesische Graf Edzard I mit seiner Armee durch den Poelepoort als neuer Herr von Groningen. Außerhalb des Tores entstand im 16. Jahrhundert durch den Bau des Schuitendiep an die Hunze im 14. Jahrhundert und die Damsterdiep zum ems im 15. Jahrhundert u Slum; es Barkassenquartiere.[1] Zwischen 1551 und 1558 wurde der Poelepoort, wie der Boteringepoort, das Ebbinge-Tor und das 'Olde Rondeel' mit a rundes Teil (eigentlich a Barbakane).
Mit der Stadterweiterung zu Beginn des 17. Jahrhunderts verlor das Tor seine Funktion als Tor, das von den Nieuwe . übernommen wurde Hebetor aus Stein. Das obere Stockwerk des Tores wurde dann in ein Gefängnis umgewandelt, das später „Huis Van Arrest“ genannt wurde. In diesem Gefängnis waren mehrere berühmte Persönlichkeiten aus Groningen inhaftiert: 1650 wurde Daniel Clossewender dort inhaftiert, weil er das Luthertum in der Stadt verbreitet hatte. Jonker saß von 1672 bis 1678 Osebrandt Johan Rengers des Fraeylemaborg dort wegen angeblicher Absprachen mit Münster und Köln inhaftiert. Er wurde erst freigelassen, nachdem Stadtholder Wilhelm III in die Sache eingegriffen. Zwischen 1672 und 1673, Henric Piccardt dort gesichert und 1674 der Bauunternehmer von Der Aa-Kirche inhaftiert, nachdem schwere Mängel an dem von ihm gebauten Turm festgestellt wurden.
1826 wurde das Justizvollzugshaus von Groningen auf der Salzstraße renoviert und zum Zivil- und Militärhaus der Versicherung erweitert enlarged[2] Das Gefängnis im obersten Stockwerk des Poelepoort wurde daraufhin geschlossen. Der einzige verbliebene Gefangene wurde freigelassen. Der Poelepoort wurde 1828 abgerissen.
Spätere Referenzen
Im Jahr 1879 wurde eine Nachbildung des Poelepoort von Architekten gebaut Jan Maris anlässlich der 'Groninger Feesten' (der Groningen Relief). Da war dann a Nachstellung inszeniert nach dem Einzug des Grafen Edzard I. im Jahr 1506[3] Auf beiden Seiten des Nachbaus des Tores, das damals offenbar als Baujahr des zweiten Tores galt, stand die Jahreszahl 1423.
Isings nutzte das Poelepoort um 1940 als Hintergrund für sein Schulplakat „Stadt im Mittelalter“.
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Poelepoort und Umgebung auf der Karte von Egbert Haubois ab 1634

Aquarell des Inneren des Poelepoort van Joannes Nicolaus Schoonbeek hergestellt im Auftrag des Stadtrates (1830, nach dem Abriss)

Aquarell der Außenseite des Poelepoort van Schoonbeek (1830, nach dem Abriss)
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Lithographie (nach der Arbeit von Schoonbeek) des Inneren des Poelepoort aus dem Abrissjahr 1828. Links vom Tor das Geschäft des Buchhändlers und Buchbinders Martinus Johannes Sladoot.
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Innenreplik von Poelepoort im Jahr 1879. Auf dem Tor der Text "Dulce cum sodalibus" ("Es ist süß, mit Freunden zusammen zu sein")
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Außenreplik Poelepoort im Jahr 1879. Auf dem Tor der Text "pax intraantibus" ("Friede den Eintretenden")
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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