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Ruud Koopmans (Uithoorn, 1961) ist ein NiederländischProfessorSoziologie zum Humboldt-Universität in Berlin und Leiter der Abteilung "Migration, Integration und Transnationalisierung" am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Er forscht zu sozialen Bewegungen, Staatsbürgerschaft, Integration, Europäische Integration, religiös Fundamentalismus und evolutionär Soziologie.
Bildung
Koopmans studierte Land Development Sciences an der Landwirtschaftliche Universität Wageningen und studiert (cum laude) aus in der Politikwissenschaft zum Universität Amsterdam (UVA). Koopmans Promotion 1992 an der Amsterdam School for Social Science Research (ASSR), a Forschungsinstitut von der UvA zum Thema "Demokratie von unten. Neue soziale Bewegungen und das politische System in Westdeutschland".
Werdegang
Von 1993 bis 1994 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Büro für Sozial- und Kulturplanung (SCP) und dann von 1994 bis 2003 am WZB in Berlin. Von 2004 bis 2010 war er Professor für Soziologie an der Freie Universität in Amsterdam.
Seine Forschung konzentriert sich unter anderem auf die Ursachen von Äußerst richtig Gewalt, Integrationspolitik in international vergleichender Perspektive, die Rolle des Sozialstaats in Integrationsprozessen, die Wirkung von Multikulturalismus auf Vertrauen und sozialer Zusammenhalt, muslimischer Fundamentalismus, das Erwerbsbeteiligung der Muslime und wie en Globalisierung führt zu einer neuen politischen Trennlinie zwischen Kosmopoliten und Kommunitaristen.
Veröffentlichungen
In den Niederlanden wurde er durch einen Artikel in der Zeitschrift Migrantenstudies mit dem Titel "Zachte healmeesters.." (2003) bekannt. In dem Artikel kritisiert er die niederländische Multikulturpolitik. Koopmans stellte unter anderem fest, dass die Lage der türkischen Migranten in Deutschland besser sei als die der türkischen Migranten in den Niederlanden und verwies auf die Multikulturpolitik als Ursache. Diese Politik würde Trennung in der Hand, mit allen Konsequenzen, die damit verbunden sind. Als Reaktion auf diese Erklärung wurde er vom parlamentarischen Ausschuss von Blok angehört.
Seitdem hat er eine Reihe von Meinungsartikeln in niederländischen Medien veröffentlicht, unter anderem über den Angriff auf Theo van Gogh, die Beziehung zwischen Ayaan Hirsi Ali und den Medien, die Nachteile der doppelte Staatsangehörigkeit, der WRR-Bericht über Nationalität, Fremdenfeindlichkeit unter türkischen Niederländern sowie ein Plädoyer für eine Neubewertung der nationalen Mehrheitskultur. Außerdem verfasste er mehrere Meinungsartikel für deutschsprachige Zeitungen. Zu diesen Themen war er auch Gast in mehreren niederländischen und deutschen Fernsehsendungen.
Er ist einer der meistzitierten Niederländer in der internationalen wissenschaftlichen Literatur Sozialwissenschaftler. Er ist (Co-)Autor von mehr als zehn Büchern und mehr als hundert wissenschaftlichen Artikeln.