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Santoscha, 'Zufriedenheit', ist ein religiös oder spirituellphilosophisch Konzept für die Quelle höchster Freude. Santosha wird unter anderem beschrieben in der Mahabharata (oder Bharata), eine riesige religiöse und philosophische Epos von Indien, die zusammen mit dem Ramayana ein wichtiger kultureller Eckpfeiler der Hinduismus Formen. Santosha ist eine der möglichen Ausdrücke von Sat-chit-ananda (die drei Aspekte von Paramatman oder Brahman).
Santosha bedeutet unter anderem Dankbarkeit, Zufriedenheit, Freude. Als einer der Niyamas (Teil des achtfachen Pfades von Patanjali) ist es ein Gebot für yogischs (Menschen, die dem Weg des Yoga folgen) zur Selbstfürsorge. Santosha ist ein Rezept, das zur psychischen Gesundheit beiträgt. Santosha ist weiter durch Patanjalic beschrieben im Yoga-Sutras, als einer der fünf Teile von Niyama:
42. (b) Santosha ist die Quelle höchster Freude (sukha).
Durch die Ausübung seines Willens strebt der Yogi danach, einen Zustand des ewigen Gleichgewichts und der Stille zu erreichen, einen Seelenfrieden, der auf Zufriedenheit basiert. Diese Befriedigung wiederum ergibt sich aus der Gleichgültigkeit gegenüber persönlichen Freuden, Bequemlichkeiten und dergleichen (vairagya, Nichtanhaftung). Der Yogi bleibt ruhig, egal was in der Außenwelt oder der „inneren Welt seines Geistes“ passiert. Das Ziel der Zufriedenheit ist das Erreichen des Friedens, jenseits von „aller Illusion und Elend“.[1]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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