WikiDer > Symptomfreier Träger
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EIN asymptomatischer Träger ist eine Person oder ein anderer Organismus mit einer bestimmten Erkrankung unter seinen Mitgliedern - und hat oft auch eine Kontaminationsquelle für andere Organismen - aber nein Symptome dieser Krankheit. Die Bedeutung ist mehr oder weniger zweifach, wobei es einerseits symptomlose Überträger von Infektionskrankheiten und andererseits symptomlose Überträger von genetischen Störungen gibt.
Infektionskrankheiten
Infektionskrankheiten mit einer langfristigen symptomlosen Beförderung haben eine größere Chance, sich auszubreiten. Beispiele für solche Erkrankungen sind Viruserkrankungen wie z HIV und Hepatitis B und C, aber auch bakterielle Infektionskrankheiten wie TB und mehrere sexuell übertragbare Krankheiten. Zur letztgenannten Gruppe gehören eine Reihe von Erkrankungen, bei denen insbesondere Frauen symptomlose Überträgerinnen sein können.
Krankheiten mit einer kurzen asymptomatischen Tragzeit haben eine relativ geringe Chance, sich weit auszubreiten. Menschen, die sich mit schweren Krankheiten infizieren, wie z Ebola und Marburg sterben oft so kurz nach der Ansteckung, dass keine Zeit bleibt, (viele) andere anzustecken. Die Menschheit konnte das Pockenvirus ausrotten, teilweise aufgrund der kurzen asymptomatischen Beförderung.
Obwohl die Begriffe asymptomatische Beförderung und Inkubationszeit teilweise austauschbar sind, sind sie sicherlich keine Synonyme füreinander. Zum Beispiel bei einer Infektion mit HIV entwickelt sich meist kurz nach der Infektion Grippe-ähnliche Krankheit, die oft von selbst verschwindet. Allerdings ist die betreffende Person tatsächlich infiziert und das Virus infiziert bereits langsam Immunzellen (CD4-T-Zellen, die Th1-Zelle), ohne Symptome zu zeigen. Erst wenn eine bestimmte Untergrenze erreicht ist, treten die ersten Symptome auf - opportunistische Infektionen - auftreten.
Genetische Störungen
Hinsichtlich der symptomlosen Übertragung genetischer Erkrankungen; dies betrifft normalerweise den Trägerstatus von a rezessiv Gen - im Gegensatz zu einem dominanten Gen, bei dem kein symptomloser Trägerstatus vorliegt. Wenn jemand ein rezessives Gen für eine Krankheit hat, wird diese Person keine (oder kaum) Symptome dieser Krankheit haben, obwohl sie dieses Gen hat. Wenn zwei asymptomatische Träger ein gemeinsames Kind haben, besteht eine 25-prozentige Chance, dass dieses Kind beide rezessiven Gene erbt und somit die Krankheit bekommt. Ein Beispiel für eine solche Krankheit ist Mukoviszidose. Etwa 1 von 50 Westlern trägt dieses Gen. Eine Krankheit wie Sichelzellenanämie ist ein Beispiel für einen "low-symptom"-Wagen; diejenigen mit zwei abnormen Genen haben die schwere Form der Sichelzellenanämie mit dem Risiko einer sogenannten Krise, aber Träger mit nur einem abnormen Gen haben eine mildere Form, insbesondere Anämie im Vordergrund.