WikiDer > Sharka-Virus
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Es Sharka-Virus (PPV) ist eine Pflanzenkrankheit, die Steinfruchtwirkt sich auf Arten aus und wird unter anderem durch die grüne Pfirsichblattlaus übertragen werden, aber auch andere Läuse können die Krankheit übertragen. Meist Pflaume, verletzt und auch Pfirsich, Nektarine, Aprikose sind anfällig für das Sharka-Virus. Es ist ein Quarantänekrankheit.
Das filamentöse Virus ist 20 × 764 Nanometer groß und gehört zur Virengruppe ( )ssRNA des Geschlechts Töpfchenvirus. Sechs Stämme (D, M, Rec, EA, C und EA) sind bekannt. Die verschiedenen Stämme führen zu unterschiedlichen Symptomen, die auch von der Wirtspflanze unterscheiden sich pro Stamm. Der Stamm PPV-D (Isolat: Dideron) infiziert bisher nur die Aprikose. Der Stamm PPV-M (Isolat: Markus) infiziert hauptsächlich Pfirsiche und hat eine große Virulenz. Der Stamm PPV-C kommt an der Kirsche vor.
Eine Infektion mit dem Sharka-Virus kann nachgewiesen werden mit ELISA oder PCR.
Symptome
Auf den Pflaumenblättern erscheinen im Frühjahr (Mai/Juni) hellolivgrüne bis olivgrüne Kreise, Linien, Flecken oder ein blassgrüner Dunst. An den Früchten treten eingefallene Flecken auf, die einzeln oder in Reihen auftreten können. Unter den Flecken hat das gummiartige Fleisch eine rote Farbe. Die Infektion kann zu vorzeitigem Fruchtfall führen. Vor allem bei heißem und trockenem Wetter treten signifikante Symptome auf.
Herkunft und Kontamination
1917 die Symptome in werden symptoms Bulgarien bemerkte. 1933 entdeckte Dimitar Atanasov, dass es sich um ein Virus handelt und beschrieb das Virus erstmals. Heute tritt die Krankheit fast in ganz Europa auf, jedoch nicht in den Niederlanden und Belgien.
Das Sharka-Virus ist wie nicht persistenter Virus von Blattläusen übertragen, wie z grüne Pfirsichblattlaus.
Kampf
Gegen das Sharka-Virus gibt es keine Pflanzenschutzmittel. Die Übertragung wird durch die Bekämpfung der Läuse verhindert. Außerdem werden resistente Pflaumen- und Krautsorten angebaut. 1981 wurde die resistente Pflaumensorte Jojo von der Universität Hohenheim kultiviert.[1]
Literatur
- (das) Manfred Fischer: Farbatlas Obstsorten (2. Auflage), Stuttgart 2003 (u.a. Klassifizierung von Obstsorten nach der Anfälligkeit für Sharka-Virus)
- (das) Walter Hartmann: Farbatlas Alte Obstsorten. Eugen Ulmer, Stuttgart 2003 (z.B. Klassifizierung von Obstarten nach der Anfälligkeit für Sharka-Virus)
Externe Links
- Beschreibung des Sharka-Virus ab Seite 29
- (und) Plum Pox Potyvirus-Krankheit von Steinobst. Levy et al., 2000. in der American Phytopathological Society
- (das) Beschreibung der Krankheit (pdf) (429KB)
- (das) Forschung zur Toleranz gegenüber Sharka-Virus Onderzoek (pdf; 135 kB)
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
| Siehe die Kategorie Pflaumenpockenvirus von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |