WikiDer > Aprikose
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| Prunus armeniaca l. (1753) | |||||||||||||||||||
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Das Aprikose (Prunus armeniaca) ist ein strauch- oder baumförmige Pflanze die wegen ihrer Früchte weit verbreitet ist. Die Frucht ist ein Steinfrucht. Obwohl der spezifische Name vermuten lässt, dass die Art aus Armenien stammt aus Nordostchina nahe der russischen Grenze. Die Aprikose kam erst 3.000 Jahre später nach Armenien und im Jahr 70 v. u. Z. bis zum Römer durch Griechenland in ganz Europa verbreitet. Es gibt Kreuzungen zwischen Aprikose und Japanisch Pflaume. Diese Kreuze sind mit den Namen gekennzeichnet Pflaume, Aprium und pluot.
Das traditionelle Anbaugebiet ist die Ungarisches Tiefland. Das Osmanen pflanzte hier große Aprikosenplantagen, die nach ihrer Abreise vernachlässigt wurden. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurden wieder Aprikosen gepflanzt, um Sandverwehungen zu verhindern. Aprikosen eignen sich dafür sehr gut, da sie auch Hitze und Trockenheit, aber auch Kälte vertragen. Truthahn produziert 85% der Weltproduktion an getrockneten Aprikosen und Aprikosenkernen.Außerdem findet der Aprikosenanbau hauptsächlich in Italien und Spanien. Auch nördlicher wie in Österreich Wachau und der Schweizer Kanton Wallis Aprikosen werden angebaut.
Anbau in den Niederlanden
Die Aprikose blüht sehr früh in der Saison. In den Niederlanden bereits im März, d. h. die Gefahr des Einfrierens der Blütenknospen, der Blüten bzw Eierstöcke. Außerdem besteht während der Blütezeit ein erhöhtes Risiko für schlechtes Wetter, was bedeutet, dass bestäubende Insekten nicht immer aktiv sind und die Bestäubung zu wünschen übrig lässt. Aufgrund dieser Umstände trägt ein Aprikosenbaum in den Niederlanden nur gelegentlich Früchte. Aufgrund dieser begrenzten Erntesicherheit werden Aprikosen in den Niederlanden nicht kommerziell angebaut. Künstlicher Nachtfrostschutz kann den Fruchtansatz verbessern. Auch der Standort ist wichtig. Eine geschützte Position an einer Südwand bietet bessere Erfolgschancen. Auch ein Aprikosenbaum kann im Gewächshaus gepflanzt werden.
Die meist Single-Kleinen Blumen haben weiße bis rötliche Blütenblätter. Viele Rennen sind mehr oder weniger stark selbstbestäubend (selbstfruchtbar), aber das Pflanzen verschiedener Sorten kann den Fruchtansatz verbessern. In den Niederlanden reifen die Früchte im Juli und im August unter Glas, wenn sie im Freien angebaut werden. Bei frühreifenden oder spätreifenden Sorten kann dies etwas früher oder später sein. Die Frucht hat eine samtige Haut und einen glatten Kern. Bei den meisten Sorten liegt der Stein locker im Fruchtfleisch.
Ein Baum kann an seiner eigenen Wurzel 10 m hoch werden. Eine solche Kraft ist unerwünscht. Aus diesem Grund wird der Aprikosenbaum normalerweise auf einen gepfropften Wurzelstock. Wichtig bei der Wahl des Wurzelstocks ist die Vitalität, die der Wurzelstock dem Baum verleiht. Bei schwach wachsendem Wurzelstock trägt der Baum bereits in einem jüngeren Stadium Früchte und der Baum bleibt letztendlich kleiner. Dies ist interessant für Personen mit einem kleinen Garten. Durch Beschneiden, a Busch, ein Baum oder ein Spalier erhalten werden.
Eine mittelstarke bis ziemlich starke Unterlage ist die Pflaumenunterlage St. Julien-A. Dies ist die häufigste Unterlage für Aprikosen in den Niederlanden. Allerdings werden die Bäume auch auf diesem Wurzelstock recht groß. Eine neuere schwachwüchsige Unterlage ist Pumi-Selekt (eine virusfreie Selektion aus der Art Prunus pumila). Pumi-Selekt eignet sich auch als Unterlage für Pfirsiche und Nektarinen, jedoch nicht für Pflaumen wegen Unverträglichkeit. Stark bis sehr stark wachsende Unterlagen sind Myrobalan B und Brompton. Diese sind daher besonders geeignet für hochstämme.
Rassen
Eine begrenzte Anzahl älterer Sorten ist in niederländischen Baumschulen und Gartencentern erhältlich. Zu diesen Rassen gehören:
- Bündel Orange: Diese Sorte ist in den Niederlanden bisher die am weitesten verbreitete. Es ist eine alte Sorte mit kleinen Früchten. Obwohl die Früchte sehr klein sind, hat das feste Fruchtfleisch einen guten Geschmack. selbstfruchtbar. Gute Fruchtbarkeit.
- Bredase: Eine sehr alte niederländische Rasse. Die Früchte haben festes Fruchtfleisch und sind etwas größer als die von Tros Oranje. Eher zur Verarbeitung geeignet als zum Frischverzehr. selbstfruchtbar. Gute Fruchtbarkeit.
- ungarisch (d.h. Ungarischen Besten): Alte Sorte mit starker Vitalität. Obwohl diese Sorte immer noch einen wichtigen Platz in den europäischen Anbaugebieten einnimmt, sind jetzt bessere Sorten erhältlich. Ziemlich große Früchte mit mäßig festem Fruchtfleisch. Geeignet zum Frischverzehr und zur Verarbeitung. Reift etwas ungleichmäßig. Mäßige Transportfähigkeit. selbstfruchtbar. Die Fruchtbarkeit ist nicht immer gut und der Baum ist nicht immer ganz winterhart. Es gibt mehrere Mutanten dieser Rasse auf dem Markt. Bekannte Mutanten sind 'Klosterneuburger' und 'Landersdorf'.
- Moorpark: Eine sehr alte englische Sorte mit mittelgroßen gelben Früchten mit gutem Geschmack. Besonders geeignet für den Frischverzehr. Gute Fruchtbarkeit. Mäßige Kraft. Nicht immer ganz winterhart.
- königlich (d.h. Blenheim): Auch eine sehr alte Sorte mit ziemlich großen Früchten. Weiches Fleisch mit gutem Geschmack.
Bäume anderer Sorten mit guten Eigenschaften sind auch in ausländischen Baumschulen erhältlich. Beispiele für solche anderen Rassen sind:
- Orange Rot (auch bekannt als 'NJA32' oder 'Bhart'): Eine recht neue Sorte aus New Jersey (USA) mit ziemlich großen bis großen Früchten mit leuchtend oranger Grundfarbe und roter Röte. Das orange bis dunkelorange gefärbte Fruchtfleisch bleibt bei Reife recht fest und hat einen guten Geschmack. Obwohl Orangered nicht immer große Erträge liefert, ist Orangered eine wertvolle Sorte, da sie in Kombination mit den bereits erwähnten guten Fruchteigenschaften früh reift. Der Baum wächst kräftig bis sehr kräftig. Laut einigen Quellen ist Orangered selbstfruchtbar; nach anderen Quellen ist es jedoch selbststeril. Die Wahrheit ist wahrscheinlich, dass Orangered teilweise selbstfruchtbar ist, aber dieser Fruchtansatz verbessert sich durch Fremdbestäubung (zB durch Hargrand, Goldrich oder Bergeron). Beständig dagegen Sharka-Virus und auch weniger anfällig für Krankheiten.
- Goldrich (aka 'Sungiant' oder 'Jumbo Cot'): Eine ziemlich neue Sorte der Washington State University (USA). Erzeugt sehr große attraktive orange-gelbe Früchte, die bei Vollreife einen guten Geschmack haben. Teilweise selbstfruchtbar; daher verbessert sich der Fruchtansatz bei Fremdbestäubung (zB durch Aurora oder Hargrand). Nicht sehr anfällig für das Sharka-Virus (jedoch nicht resistent) und auch nicht sehr anfällig für Krankheiten.
- Hargrand: Eine ziemlich neue Sorte (1980) von der Harrow Research Station in Ontario (Kanada). Hargrand produziert sehr große Früchte mit einem kleinen Kern und einer etwas unregelmäßigen Form. Als Ergebnis haben sie (trotz der Größe) ein weniger attraktives Aussehen. Das orangefarbene Fruchtfleisch ist fest und hat einen sehr guten Geschmack: süß mit ausreichend hoher Säure und ausreichend Aroma. Der Baum hat eine mittlere Wuchs. Teilweise selbstfruchtbar; daher verbessert sich der Fruchtansatz bei Fremdbestäubung (zB durch Orangered). Gute Fruchtbarkeit. In Hargrand werden manchmal Probleme mit Baumsterben gemeldet, insbesondere bei sehr reichlicher Fruchtbildung. Hargrand ist anfällig für das Sharka-Virus. Ansonsten als robuste Rasse bekannt.
- Bergeron: Spätreife Sorte aus Frankreich mit großen runden orangefarbenen Früchten mit einer roten Röte auf der Sonnenseite. Bedeutende Sorte in französischen und anderen europäischen Produktionsgebieten. Die Früchte sind gut transportierbar und das Fruchtfleisch ist bei Vollreife fest, saftig mit aromatischem Geschmack. Reift etwas ungleichmäßig. Robuster Baum mit mittlerer bis starker Wuchskraft. Aufgrund der etwas späteren Blüte und da Bergeron selbstfruchtbar ist, gehört sie zu den erntesichereren Sorten. Kann sehr produktiv sein. Anfällig für Sharka-Virus. Es wird auch eine Bergeron-Mutante namens . gezüchtet Tardif de Tain, der noch später reift, ansonsten aber in etwa die gleichen Eigenschaften hat.
- Aurora: Diese Sorte reift bereits zwei Wochen vor Orangerot und ist somit eine sehr früh reifende Aprikosensorte. Mittelgroße Früchte mit schöner oranger Farbe und roter Röte. Guter Geschmack. Es sollte jedoch nicht zu lange gelagert werden, da das Fruchtfleisch schnell weich wird. Mittelfrühe Blüte. Nicht selbstfruchtbar (als Bestäuber eignen sich ua Hargrand und Goldrich). Kann sehr ertragreich sein (vorausgesetzt, Bestäubung und Witterung sind nicht ausgefallen) und muss dann stark ausgedünnt werden, um die gewünschte Fruchtgröße und -qualität zu erreichen. Starke Kraft. Verzweigt sich leicht.
Neben den oben genannten Sorten gibt es noch viele andere neue(r) Sorten.
Verzehr von Aprikosenkernen
Aprikosenkerne haben einen hohen Gehalt an Cyanogen Glykoside, aus dem die hochgiftigen Blausäure freigegeben werden kann. Im Durchschnitt enthalten Aprikosenkerne 217 mg Cyanid pro 100 Gramm.[1] Eine tödliche Dosis Blausäure für einen Erwachsenen beträgt etwa 3,7 mg pro kg Körpergewicht. In der wissenschaftlichen Literatur wurden mehrere Fälle von Zyanidvergiftungen bei Kindern durch den Verzehr von Aprikosenkernen berichtet.[1][2] Nach einem Bericht über einen Vergiftungsvorfall sind die Kerne seit 2018 nicht mehr in niederländischen Geschäften erhältlich.[3]
Eine mögliche medizinische Wirkung des in Aprikosenkernen enthaltenen Glykosids gegen Krebs amygdalin (Laetril) wurde untersucht. Amygdalin, laut einer Studie aus dem Jahr 2006 in vitro töten Prostatakrebszellen.[4] Eine krebshemmende Wirkung einer Behandlung mit Amygdalin konnte jedoch in klinischen Studien nicht nachgewiesen werden.[5][6] Die Verwendung der giftigen Aprikosenkerne ist Integriertes Krebszentrum Niederlande daher dringend davon abgeraten.[7]
Bewahren und konsumieren
Aprikosen können lange gelagert werden, indem sie aufbewahrt werden trocknen. Sie können auch eingelegt werden Brandy, aus diesem "Getränk" wird dann Bauernmädchen erwähnt. Nach der Fermentation von Aprikosen können sie auch zu Alkohol, wie "Barack Palinka" im Ungarn. Darüber hinaus sind Aprikosen der Hauptbestandteil von Aprikosen (ein französisches Dessert).
Kulturelle Aspekte
- In Europa gelten Aprikosen seit langem als Aphrodisiakum berücksichtigt, wie sich in William ShakespearesSommernachts traum und John WebstersDie Herzogin von Malfi.
- Bei der Eurovision Song Contest 2010 ging die Einreichung von Armenien über einem Aprikosenkern. Das Lied hieß Aprikosenstein und wurde gesungen von Eva Rivas.
Kreuzungen
Prunus besseyii × Prunus armeniaca: Diese Kreuzung stammt aus dem Jahr 2010 und heißt ursprünglich Aprikyra.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Arten davon SexPrunus | |
|---|---|
... · P. armeniaca (Aprikose) P. avium (Süße Kirsche) P. cerasifera (Kirschpflaume) P. cerasus (Sauerkirsche) P. Domestica (Europäische Kulturpflaume) P. dulcis (Mandelbaum) P. insititia (Mirabel) P. laurocerasus (Cerry Lorbeer) P. maackii (Mandschurische Kirsche) P. mahaleb (Weichselboom) P. mume (japanische Aprikose) P. padus (Normale Vogelkirsche) P. persica (Pfirsich) P. salicina × armeniaca (Plot) · P. serrulata (japanische blühende Kirsche) P. serotina (Amerikanische Vogelkirsche) P. sibirica · P. spinosa (Schwarzdorn) P. subhirtella (Winterblühende Kirsche) P. yedoensis (Yoshinoker) · ... |
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