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polyptyque Sechs Bilder der Passion du Christ | ||||
Detail der Maestà: Einzug Jesu in Jerusalem, die Inspiration für den Eröffnungsteil von polyptyque | ||||
| Komponist | Frank Martin (Komponist) | |||
| Art der Zusammensetzung | Violinkonzert | |||
| Komponiert für | Violine, Streichorchester | |||
| Zusammensetzungsdatum | 1973 | |||
| Premiere | 13. September 1973 | |||
| Teuer | 23 Minuten | |||
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Polyptyque – Sechs Bilder der Passion du Christ ist ein Komposition des schweizerischFrank Martin von 1973, ganz in . geschrieben Naarden.
Hintergrund
Frank Martin ist einer der (vielen) Außenseiter in der klassische Musik des 20. Jahrhunderts. Als Schweizer stand er unter dem Einfluss der beiden Deutsche/österreichisch Musiktradition in der Funktion von Johann Sebastian Bach und Arnold Schönberg als die Französisch musikalische Traditionen im Gewand von Cesar Franck, Maurice Ravel und Claude Debussy. Er konnte sich nicht zwischen dem Traditionellen entscheiden klassische Musik und (damals) zeitgenössische Musik. Sein ganzes Leben lang hat er versucht, auf Melodien beschlagene Musik mit beschlagener Musik zu kombinieren Theorie. Das bedeutete, dass er Bach (Melodie), Schönberg (Theorie) und das bereits erwähnte Französisch (Melodie und Theorie) in seine Musik einfließen ließ. Dies führte natürlich zu Kommentaren von beiden Seiten. Auch Martin selbst hatte das Gefühl, dass ihm dies nur teilweise gelungen sei.
Das hat das übrigens nicht verhindert Yehudi Menuhin beauftragte ihn mit einer Arbeit, bei der die Geigenmeister konnte sein Können unter Beweis stellen. Martin fühlte sich nicht "gut" genug, um einen Klassiker zu spielen Violinkonzert weil er das Gefühl hatte, dann mit den Werken konkurrieren zu müssen, die Bach zum Beispiel bereits in dieser Gattung geschrieben hatte. Der Auftrag führte schließlich zu einer Arbeit mit dem Titel polyptyque (Polyptychon), das auch eines der letzten Werke des Komponisten sein sollte; nur noch einer folgte Flamengo-Stück vor dem Klavier und der KantateEt la vie l'emporta (und das Leben hat ihn genommen). Die Erstaufführung wurde natürlich vom Auftraggeber gegeben, begleitet bzw. unterstützt von der Zürcher Kammerorchester geführt von Edmond de Stoutz zu Lausanne auf der 13. September1973. Die gleiche Kombination nahm die Arbeit im folgenden Jahr auf. Menuhin später zur Arbeit: Wenn ich das "Polyptyque" von Frank Martin spiele, spüre ich die gleiche Verantwortung, die gleiche Begeisterung wie bei Bachs Chaconne. Die Bedeutung des Geigers für das Werk geht auch aus der ihm gewidmeten Internetseite hervor. Das Werk ist dort das einzige, das 1973 als wichtiges Objekt erwähnt wird.
Musik
Die Musik basiert teilweise auf dem Maestà, es Altarbild Welche Duccio di Buoninsegna 1308-1311 gemalt für die blöd von Siena. Martin übersetzte seine Gefühle auf sechs (eigentlich sieben) Teilen davon in die Musik von polyptyque. Es ist also eine andere Interpretation als Modest MussorgskysBilder aus einer Ausstellung, bei dem die Russland die Kunstwerke seiner Musik. Gleichzeitig erklärte Martin, dass die Musik auch ohne Kenntnis des Quellbildes verfolgt werden könne. Es ist nicht rein Programmmusik und nach Meinung vieler würde es Sechs Stücke für Violine und Doppelstreichorchester angerufen werden kann. In einer religiösen Interpretation kann die Violinstimme als die Darstellung von Jesus von Nazareth.
Teilen
Das Werk besteht aus sechs Teilen, die sich musikalisch nicht wesentlich unterscheiden; es ist vielmehr die Atmosphäre, die die Musik hervorruft, die sich von Bild zu Bild unterscheidet:
- Bild des Rameaux
- Image de la Chambre haute (sensibel)
- Image de Juda (der Thema wird fast obsessiv wiederholt)
- Image de Gethsémani (Imperativ)
- Bild von Jugement
- Image de la Glorification (lyrisch)
Der letzte Teil sollte ursprünglich Image du Calvaire sein. Martin wollte mit einem schließen Dur-Akkord und hatte a optimistisch Endteil benötigt.
Die Musik ist definitiv 20. Jahrhundert, weil es nicht in Genres passt, die es vorher gab. Allerdings zeigt das Werk hier und da einen erheblichen Einfluss von Bach, mal in der Solostimme, mal in der Begleitung und mal kurzlebig Basso continuo. Sie sind jedoch nicht bemerkenswert. Martins Musik zeigt deutlich, was er letztendlich gewählt hat, das Melodische und nicht das Theoretische. Die Komposition endet in a Zustimmung im fis-Dur, was im Werk ganz unerwartet klingt.
Diskografie
- Auflage EMI: die Interpreten der Uraufführung in einer Aufnahme von 1974, zwei Monate vor dem Tod des Komponisten;
- Auflage ECM-Aufzeichnungen: Muriel Cantoreggio, Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter Christoph Poppen in einer Aufnahme von 2006 in 2006 Funkhaus Halbberg zu Saarbrücken;
- Ausgabe MGD: Willy Zimmermann, Orchester Musikcollegium Winterthur unter Jac van Steen
- Ausgabe mit Gottfried Schneider, Münchner Kammerorchester unter Hans Stadlmair
Quelle
- das Compact Disc aus ECM-Aufzeichnungen
- polyptyque auf Youtube (Schnipsel) zum Drücken
| Vorgänger: ECM 2014 klassische Musik Paul Giger In Richtung Stille | ECM-Aufzeichnungen ECM 2015 klassische Musik Frank Martin polyptyque | Nachfolger: ECM 2016 Jazz Manu Katche Spielplatz |